Yahoo
Etwa 20 Anwendungen von Drittanbietern – u.a. Picnik, PayPal, Zumo Drive, Mint oder WordPress QuickPress – können jetzt zu My Yahoo oder Yahoo Mail hinzugefügt werden. Realisiert wurden die Anwendungen via der Yahoo Application Platform bzw. OpenSocial.
» New Open Apps Launch on My Yahoo! & Yahoo! Mail
Journalismus
Das Ende des Paid Contents bedeutet natürlich nicht das Ende des Journalismus. Ulrike Langer stellt zehn Strategien für einen Journalismus im Webzeitalter vor.
» Global Media Forum: 10 Strategien für den Journalismus 2.0
AGBs
Die Electronic Frontier Foundation lanciert mit TOSBack einen Monitor für Änderungen der Nutzungsbedingungen von Webdiensten.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Rssinclude – schicke Widgets für Feeds; kooaba – ein visuelles Archiv eigener CDs und DVDs; und Polylooks – ein Stockfotografie-Dienst der Telekom.
rssinclude
Rssinclude ist ein kleines Tool, mit dem man seine eigenen oder beliebige andere
RSS-Feeds als Widget an anderen Stellen einbetten kann. Das ist zwar keine neue Idee und die Hochzeit solcher Dienste ist auch schon ein paar Jahre her, aber Rssinclude hat das Prinzip frisch überdacht.
Es gibt einige schicke Layouts (etwa ein Twitter-Template), das Design kann beliebig angepasst werden, und das Widget kann entweder via JavaScript oder suchmaschinenfreundlich via PHP integriert werden.
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Für Nachrichten online direkt zu kassieren, ergibt keinen Sinn. Die Forderung danach ignoriert sämtliche Dynamiken des Internets. Die Debatten über Bezahlinhalte als Rettung für den Journalismus sind Zeitverschwendung.
Immer wieder, wenn über über die fehlenden Einnahmen journalistischer Angebote geredet wird, gibt es den einen oder anderen, der den Vorschlag macht, für die Nachrichten doch einfach Geld zu verlangen. Die Online-Medienangebote der etablierten Medien in ihren aktuellen Inkarnationen blenden die Implikationen des Medienwandels komplett aus. Jedes große Medienangebot hierzulande wie über dem großen Teich funktioniert immer noch nach dem alten Portalprinzip. Das führt offensichtlich nicht zum Erfolg. Die Annahme, es würde mit einem höheren Preis besser funktionieren, ist falsch.
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BarCamp Cologne
Das dieses Wochenende stattfindende BarCampCologne3 wird live und in HD übertragen.
Kleiner Trost, für diejenigen, die keinen Platz mehr bekommen haben und alle sonstigen Interessierten:
make.tv, von denen das BarCampCologne3 ins Internet gestreamt wird, werden den Livestream erstmals in HD (also High-Definition) realiseren.
» BarCampCologne3 in HD
Digg Ads
Disruptiv: Mit Digg Ads wird Digg bald den Benutzern ermöglichen, auch die Ads zu bewerten. Unbeliebte und störende Werbung wird entsprechend teurer und also weniger attraktiv.
» Ads You Can Digg…or Bury
Social Xbox 360
Microsoft integriert die Xbox mit einigen sozialen Webdiensten.
Weit weniger Beachtung fand in den meisten Berichten von der E3 die Integration von Social Media, konkret wurde die Nutzung des Mikroblogging-Dienstes Twitter, des Social Networks Facebook sowie des personalisierten Musikstreamingdienstes last.fm angekündigt.
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Die Anfeindungen zwischen Netz-Kritikern und Web-Enthusiasten erreichen neue Höhepunkte. Warum scheint die Debatte in Deutschland größere Ausmaße anzunehmen als zum Beispiel in den USA?
Die Elite hat Angst
Im
Wochentakt werden
wir Zeuge von engstirnigen, pauschalen und unqualifizierten
Rundumschlägen gegen das Internet. Urheber sind zumeist Journalisten, Professoren, promovierte Medienexperten oder Politiker. Während das grundsätzliche Bestreben, auch in der digitalen Welt ein friedliches und faires Miteinander sicherzustellen, keineswegs abwegig ist, kann man die Vorgehensweise und Argumentation in den meisten Fällen als völlig kontraproduktiv und fehl am Platz bezeichnen.
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Opera
Opera steht mit Opera 10 in den Startlöchern. Webware hat die beta-Version getestet.
» Speedy Opera 10 beta reconfigures as Web suite
Facebook, Twitter
Nielsen hat eine Studie veröffenticht, die Auskunft über die verbrachte Zeit auf sozialen Netzwerken gibt. Mit 14 Mrd. Minuten liegt Facebook meilenweit vor allen anderen. Twitter liegt auch schon auf Platz fünf und hatte mit 3712% die größte Wachstumsrate.
» Total US Time Spent on Facebook Up 700% in the Last Year
Babbel
Ein bisschen spät für die Europawahl startet das berliner Babbel in ihrem Vokabeltrainer einen Bereich Politik und Wahlen. Motivation jedenfalls war, den Austausch über Sprachgrenzen hinweg zu fördern.
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Google Squared ist live und kann unter http://www.google.com/squared/ benutzt werden. Google Squared hatten wir vor einigen Tagen vorgestellt:
Google weiss (was weiss Google denn schon nicht), dass ein Grossteil der Suchen zur Aggregation von Daten dient: Nutzer durchsuchen das ganze Web nach Informationen, um eine Tabelle mit klassifizierbaren Informationen zu einem Thema zusammenzustellen. Warum also nicht gleich diese Tabelle ausgeben?
Genau das macht Google Squared. Auf den ersten Blick sieht das sehr vielversprechend aus. Die Ergebnisse sind oft erstaunlich zutreffend. Tipp zur Nutzung: Den Begriff für eine Gruppe von Entitäten eingeben.
Die Einsatzmöglichkeiten von Google Squared, das bereits recht gute Ergebnisse liefert (allerdings nur auf englisch), dürften sich mit Wikipedia und zum Teil mit dem ebenfalls erst vor kurzem gestarteten Wolfram Alpha überschneiden.
Innerhalb kürzester Zeit hat sich die letzten Tage in Sachen Suche und Informationsbeschaffung wieder einiges getan.
(via Google Blogoscoped)
Werbebudgets verlagern sich Richtung Internet. Damit bricht die Haupt-Einnahmequelle für den Print-Sektor weg. Print wird dadurch mittel- bis langfristig defizitär und ökonomisch nicht mehr tragfähig.
Zugegeben, die Zeitangabe der 10 Jahre in der Überschrift ist eine grobe Schätzung. In den USA könnte es schon zwei, drei Jahre vorher so weit sein. Die ersten regionalen Zeitungen in den USA geben die Papier-Ausgaben bereits auf.
Im deutschsprachigen Raum dürfte es wohl erst in ungefähr 10 bis 15 Jahren so weit sein. So oder so: Nachrichten auf Papier ist ein Auslaufmodell.
Das hat relativ simple, ökonomische Gründe:
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Nicht alles, was im Internet öffentlich stattfindet, ist für die Öffentlichkeit bestimmt.
Der Twitter-Failwhale
In der ZEIT ist ein
Artikel über den Mikroblogging-Dienst Twitter erschienen, in dem wieder alles falsch verstanden wird. Jens Uehlecke hat einen Artikel verfasst, der so polemisch wie falsch in seinen Grundannahmen ist. Hätte die ZEIT nicht letztens erst einige haarsträubende Artikel zum Thema Internet veröffentlicht (
einer von Soboczynski,
einer von Wefing), könnte man den Text für Satire halten. Reaktionen von Bloggern zum ZEIT-Artikel über Twitter
findet man auf Rivva.
Ich will nur auf einen Aspekt im Text eingehen. Über Twitter heißt es in der ZEIT:
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Musikindustrie
Schlechte Nachrichten für die Musikindustrie von Johnny Haeusler: Wir werden niemals für Musik bezahlen. Der interessante Gedanke im kleinen Pamphlet ist, dass wir es noch nie getan haben. Auch im Zeitalter der Vinyl-Platten und CDs nicht.
Nur für die Musik selbst habe ich nie bezahlt. Sondern immer nur für die Möglichkeit, genau die Musik hören zu können, die ich hören wollte, und zwar wann und wie ich will und am besten auch noch wo ich will. Ich habe Geld bezahlt für verschiedene Möglichkeiten rund ums Musikhören, ich habe Geld ausgegeben, um die von mir favorisierte Musik hören zu können und nicht dem Geschmacksdiktat von Radio oder Fernsehen ausgesetzt zu sein.
» Wir werden niemals für Musik bezahlen
YouTube XL
YouTube will die Bildschirme der heimischen Fernseher erobern.
» YouTube XL
» YouTube XL Brings The World’s Most Popular Video Portal To Your TV
China
Es nähert sich der 20. Jahrestag des Tiananmen-Massakers – und China sperrt schon einmal prophylaktisch Webdienste, auf denen man daran erinnern könnte.
Mit dabei sind Twitter und laut Reuters mindestens noch Windows Live (Hotmail & Co) sowie Flickr
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