TechCrunch kürt Europas beste Startups:
Spotify sahnt ab
Spotify war der große Abräumer der von TechCrunch veranstalteten Preisverleihung zu Europas Startups des Jahres. Auch SoundCloud aus Berlin, Soup.io aus Österreich und Poken aus der Schweiz erhielten einen Award.
Der große Star des Abends und der beste europäische Websservice 2009 wurde Spotify. Der in Deutschland noch nicht verfügbare Musikdienst aus Schweden gewann in den Kategorien “Best Web Application Or Service” (beste Webapplikation) sowie “Best New Startup Summer 2008-2009″ (bestes Startup Sommer 2008-2009). Die Spotify-Gründer Daniel Ek und Martin Lorentzon können sich zudem über den Titel “beste Gründer des Jahres” freuen. Auch der “Grand Prix” der Expertenjury ging an Spotify.
Zum ersten Mal vorgestellt hatten wir Spotify vor knapp zwei Jahren, als das “iTunes in der Cloud” gerade in die geschlossene Beta-Phase ging. Mittlerweile ist der Dienst aus Stockholm in mehreren Ländern verfügbar, hat über zwei Millionen Nutzer und beste Aussichten, die digitale Musiklandschaft grundlegend und nachhaltig zu prägen.
Mit SoundCloud erhielt ein weiteres Startup aus dem Musikbereich einen Europa-Award. Das von einigen Schweden gegründete und in Berlin ansässige Unternehmen betreibt erfolgreich eine Plattform für Künstler und ihre Fans und gewann in der Kategorie “Best Entertainment Application or Service” (beste Unterhaltungs-Applikation). Unseren ersten Review über SoundCloud veröffentlichten wir im Januar 2008. Der Dienst gehörte zudem zu unseren neun favorisierten Startups 2008. Mittlerweile wird SoundCloud sogar als potenzieller Myspace-Killer gehandelt.
Das Wiener Startup Soup.io gewann den Award für “Best Bootstrapped Startup”, also das beste eigenfinanzierte Unternehmen. Soup.io gehört zu einer neuen Schule an Blogtools, die sich zwischen klassischem Blogging und Microblogging ansiedeln. Im Februar stellten wir Soup.io und seine Konkurrenten genauer vor.
Wer im Web Business tätig ist, trifft viele Menschen. Effektives Networking ohne das lästige Austauschen von Visitenkarten hat sich das Schweizer Startup Poken auf die Fahne geschrieben – und wurde am Donnerstag mit einem TechCrunch-Award für das beste Gadget belohnt. Quasi per “Handschlag” überträgt die kleine Hardware Visitenkartendaten und Benutzerprofile. Im April beschäftigten wir uns genauer mit Poken.
Weitere Auszeichnungen gingen an die Konzertdatenbank Songkick, das “Last.fm für wissenschaftliche Dokumente” Mendeley (mit deutscher Beteiligung) sowie den Text-to-Speech-Service Spinvox – alle drei mit Sitz in London – sowie an den mobilen Instant Messenger Nimbuzz aus den Niederlanden. Eine Liste aller Preisträger gibt es hier.
In die Finalistenrunde kamen mit dem Homepagebaukasten Jimdo, der Sprachplattform Babbel, dem mobilen Social Network aka-aki und der Eventmanagement-Plattform amiando vier weitere Dienste aus Deutschland sowie mit dem Routenplaner routeRANK, dem Online-Terminplaner Doodle und dem globalen Aktionsnetzwerk Amazee drei Startups aus der Schweiz.























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Gratulation an Poken!
Zusätzliche Schweizer Start-ups unter den Finalisten waren Amazee und Doodle!
Gut aufgepasst, danke, füge die beiden noch hinzu!