Nächste Runde:
Facebook geht gegen studiVZ
in Berufung

Facebook war mit seiner Klage gegen studiVZ bezüglich Diebstahl geistigen Eigentums am Dienstag vor dem Landgericht Köln gescheitert. Facebook hat nun wenig überraschend angekündigt, in Berufung zu gehen.
Die (grammatisch leicht fehlerhafte) Pressemitteilung von Facebook:
Facebook ist enttäuscht von der Entscheidung des deutschen Gerichts, insbesondere da wir nicht die Gelegenheit hatten, alle Beweise vorzubringen. Wir planen nun Berufung einzulegen. StudiVZ und die Muttergesellschaften haben gegen unser Recht am geistigen Eigentum verstoßen und ungerechterweise von unserer Innovation, Kreativität und Mühe profitiert, indem sie unsere Website kopieren. Wir setzen unsere Maßnahmen gegen sie in deutschen Gerichten fort sowie auch vor dem US-Bundesgericht, wo unsere Maßnahmen verschiedene Klagen umfassen und andauern. Wir sind zuversichtlich, dass ein Gerichtsurteil, das generell das systematische rechtswidrige Kopieren von Technologien, Websiten und Codes anderer Innovatoren von einem amerikanischen Unternehmen nicht bestätigt wird – nicht in Deutschland, Europa oder den USA.




















Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
Mir persönlich fehlt Michaela Schaffrath als Nummerngirl in dem Kampf.
“Die (grammatisch leicht fehlerhafte) Pressemitteilung von Facebook:”
- ist auch kein richtiges Deutsch….
Also man kann ja Facebook den Vowurf machen sie waren mit der Internationalisierung zu langsam – aber deshalb so eine dreiste Kopie durchgehen zu lassen halte ich für falsch. In die ganze Anwendung ist so gut wie kaum eigener Hirnschmalz eingeflossen – selbst Marketingideen wurden ja übernommen.
Facebook war einfach zu langsam auf dem deutschen Markt. Und diese ganze Idee im VZ Netzwerk stammt sicherlich von Facebook aber letzendlich entscheiden ja sowieso die Nutzer welches Portal für sie das bessere ist. Sollte VZ keine weiteren Funktionen mehr anbieten können würden früher oder später so oder so die meisten auf facebook wechseln.
Facebook war wirklich zu langsam. Das passiert US-amerikanischen Web-Unternehmen aber oft: Sie denken nicht früh genug an Internationalisierung.