studiVZ:
Gestern wie Facebook, heute wie Twitter

studiVZ schneidet sich eine große Scheibe beim Microbloggingdienst Twitter ab und bringt Leben auf die Startseite des Social Networks.

Aus unserer Serie “Frisch kopiert” mit studiVZ in der Hauptrolle: Auch Deutschlands führende Social-Network-Gruppe scheint durch den kometenhaften Aufstieg von Microblogging im Allgemeinen und Twitter im Speziellen angeregt worden zu sein, in eine ähnliche Richtung zu gehen. Seit heute haben Mitglieder auf der studiVZ-Startseite Zugriff auf die neue Funktion “Buschfunk”. Dort kann man seinen Kontakten im Twitter-Stil mitteilen, was man gerade macht oder denkt. Ganz wie beim US-Vorbild liegt das Limit bei 140 Zeichen. » weiterlesen

Jeff Jarvis:
Werdet eine Plattform

Jeff Jarvis sprach auf der next09 über Aufgabe von Kontrolle im Web als Erfolgsstrategie.

wwgd
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Jeff Jarvis, u.a. Blogger auf Buzzmachine.com, Professor an der New York University und seinerzeit Mitgründer von Entertainment Weekly, hat in seiner Keynote auf der next09 die wichtigsten Punkte seines Buches “What Would Google Do?” oder – auf deutsch – “Was Würde Google Tun?” für das Publikum zusammengefasst.

Die schon von The Next Web bekannte Präsentation kann man auf Slideshare anschauen: » weiterlesen

Linkwertig:
aka-aki, shoppende Piraten, MyVideo, verwandt.de

aka-aki
Das Berliner aka-aki hat einen der renommierten Webby Awards in der Kategorie ‘mobile social networking’ gewonnen.

» And the winner is… aka-aki

 

Shoppende Piraten
Eine norwegische Studie hat herausgefunden, dass Leute, die sich illegal Musik herunterladen, gleichzeitig Musik mit 10x höherer Wahrscheinlichkeit auch kaufen.

» Study finds pirates 10 times more likely to buy music

 

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picabee:
Vorläufiges Ende eines riskanten Vorhabens

picabee, ein werbefinanzierter Dienst zur kostenlosen Fotoentwicklung, ist nach dem Absprung eines Investors zahlungsunfähig. Ganz so überraschend kommt dies nicht.

picabee, eine der gewagtesten deutschen Firmengründungen des vergangenen Jahres im Webbereich, muss eine unfreiwillige Pause einlegen. Bei dem Dienst konnten registrierte Nutzer Fotos hochladen, die anschließend kostenfrei entwickelt und nach Hause geliefert wurden (unser Review). Finanzieren wollte man das kostspielige Vorhaben durch Werbung auf bzw. neben den entwickelten Bildern – ein riskantes Geschäftsmodell, gerade in Zeiten einer Werberezession.

Alles2null und Handelskraft hatten bereits über diverse Ungereimtheiten und eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des jungen Unternehmens berichtet. Kei Nozaki, einer der beiden Gründer, bestätigte uns nun, dass die Picabee GmbH am 15.04. Insolvenz anmelden musste. Dies sei notwendig gewesen, weil ein Investor seine Finanzierungszusage nicht einhalten konnte. Derzeit arbeite man an einer Lösung des finanziellen Engpasses und hoffe, dass es bald weitergeht.

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Evolution der Cloud:
Der Abschied von der Festplatte

Onlinespeicher zum Backup und Synchronisieren von Dateien gewinnt an Bedeutung. Doch alles, was wir aus dem Netz herunterladen, landet unweigerlich auf der lokalen Festplatte. Könnte man diesen Zwischenschritt umgehen, ließen sich Zeit und Ressourcen sparen.

Das US-Startup Dropbox gehört zu den bekanntesten Vertretern von auf Endnutzer ausgerichteten Cloud-Hosting-Anbietern. Nicht zuletzt wegen seiner vielseitigen Einsetzbarkeit ist der Dienst, der gerade die Marke von einer Million Anwendern durchschritten hat, eines der favorisierten Webtools der netzwertig.com-Redaktion. Ähnliche Services zum Speichern und Synchronisieren von Dateien über das Netz heißen ZumoDrive, Syncplicity oder SugarSync.

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Journalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Dieser Text ist als Kolumne im Schweizer Medienmagazin “Edito” erschienen.

Von allen Seiten hören wir, die Medien steckten in einer Strukturkrise, deren Ausgang nicht absehbar sei. Die Digitalisierung unterspült Plattformen und Kanäle, und in kopfloser Aufregung beladen Verlage und Veranstalter neue Vehikel mit den alten Gefäßen und Inhalten.

Diese Panikaktionen greifen viel zu kurz, weil die Umwälzungen nicht nur die Strukturen des Mediengeschäfts erfasst haben, sondern vor dem Kern nicht halt machen: Dem Journalismus als solchem. Wo Informationen uneingeschränkt fließen, sind “Gatekeeper” überflüssig; die “Produktion” von News tut weniger Not als ihre Einordnung; vor allem aber findet eine Revolution statt, die Stanford-Professor Lawrence Lessig den Übergang von der “Nur-Lesen” zur “Lesen/Schreiben”-Kultur nennt:

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Linkwertig:
Petition gegen Internetfilter, simfy, produki, Google Goats

Petition
Die Petition Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten kann jetzt unterzeichnet werden.

50.000 Mitzeichner werden bis zum 16.6.2009 benötigt, um die Petition zur öffentlichen Beratung im Petitionsausschuss zu bringen

Update: In einem Kommentar wurde darauf hingewiesen, dass die Frist nur bis zum 24.5. gilt.

» Petition gegen Gesetz zu Internetsperren

 

simfy
simfy hat uns 25 Einladungs-Codes für die neue Beta-Version zur Verfügung gestellt. Martin hat sich die Version vor zwei Wochen angeschaut und war sehr angetan. Die Codes findet Ihr bei Interesse im Update seines Artikels.

» simfy heizt dem Wettbewerb ein

 

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Rivva auf Sparflamme:
Deutscher Blogmemetracker wird eingemottet

Wie Rivva-Macher Frank Westphal im begleitenden Blog bekanntgegeben hat, wird Rivva, ein Memetracker der deutschen Blogs, nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Rivva wird in einem “möglichst pflegeleichten Modus” vorerst weiterlaufen.

Rivva hat sich, ähnlich wie das Vorbild Techmeme in den USA, mit der Aggregation der Themen in den deutschen Blogs über die letzten Jahre zur Quasi-Titelseite der deutschen Blogosphäre entwickelt.

Wer heute wissen will, was in deutschen Blogs gerade besonders heiß diskutiert wird, findet keine bessere Anlaufstelle als Rivva.

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Marketing:
Warum das Social Web schlechte Produkte eliminiert

Unternehmen, die exzellente Güter herstellen, haben es so leicht wie nie. Rasend schnell erlangen Spitzenprodukte im Netz Bekanntheit. Wer dagegen nichts weiter als leere Marketingversprechen zu bieten hat, wird untergehen.

kaputt
kaputt
Das beste Geschäftsmodell überhaupt ist es, großartige Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Dies ist die Quintessenz eines sehr lesenswerten Blogpostings von Harvard-Ökonom und Visionär Umair Haque. Anhand des potenziellen PowerPoint-Killers Prezi beschreibt er, wie er plötzlich etwas für ihn bisher nahezu Unvorstellbares tat: nämlich für Software zu bezahlen. Die Präsentations-Applikation, die wir im Februar vorgestellt haben, überzeugte den für seine progressiven Thesen bekannten Haque in der selben Minute, in der er Prezi zum ersten Mal sah.

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Linkwertig:
Google Book Search, Social Commerce, Netzkultur, EU

Google Book Search
Google hat sich die Technologie, mit der sie Bücher scannen, patentieren lassen. NPR beschreibt die Details.

» The Secret Of Google’s Book Scanning Machine Revealed

 

Social Web
Forrester Research konzipiert die Zukunft des Social Web in fünf Phasen. Höhepunkt der Entwicklung ist die Ära des Social Commerce, über die wir uns ab 2011 freuen dürfen.

» Die große Zeit des Social Commerce kommt erst 2011
» The Future of the Social Web: In Five Eras

 

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