Voddler:
Erhält Europa sein eigenes Hulu?

Mit Voddler will ein schwedisches Unternehmen den Markt für werbefinanziertes Video-on-Demand aufmischen und international expandieren: Europäische Konkurrenz für den US-exklusiven Video-Webdienst und Marktführer Hulu.

Seit langem ist Hulu Marktführer im Bereich des kostenlosen Video-on-Demand. Das Joint Venture mehrerer US-amerikanischer Medienunternehmen hat sich nicht nur durch das umfangreiche Angebot aktueller Serien und Filme viele Fans geschaffen, sondern auch durch die ansprechende und benutzerfreundliche Oberfläche. Der Haken: Bisher ist Hulu lediglich für Benutzer mit einer US-IP-Adresse zugänglich. Expansionspläne liegen nach Medienberichten zwar vor, ein konkreter Zeitpunkt für den eventuellen Start von Hulu in Europa ist jedoch nicht bekannt.

Für deutsche Benutzer bedeutet dies, dass sie auf hiesige Gratis-Alternativen wie MSN Movies oder Videoload free ausweichen müssen. Diese sind zwar ganz nett, können dem US-Vorbild aber weder in Angebotsumfang noch Usability das Wasser reichen.

Aus Schweden kommt nun mit Voddler ein neuer Dienst, bei dem schon eher vorstellbar ist, dass er eines Tages zu einem europäischem Hulu aufsteigen könnte. Voddler lässt sich am einfachsten als eine Art Spotify für Filme bezeichnen:

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Linkwertig:
Qype, Internet of Things, Amazon, MySpace

Qype
In letzter Zeit dürfen wir uns über einen Mangel an Fallstudien zum Thema Fettnäpfchen nicht beklagen. Inaktiven ‘Qype-Experten’ – also denen, die am meisten zum Gelingen der Seite beigetragen haben – wurde der Status kurzerhand entzogen.

Es ist schade aber Du verstehst ganz bestimmt, dass ein Experte ohne neue Beiträge für die Community ein bisschen wie ein Sommertag ohne Sonne ist.

» Qype scheint seine Experten nicht mehr zu brauchen

 

Zappos
Amazon hat den Schuhversender Zappos für etwa 850 Millionen Dollar übernommen.

» Amazon Acquires Zappos for $850 Million

 

Internet of Things
ReadWriteWeb gibt einen Überblick über die Aktivitäten von IBM im Bereich Internet of Things. Mit RFID-Chips ausgestattete Dinge werden im Schwarm intelligent.

» IBM and The Internet of Things

 

Amazon
Amazon wird gemeinsam mit einigen amerikanischen Universitäten 400.000 rare und vergriffene Bücher on-Demand drucken und wieder zugänglich machen.

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Zwei Jahre später:
Xing öffnet sich

Lange hat es gedauert, doch nun ist sie endlich da: Xing, das Netzwerk für Geschäftskontakte, öffnet seine Entwicklerplattform. Mitglieder können ihre Profile mit von Xing handverlesenen Applikationen erweitern.

Xing
Xing

Vorfreude ist die schönste Freude. Mit diesem feinen Sprichwort könnte man die Wartezeit schönreden, die Deutschlands netzwerkende Internetgemeinde bis zum Launch der Entwicklerplattform seines Social-Web-Darlings Xing hinnehmen musste.

Eine erste Ankündigung zu diesem Schritt gab es nämlich bereits im Juli 2007. Doch erst vor zwei Monaten hatte das Unternehmen aus Hamburg etwas zum Vorzeigen: Zwei intern entwickelte Applikationen sollten die über sieben Millionen Mitglieder des Dienstes neugierig machen auf das, was heute Vormittag auf einer Onlinepressekonferenz vom Xing-Vorstandsvorsitzenden Stefan Groß-Selbeck sowie CTO Michael Otto offiziell präsentiert wurde: Die als “Xing Partner Ecosystem” bezeichnete Öffnung des Geschäftsnetzwerks für externe Anwendungen.

Auf Basis von Googles OpenSocial-Schnittstellen erhalten Websites fortan die Möglichkeit, mit einer Applikation innerhalb von Xing präsent zu sein und den Mitgliedern des börsennotierten Business Networks nützliche Zusatzfunktionen zu bieten.

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In eigener Sache:
“Retweet” und “Share on Facebook”

Mit einem Mausklick jeden Artikel dieses Blogs via Facebook und Twitter kommentieren und weiterverbreiten: Das geht ab heute mit Knöpfen direkt am Textende.

Ein Klick, und schon bist Du bei Twitter oder Facebook und kannst einen Kommentar zur Verlinkung dieses Artikels hinzustellen: Wenn Du die Welt auf einen unserer Texte aufmerksam machen willst oder Deinen Followern zeigen, was sie verpassen, wenn sie uns nicht lesen…

Das geht inzwischen ganz einfach mit den beiden Knöpfen, die wir neuestens unter jedem Artikel einblenden: “Retweet” und “Share on Facebook”. Wer dort ein Konto hat, kann mit nur zwei Klicks die Botschaft verbreiten – und wir hoffen natürlich, dass Ihr regen Gebrauch davon macht. Das neue Feature schien uns angebracht, nachdem diese beiden Dienste derzeit den Trend zur Vernetzung anführen.

Radikal neu ist der Service übrigens nicht: Wir haben schon immer die Möglichkeit zum Verlinken/Anmelden/Versenden unserer Texte per einfachem Mausklick angeboten – unter dem Text und nach der Werbung, mit dem Link “Merken/Email”, hinter dem sich rund 50 social-bookmarking- und andere Dienste verbergen, darunter die einfache Email, zum verschicken unserer Texte. Einfach mal ausprobieren.

Linkwertig:
Yahoo, Google Wave, Spotify, Adobe

Yahoo
Yahoo bekommt das seit Monaten angekündigte Redesign. Search Engine Land analysiert die Neuigkeiten.

» Yahoo’s New Homepage Gets Personal, Tests Search Filters

 

Google Wave
Google wird am 30. September Google Wave (unsere Vorschau) für 100.000 User öffnen.

» Sign up for Google Wave
» Google Wave: Updates from today’s hackathon

 

Reputationssysteme
Exciting Commerce über das Problem, dass sich nicht jedes Reputationssystem für jedes (soziale) Angebot eignet.

Verständlicherweise gibt es für wettbewerbsorientiertes Verhalten jede Menge praktikabler Logiken. Für soziales Verhalten (Hilfsbereitschaft, freiwilliges Engagement, etc.) sieht es jedoch noch komplett anders aus.

» Netzwerte 09: Wann macht welches Reputationssystem Sinn?

 

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WEB.DE schließt Social Network Unddu.de:
Dokumentation eines Fiaskos

Die Karlsruher WEB.DE GmbH zieht bei ihrem gefloppten Social-Network Unddu.de nach zwei Jahren den Stecker. Wir dokumentieren das Fiasko.

Es gibt Meldungen, die einen so gar nicht überraschen. Die geplante Schließung von Unddu.de, dem Social Network der Karlsruher WEB.DE GmbH, ist ein solcher Fall. Per Mail wurden die Mitglieder des im April 2007 gestarteten Dienstes heute darüber informiert, dass Unddu.de zum 31. August abgeschaltet wird. Zur Begründung heißt es:

“Es gibt im Internet mittlerweile eine solche Fülle von Communitys für jeden Geschmack und jedes Interessensgebiet, dass eine Abgrenzung der einzelnen Angebote immer schwieriger wird. Leider ist es Unddu.de in den letzten Jahren nicht gelungen, eine eigene Nische zu finden. Wir haben uns daher dazu entschlossen, den Dienst zu oben genanntem Datum abzuschalten.”

Als Alternative empfiehlt das zu United Internet Media gehörende Unternehmen seinen Nutzern, Facebook auszuprobieren, sofern sie noch nicht bei studiVZ, MySpace oder wer-kennt-wen.de zugange sind.

Unddu.de stand trotz vollmundiger Äußerungen des damaligen WEB.DE-Managements von Anfang an unter keinem guten Stern. Wir haben die Entwicklung des Social Networks aufmerksam beobachtet und bringen im Folgenden einen Überblick über das Unddu.de-Fiasko:

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Linkwertig:
Facebook, Xing, YouTube in 3D, Termine

Facebook
Langsam aber sicher wird Facebook auch in Deutschland zu einer fixen Größe. Laut dem Google Ad Planner hat Facebook im Juni um 35% zugelegt und mit 6,9 Millionen Besuchern sowohl StudiVZ als auch wer-kennt-wen überholt.

» Facebook überholt StudiVZ und wkw

 

Xing
Xing spendiert der Startseite die Möglichkeit, die dargebotenen Informationen zu personalisieren.

Sind Sie auf der Suche nach neuen Herausforderungen, so sollten Sie „Jobangebote, die zu meinem Profil passen” aktivieren. Gruppen, Events, Jobs, interessante XING-Mitglieder – die Liste der Optionen ist endlos.

» Der Networking-Schnell-Start mit der persönlichen Startseite

 

Open Sorce
Andrew Lobo gibt bei RWW einen sehr schönen Überblick über die Bedeutung von Open Source, besonders auch im Bereich ‘Social Media’.

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Linkwertig:
Microsoft und Yahoo, Twitter, Duden, Data Portability

Microsoft und Yahoo
Microsoft und Yahoo haben wieder Verhandlungen bezüglich der Bereiche Suche und Werbung aufgenommen und stehen laut All Things Digital sogar kurz vor Abschluss eines Deals.

» Yahoo Search Ad Deal With Microsoft ‘Down to the Short Strokes’

 

Twitter
Viele, sehr viele Charts und Statistiken zu Twitter von Sysomos:

» Inside Twitter, An In-Depth Look Inside the Twitter World

 

Duden
Der Duden entdeckt das Web und nimmt in der kommenden Ausgabe Begriffe wie ‘Web 2.0’, ‘Blogosphäre’ oder ‘twittern’ auf.

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Startups auf Wiedervorlage:
Neue Onlinedienste,
die sich bewährt haben

Meist lässt sich erst nach einem längeren Zeitraum beurteilen, ob ein viel versprechendes Startup tatsächlich das Zeug zum Erfolg hat. Darum habe ich mir zehn Dienste, die wir in der Vergangenheit gelobt haben, erneut angesehen. Konnten sie dauerhaft ihren Reiz behalten?

Häufig, wenn wir junge, interessante und innovative Webangebote vorstellen, sehen wir darin nicht nur potenziellen Mehrwert für die Leser, sondern auch für uns selbst. Ein Review ist somit eigentlich erst dann richtig abgeschlossen, wenn sich nach einigen Monaten gezeigt hat, ob der jeweilige Dienst fester Bestandteil unseres eigenen Internetalltags geworden ist.

Ich habe mir angeschaut, wo zehn viel versprechende Onlineservices, über die ich in diesem Jahr oder im Vorjahr hier bei netzwertig.com geschrieben habe, heute für mich persönlich stehen: Habe ich sie nach dem Ausprobieren doch wieder ad acta gelegt oder gehören sie heute zu meinen bevorzugten Webtools? Hier kommt mein persönliches Fazit:

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Amazons Kindle:
Orwell’scher DRM-Sündenfall

Amazon hat per Fernzugriff auf dem Kindle-Ebook-Reader Bücher von Kunden gelöscht. Jeff Bezos ist drauf und dran, seinen E-Book-Funken auszustampfen.

Ich habe noch nie in so kurzer Zeit so viele Bücher gekauft wie seit dem Tag, als mein “Kindle 2″ eingetroffen ist.

Wenn Amazon die Buchverlage überzeugen muss, dass elektronische Bücher ein Riesengeschäft sind, müssen wohl nur die Kundendaten einiger typischer Kindle-Nutzer wie mir vorgelegt werden – oder noch besser von solchen Benutzern, die auch noch die “New York Review of Books” auf dem Kindle abonniert haben und jedes dritte Buch gleich auf Knopfdruck kaufen.

Nur scheint Jeff Bezos dermassen überzeugt zu sein, dass das Konzept des Bücher-iTunes via “Whispernet” gar nicht schiefgehen kann, dass er die Überzeugungsarbeit auslässt und gleich auf den Profit losstürmt. Die neuste Episode zeigt allerdings, dass er sich auf dünnem Eis bewegt.

Eben ist ruchbar geworden, dass Amazon auf den Kindle-Geräten von Kunden via Funknetzanbindung mindestens zwei Bücher gelöscht haben soll, welche diese vorher gekauft haben:

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