Xing
Lange hat es gedauert – genau genommen
fast zwei Jahre seit der ersten Ankündigung – doch heute hat
Xing seine ersten zwei OpenSocial-Applikationen freigeschaltet. “
Xing-Mitglieder fragen” ist eine Q&A-Funktion, die es Nutzern ermöglicht, von anderen Usern Antworten auf beliebige Fragen zu erhalten.
Mit der zweiten Anwendung “Xing News” spendiert das Business Network aus Hamburg seinen Mitgliedern einen sozialen Newsfilter. Mit diesem können interessante Artikel innerhalb des eigenen Netzwerkes empfohlen und kommentiert werden. Die Funktionalität dieser Applikation erinnert an socialmedian. Xing hatte das US-Startup im Dezember übernommen.
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Der Ton wird zunehmend gereizter: In den deutschsprachigen Medien schlagen sich “Internet-Anbeter” und “Holzmedien-Ewiggestrige” die Argumente — oder oft vielmehr Klischees — heftigst um die Ohren. Aber leider fehlt der Diskussion meist die langfristige Perspektive. Ein Versuch, einen Schritt zurückzutreten.
Wenn man dieser Tage etablierten Journalisten und manchen Politikern zuhört, könnte man den Eindruck kriegen, dass der Untergang des Abendlandes unmittelbar bevorsteht. Das böse Internet führt nicht nur zur totalen Volksverdummung, sondern fördert auch allerlei Formen von Kriminalität, hört man von dieser Seite. Die Bloggergemeinde hält mit einer Mischung aus Schadenfreude und Revolutionsgeheul dagegen, bleibt aber Details zu all den wunderbaren Geschäftsmodellen, die da angeblich kommen werden, fast immer schuldig.
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Zensursula
Die bipolarisierende Rhetorik (wer nicht für die Pseudo-Sperrseiten ist, ist also nicht gegen Kinderpornographie) der strikten Befürworter des Gesetzentwurfs von Ursula von der Leyen wird zunehmend ein Schuss ins eigene Knie – erfreulicherweise sehen auch fast alle Massenmedien die Kritikpunkte differenzierter, als so mancher Volksvertreter.
» Wie man eine Generation verliert
» Noch mal in Ruhe, für alle Politiker
Louis Gray
Louis Gray gibt Unternehmen zehn Tipps, wie sie sich im Zeitalter der hyper-vernetzten Kundenschaft verhalten sollten.
» 10 Rules for Today’s Consumers In the New World of Real-Time
BIGOmaha
Mit BIGOmaha erobert ein neues Konferenz-Format das Herz der amerikanischen Geeks im Sturm.
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T-Mobile hat uns ein T-Mobile G1 zur Verfügung gestellt. Ein Erfahrungsbericht über das G1 und Android, dem Google-Betriebssystem für Mobilgeräte.
Ich hatte kürzlich die Möglichkeit, mich ein paar Tage mit dem
T-Mobile G1 zu beschäftigen und es und das darauf laufende Android ausführlich zu testen.
Die Hardware
Bezüglich der Hardware des G1 verweisen wir auf ein Review unserer Kollegen von neuerdings.com, die das G1 zum Start in Deutschland ausführlich beschrieben haben.
Die Software
Android
Als Betriebssystem läuft auf dem G1 das von Google initiierte Android. Eine genauere Beschreibung von Android würde hier den Rahmen sprengen. Es sei aber erwähnt, dass die offene Natur allen Beteiligten einige Vorteile bringt.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Guzuu – ein Marktplatz für Handgemachtes; Panemeo – das eigene Brot mischen; wefeel – Twitter mit Gefühl; und weSmile – Digg für gute Nachrichten.
guzuu
Guzuu ist ein neuer
Marktplatz für Handgemachtes aus der Schweiz. Man kann auf Guzuu einen Shop eröffnen und seine selbstgemachten Produkte verkaufen. Das Betreiben des Shops ist gratis, bei Verkäufen fällt eine Provision in Höhe von etwa fünf Prozent an, die in ‘Guzuu-Talern’ zu bezahlen ist.
Mit Etsy und DaWanda gibt es zwar zwei Platzhirsche, die ihre Sache auch noch sehr gut machen. Aber Guzuu besticht durch den Minimalismus und könnte für den einen oder anderen Verkäufer eine interessante Alternative sein.
panemeo
Vom
DIY-Shop zum
DIY-Brot: Auf
Panemeo kann man sich sein
eigenes Brot mischen. Zur Auswahl stehen über 20 Bio-Zutaten, gebacken und verschickt wird nur Montags und Mittwochs. Brote kommen immer im Doppelpack.
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Entgegen in Medien oft gemachten Aussagen verschwindet Kulturproduktion nicht mit einem offenen Internet. Mit den Marktverschiebungen durch das Netz werden neue Geschäftsmodelle notwendig. Die alten Geschäftsmodelle mit starken Regulierungen des Internets aufrechtzuerhalten, ist gesellschaftlich nicht wünschenswert.
Ralf Bendraths
Artikel auf netzpolitik.org ist, wie ich
bereits anmerkte, sehr lesenswert. Allerdings geht es bei den aktuellen Ereignissen weniger um einen, dort so genannten “Kampf der Kulturen”. Sicher, auch
Mentalitäten und Einstellungen, wie eine Gesellschaft zu funktionieren hat, spielen eine gewichtige Rolle. Immerhin ist der Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft durch das Internet
nicht einfach nur einer hin zum Digitalen, sondern einer die etablierten Strukturen erschütternder. Das Internet verändert Vorgehensweisen und Kulturtechniken.
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Twitter
Webware hat erfahren, dass Twitter ambitionierte Pläne mit der Suche hat. Einerseits sollen auch die Inhalte der getwitterten Links indiziert werden, andererseits wird auch die Reputation beim Ranking der Suchergebnisse berücksichtigt werden.
» Twitter Search to dive deeper, rank results
Regulierung des Netzes
Brigitte Zypries hat in Google den nächsten Kanditaten erkannt, gegen (nicht nur) dessen Urheberrechtsverstöße es diesmal die Rechteinhaber zu schützen gilt.
Angesichts der “zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet” fragte sich die Ministerin auch, ob beispielsweise eine stärkere Regulierung des Netzes erforderlich ist. So werde es die Politik sicher “die nächsten Jahre beschäftigen”, was aus den geplanten Sperren kinderpornographischer Seiten “folgen wird”, schloss sie eine Ausweitung auf illegale Angebote geschützter Werke zumindest nicht komplett aus.
» Zypries wirft Google Urheberrechtsverstöße im großen Stil vor
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Holtzbrinck steht unmittelbar vor dem Eintritt in den Markt der Onlinemusikdienste: In der nächsten Wochen soll die geschlossene Beta-Phase von steereo beginnen. Wir haben 50 Einladungen.
Vor einigen Wochen
ging es bereits durch die Medien: Die Verlagsgruppe Holtzbrinck wird mit
steereo einen eigenen kostenlosen Musikdienst in Deutschland lancieren. Derzeit laufen die finalen Verhandlungen mit den Plattenfirmen, die möglichst einen großen Teil ihrer Kataloge zur der digitalen Plattform beisteuern sollen.
Betrieben wird steereo von der Holtzbrinck-Tochter Grassroot Media GmbH aus München. Im Gespräch mit deren Geschäftsführer Alexander Kolisch habe ich versucht, weitere Details über den neuen Dienst zu erfahren. Kolisch hielt sich allerdings noch recht bedeckt, auch Screenshots wollte er bisher nicht herausrücken. Er verriet aber, dass in der kommenden Woche die geschlossene Beta-Phase startet.
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Google verändert die Zeitungen mehr, als Redakteure und Verleger wahrhaben wollen. Ein Gespräch mit dem Star-Blogger, Medienprofessor und US-Journalisten Jeff Jarvis.
Von Rainer Stadler (Interview)
Jeff Jarvis (wnyc, cc-Lizenz)
Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.
» Alle Artikel beim SZ-Magazin F: Was bedeutet Google für den Journalismus?
A: Nicht nur Google, das ganze Internet verändert den Journalismus. Druckerpressen zu besitzen ist heute ein Nachteil, weil es viel Geld kostet, Zeitungen zu drucken. In der neuen, digitalen Welt lassen sich Nachrichten billiger verbreiten und auch permanent korrigieren und aktualisieren. Sie können auf verschiedene Art präsentiert werden – als Video, Text oder als Audiodatei. Die Zukunft liegt zweifellos jenseits der Druckerpresse.
F: Aber in der Gegenwart machen die deutschen Verlage den meisten Umsatz immer noch mit ihren Zeitungen und nicht mit ihren Onlineportalen.
A: Der deutsche Markt ist wohl nicht so einfach mit dem amerikanischen zu vergleichen. Dennoch sollten die Blätter, die in den USA gerade reihenweise sterben, Warnung genug sein für die deutschen Verleger. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Jedes Zeitungshaus sollte sich einen Termin setzen, zu dem es seine Druckerpressen abstellt.
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3 Strikes
Das EU-Parlament hat sich gegen die 2. Lesung des EU-Telecom-Pakets ausgesprochen, die das Kappen von Internetverbindungen nach Urheberrechtsverletzungen auch ohne Gerichtsentscheidung ermöglicht hätte.
Aufgrund der Ablehnung des mit den Mitgliedsstaaten ausgehandelten Kompromisses muss das gesamte Paket zur Neufassung der Regulierung des Telekommunikationsmarktes nun noch einmal mit dem Rat in einem Vermittlungsverfahren besprochen werden.
» EU-Parlament stimmt gegen Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen
Webnews
Digg bekommt eine DiggBar, folgerichtig bekommt Yigg auch eine YiGGbar, also bekommt dann auch Webnews eine Webnews-Leiste. Postiv sei zu erwähnen, dass hier die Inspirationszyklen deutlich schneller ausfallen, als etwa beim StudiVZ.
» Die Webnews-Leiste
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