Bezahlplattform und mobile Micropayments:
Jetzt wird es richtig spannend

Facebooks Bezahlplattform kommt ins Rollen, und das neue iPhone macht mobile Micropayments leichter denn je – zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen, die beide E-Commerce neuen Schwung geben und Geschäftsmodelle umkrempeln könnten.

Handel über das Internet könnte sich in naher Zukunft grundlegend verändern. Zwei bekannte Anbieter machen sich daran, die bisher geltenden Regeln für Transaktionen im Netz neu zu schreiben und die Weichen für bequemeres sowie einfacheres Einkaufen von sowohl physischen als auch virtuellen Gütern zu stellen: Apple mit seinem iPhone und Facebook.

Auf den ersten Blick haben Apple und Facebook nicht viel gemeinsam. Was sie jedoch vereint, ist das Streben nach Wegen, um das Erwerben von Dingen über ihre jeweiligen Angebote zu ermöglichen. Die Herangehensweisen sind unterschiedlich, das Resultat jedoch ist das gleiche: Ein komfortabler und sicherer Bestellprozess für den User, alternative Erlösquellen sowie Bezahlmodelle für Webdienste und Shops, und natürlich klingelnde Kassen für die beiden Unternehmen.

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Linkwertig:
G-Books, Pay with Facebook, Web-Währungen, Twitterverse

G-Books
Google plant einen Marktplatz für E-Books.

Im Gegensatz zu Amazon sollen die Autoren bei Google die Verkaufspreise selbst festlegen können.

Googles neuer Service soll an keine Hardware gebunden und von jedem Internet-Zugang aus nutzbar sein, auch auf dem Handy. Google sei der Meinung, dass ein proprietäres System den E-Book-Vertrieb nicht begünstige

» Google-Konkurrenz für Kindle

 

Pay with Facebook
Facebook bereitet den Start einer eigenen Währung – Facebook Credits – vor. Das Zahlungssystem Pay with Facebook wurde auf der ersten Anwendung in Aktion entdeckt.

» It’s Heeerrre: ‘Pay With Facebook’ Is In The Wild

 

Web-Währungen
Dazu passend: Exciting Commerce räumt mit einigen Missverständnissen auf, die es zum Thema Web-Währungen gibt.

Vielmehr sollen Web-Währungen herkömmliche Währungen ergänzen. Es geht darum, geeignete Währungen zu (er)schaffen, die nicht nur im kommerziellen Sinne, sondern vor allem auch im sozialen Kontext gut funktionieren.

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Das Beste:
Mai 2009 auf netzwertig.com

Heute stellen wir Euch die besten, populärsten und zeitlosesten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Mai 2009:

Analysen

  • Marketing: Warum das Social Web schlechte Produkte eliminiert
    Unternehmen, die exzellente Güter herstellen, haben es so leicht wie nie. Rasend schnell erlangen Spitzenprodukte im Netz Bekanntheit. Wer dagegen nichts weiter als leere Marketingversprechen zu bieten hat, wird untergehen.
  • Der Kampf der Geschäftsmodelle
    Mit den Marktverschiebungen durch das Netz werden neue Geschäftsmodelle notwendig. Die alten Geschäftsmodelle mit starken Regulierungen des Internets aufrechtzuerhalten, ist gesellschaftlich nicht wünschenswert.
  • Internet-Kulturkampf: Ein bisschen mehr Distanz tut not
    Der Ton wird zunehmend gereizter: In den deutschsprachigen Medien schlagen sich “Internet-Anbeter” und “Holzmedien-Ewiggestrige” die Argumente — oder oft vielmehr Klischees — heftigst um die Ohren. Aber leider fehlt der Diskussion meist die langfristige Perspektive. Ein Versuch, einen Schritt zurückzutreten.
  • Programmier-Schnittstellen: Facebook und Twitter sind gekommen, um zu bleiben
    Haben Twitter und Facebook ihren Höhepunkt überschritten? Nein. Sie fangen gerade erst an. Einmal etabliert und in Verbindung mit funktionierenden Programmierschnittstellen können nur noch schwerwiegende eigene Fehler zu Hindernissen werden.
  • Disruptives Internet: Vier Geschäftsfelder, die bald Geschichte sind
    2009 wird auch dem Letzten klar, welche grundlegenden Veränderungen das Internet auf nahezu alle Bereiche des Alltags hat. Nicht nur die momentan im Rampenlicht stehende Musik-, Zeitungs- und Buchbranche ist betroffen. Hier kommen vier weitere Beispiele für Geschäftsfelder, die es schwer haben werden.

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Live Search adé:
Microsoft bringt neue Suchmaschine Bing online

Zwei Tage früher als angekündigt hat Microsoft vor wenigen Stunden seine neue Suchmaschine Bing in einer Beta-Version freigeschaltet. Bing ersetzt Live Search, den über Jahre erfolglosen Google-Wettbewerber des Redmonder Software-Konzerns.

Bing
Bing

Wer Bing ausprobieren möchte, muss in der Länderauswahl oben rechts auf der Site die US-Version auswählen. Ansonsten wird einem lediglich die alte Live Suche im neuen Design präsentiert.

Erste ausgesuchte Eindrücke gibt es hier:

Die Killer-Applikation von Microsoft Bing: Sex (Indiskretion Ehrensache)

Bing Goes Live.com – Is it More Than Just Hot Air? (ReadWriteWeb)

Bing Opens Up. It’s Live.com, Wrapped In a Prettier Box (Mashable)

Bing is live. I already know I’ll be sticking with Google (The Next Web)

Apparently Bing is Something Of A Hit (TechCrunch)