Putpat:
So soll Musikfernsehen wieder attraktiv werden
Mit personalisiertem Musikfernsehen will Putpat Zuschauer von den TV-Sendern ins Web locken. Vor wenigen Tagen hat der junge Dienst aus Köln seine geschlossene Beta-Phase gestartet. Wir haben uns Putpat angeschaut und 50 Einladungen zur Beta (am Ende des Artikels).
Genau in die Lücke zwischen herkömmlichem, linearem Musik-TV und reinem, wenig komfortablem On-Demand-Streaming, stößt Putpat. Der von ehemaligen Viva-Mitarbeitern gegründete Dienst wurde im vergangenen Jahr auf der Popkomm erstmals vorgestellt und hat vor wenigen Tagen die geschlossene Beta-Phase eingeläutet.

Putpat bietet personalisiertes, browserbasiertes Musikfernsehen und möchte alle die ansprechen, die das visuelle Musikerlebnis lieben, ohne durch überflüssigen Schnickschnack abgelenkt werden zu wollen. Wer sich registriert, wird zur Eingabe einiger Lieblingsinterpreten oder seines Last.fm-Benutzernamens aufgefordert. Darauf basierend erstellt Putpat einen individuellen Stream von Musikvideos.
Jedes Video kann favorisiert oder verbannt werden. Mit Hilfe des “Veequalizers” lässt sich das dargebotene Musikprogramm im Detail nach Jahrzehnten, Stilen und Interpreten verfeinern. Wer den aktuell gezeigten Clip partout nicht sehen möchte, kann direkt zum nächsten Titel wechseln. Je öfter ein User Putpat nutzt, desto besser kennt der Dienst dessen Musikgeschmack und richtet den Stream daran aus.

Für die ganz Faulen gibt es auch eine Reihe von Themenkanälen, auf denen Putpat bestimmt, was gespielt wird. Das Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig auf dem personalisierbaren Stream.
Ein bewährtes Erfolgsrezept für junge Webstartups ist es, ihr Angebot einfach zu halten und den Produktnutzen innerhalb weniger Sekunden greifbar machen zu können. In beiden Punkten schneidet das junge Projekt aus Köln sehr gut ab. Die Zahl der Features wurde absichtlich klein gehalten und auf das Wesentliche reduziert. Selbst Social-Network-Elemente sucht man vergebens – erfrischend!
Putpats Stärke liegt in der Simplizität des Angebots sowie im außergewöhnlichen und sehr ansehnlichen Design, das erkennen lässt, welchen Stellenwert die visuelle Komponente bei Putpat hat. In seiner jetztigen Form kann ich mir den Dienst sowohl als kurzweiligen Pausenfüller, Nebenbei-Beschallung sowie hippe Partybegleitung vorstellen.

Trotz eines unruhigen Werbeumfelds setzt das Putpat-Team primär auf eine Vermarktung der Site, und zwar in Form von spotbasierten Bewegtbildern. Werbetreibenden will man das Angebot durch Möglichkeiten zur Personalisierung und den damit im Vergleich zum klassischen Fernsehen geringen Streuverlust schmackhaft machen. Auf Bannerwerbung wird verzichtet.
Im Laufe der nächsten Monate soll das Videoarchiv von 20.000 auf 50.000 Clips wachsen – laut Mitbegründer Tobias Trosse wäre das dann ein Großteil der Musikvideos aus den letzten 40 Jahren. Alle Clips werden selbst gehostet und für Putpat lizensiert – komplexe Rechtsfragen wie üblich inbegriffen. Daher will man sich auch erst einmal auf Deutschland fokussieren und hier einen einwandfreien Start hinlegen. Mittelfristig ist jedoch eine Internationalisierung vorgesehen.
Was mir trotz aller Huldigungen der Einfachheit noch fehlt, sind Wege zum Integrieren von Clips und/oder personalisierten Streams in externe Sites. Auch würde ich mir Möglichkeiten zur Erstellung von Playlisten wünschen. Laut Tobias Trosse stehen diese Punkte, vor allem das Sharing von User Generated Musiksendern, auf der Roadmap.
Im Sommer wird Putpat offiziell starten. Für alle Neugierigen haben wir 50 Einladungen zur Beta-Version. Hinterlasst einen entsprechenden Kommentar unter Angabe eurer E-Mail-Adresse im dafür vorgesehenen Feld.
Update: Die Einladungen sind weg. Musikvideos gibt es auch bei tape.tv.













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Gute Idee, ich würde das gerne mal testen.
Hört sich interessant an, würde gern die Beta testen.
Oh, coole Sache, v.a. das mit dem Verbinden des Last.fm-Account finde ich super.
Woher kommt denn der seltsame Name?
Würde mich über eine Einladung freuen :)
das klingt ganz nett… würd ich auch gern mal antesten… danke im voraus
Das klingt ja richtig gut! Hätte gern eine Einladung, vor allem, da die Verbindung mit last.fm sehr reizvoll klingt.
:)
Klingt interessant, würde ich gerne ausprobieren
Mmm, Fernsehen. Also ich hätt auch gern so eine Beta-Einladung, bitte!
Super Sache, das Thema Personalisierung begleitet mich schon ziemlich lange. Ich würde das sehr gerne mal ausprobieren.
Tönt gut, evtl reichts noch für eine Einladung.
Da bin ich ja mal gespannt, wie viele meiner last.fm Favoriten überhaupt ein Video haben ;) Ich würde mich also über eine Einladung freuen :)
Ich würde das gerne mal ausprobieren! Würde mich über eine Einladung freuen.
Würde ich auch sehr gerne mal testen!
Ich hätte auch gern eine Beta-Einladung. Wünsche mir schon lange ein Last.fm basiertes Musik-TV.
Würde mich auch interessieren was die Kölner da so schönes machen.
Ich hätte gern eine Einladung. Vielen Dank.
klingt spannend, würde es auch gerne mal testen!
Büdde einen Test-Account
Da hätte ich bitte auch gerne einen:)
Screenshots und Beschreibung sind vielversprechend! Könnte eine echte alternative zum mittlerweile gruseligen MTV/VIVA-”Musik”fernsehen werden.
Ich würde mich über eine Einladung zum Test freuen!
Ich wäre auch gerne dabei! Danke =)
Also vor allem in Verbindung mit last.fm eine interessante Geschichte. Werden die Videos auch gescrobbelt?
Würd mich über eine Einladung freuen, danke im voraus ;-)
Ich wär auch gern dabei :-)
mir auch bitte.
Danke
Würde mich sehr über einen beta-Account freuen
Tja, ich bin da noch etwas skeptisch.
Ohne social-network-verknüpfung und den inzwischen logischen schnickschnack (sachen, die ich eignetlich persönlich recht fein finde) hat es keine seite in meinem ranking einfach nach oben zu klettern.
Trotzdem würde ich mich freuen Pupat testen zu können,
mfg,
dave
Ich würde es auch gerne testen. Hört sich gut an.
Nette Sache. Ich würde auch gern mittesten ;)
Klingt spannend! Ich hätte auch gerne einen invite-code. :o)
Klingt interessant. Auch ich würde mich über eine Einladung freuen… : )
Ich schaue da gerne mal zu, die Jungs sind kompetent und erfahren!
Klingt sehr interessant. Würde ich auch gerne testen.
Das interessiert mich doch auch mal.
das möchte ich mir auch mal gerne ansehen…:)
Bin zwar etwas skeptisch ob die Welt so etwas (noch) braucht, würde es mir aber auch gerne mal anschauen. Danke.
hallo,
ich würde es auch gerne mal anschauen und testen…habt ihr noch eine einladung über? ;-)
gruss
Da würde ich doch nur allzugerne einen Blick drauf werfen.
Ich wäre ebenfalls an dem Beta-Test interessiert.
ja ich auch!
danke!
Eine Beta wäre toll
Hört sich nach einem interessanten Konzept an.
Das würde ich auch gerne mal testen!
Cheers!
Michael
alternative zu tape.tv – würde es auch gerne testen
Hoert sich interessant an – waere gern dabei. Danke!
Würde mich sehr über ein Invite freuen.
Ich würds auch gerne testen! Viele Grüße!
Zu einem Betainvite sag ich auch nicht nein. :D
mit last.fm? das muss ich sehn!
Interesse :-)
Wüde ich gerne ausprobieren :-)
Ich würde auch gern mal Beta schmulen…..
Würde ich auch gerne mal testen.
Schade, zu spät!? Oder ist noch ne Einladung da?
last.fm begeistert, also her damit :)
Ok machen wir 52 Invites. Nun ist aber Schluss! Bitte nicht mehr nachfragen.
Würde ich auch interessieren!
ich möchte auch invite!
Danke
würde mich auch einreihen… warte schon lange auf den dienst.
danke
ich durfte PutPat schon vom 1. Tag testen und bin sehr begeistert :-)
Mist – 57 Kommentare – werde vermutlich zu spät für ne Einladung sein, oder?
Interessanter Dienst, welchen ich mir gerne mal anschauen würde.
Würde mich daher über einen Invite freuen, vielen Dank!
Schad, zu spät :
Sieht wirklich interessant aus. Gerade die Idee mit dem “Veequalizers”!
Falls noch eine Einladung frei ist, würde ich mir das gerne mal anschauen.
ich hab putpat ebenfalls getestet und der erste eindruck ist sehr positiv. das konzept wurde tiptop umgesetzt. :-)
Danke für den Code!
Habs gleich mal ausprobiert. Erster Eindruck: Geil! :-)
Auch von mir vielen Dank für den Code.
Ich bin auch vom ersten Eindruck positiv überrascht. Das Design und Interface ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Und von der Geschwindigkeit ist es auch super. Weiter so!
nutze putpat auch seit einigen Tagen und bin ebenfalls schwer begeistert, Martin :)
@Melanie (5.) Soweit ich weiß, steckt hinter den Namen nix Besonderes – es lässt sich einfach leicht merken und aussprechen :)
thank you well!
Ich bin nach zwei Tagen Test schwer enttäuscht.
Sicher, das Design ist schick aber das wars dann auch schon. Da kann ich nur hoffen, das es endlich Playlists gibt. Denn was mir pupat so alles ausspuckt, wenn ich einen konkreten Musiker eingebe ist schlimm. Da muss ich vorher alle Videos “verbrennen” damit ich sie mir nicht anschauen muss.
Und das angeblich 20 000 Videos abrufbar sind, ist auch eine Mogelpackung, da man sich auch einfach bei Livemittschnitten bedient. Bevor ich also mein total personalisiertes Programm (Du bist Programmchef) vergnüglich anschauen kann, muss ich ne Menge Zeit und Nerven investieren.
Da fühl ich mich bei youtube bei weitem besser aufgehoben, auch wenn die Röhre laut Trosse der Feind des Musikers ist. Eine Meinung, die ich übrigens überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Schade eigentlich, dabei hat sich Trosse auf der diesjährigen (Pop Up solche Mühe gegeben, putpat zu promoten.
Ich wünsche den Machern trotzdem viel Erfolg, auch wenn ihr Baby nicht mein Ding ist. Wer sich von teilweise schlechter Mainstreammukke berieseln lassen will, der wird seinen Spass haben. Ich bevorzuge dann doch lieber andere Kanäle.
Hi Martin,
hast Du noch eine Einladung übrig?
Danke und Gruß,
Jan
War Musik’fernsehen’ je unattraktiv?
Wer noch nicht dabei ist, auf egoo.de gibt es noch drei Einladungen (Stand 17:00 Uhr)
Außerdem ein kurzes Video um mal kurz reinzuschauen ohne sich anmelden zu müssen / dürfen.
Und es gibt doch tatsächlich immer wieder ein paar Enthusiasten, die es mit immer demselben zum Scheitern verurteilten System versuchen. Liebe Investoren: das Geld ist futsch. Das Problem ist zunehmende Konvergenz oder Contentmangel, beides führt zu massiven Wiederholungen oder absoluter Beliebigkeit (siehe Amazon), für beides wird wohl niemand länger zahlen. Die einzige Lösung sind echte präferenzbasierte Auswahlsysteme mit hochentwickelten Planungsalgorithmen, aber die sind teuer und ressourcen-intensiv. Sorry, wollte niemandem den Spaß verderben, den alle solche Projekte anfänglich machen.
“echte präferenzbasierte Auswahlsysteme” und “hochentwickelte Planungsalgorithmen” – da würde ich gerne mehr drüber wissen. Heureka?
Wow, da wäre ich gerne Beta-Tester.. Darf ich…????
@ André
Das kann man jederzeit googlen, aber als kleiner Einstieg: wenn Benutzer ihre Vorlieben (Präferenzen) nennen und die in Echtzeit mit der gesamten Datenbank abgeglichen werden können, ergeben sich verwertbare Matrizen um ein User-Profil gezielt zu bedienen. Diese Matrizen entstehen allerdings erst durch komplexe heuristische, also hochentwickelte, Planungsalgorithmen. Die fehlen in diesem Konzept leider völlig.
@Heureka: schon mal putpat wirklich gesehen? Wohl eher nicht. Die haben das. Du kannst dein Last.fm-Profil importieren. DAS ist doch eine komplette Liste deiner Vorlieben. Oder eine Liste deiner Lieblings-Artists angeben.
Das ist da drinne.
Lieber erst mal ausprobieren, bevor man mit solchen Worten rumschwallert ohne zu wissen, was das bedeutet. Sowas zu basteln ist nicht kompliziert. Das ist Bestandteil eines jeden Informatikstudiums. Das ist nicht wirklich komplex, das Problem, da schon tausendfach gelöst.
@Mark
Meine Oma hat immer gesagt: “wenn du mit einem Finger auf jemanden zeigst, zeigen drei auf dich zurück”. Das gilt auch für Polemiken á la ‘geschwallert’.
Wenn das automatische Erzeugen heuristischer User-Matrizen Bestandteil jedes Informatikstudiums wäre, muss man sich fragen, warum gerade dieser Bereich aktuell Gegenstand intensiver Forschung ist und warum solche Matrizen dann nicht auf jeder sn Plattform eingebaut werden?
Weil ich aber weiß, das alle sog. Präferenz-Systeme eigentlich bloß simple Datenbank-Queries sind und sich deshalb eben mittelfristig ‘totlaufen’, also nur noch dieselben Ergebnisse bringen, brauche ich mich auch nicht intensiver mit putpat befassen um das Ergebnis der Bemühungen voraussagen zu können. Erst recht nicht, wenn wir hier von gerade mal 20.000 Videos reden, da würde die Eingabe von ‘Gentle Giant’ und ‘Magma’ wohl zum schwarzen Bildschirm führen. Nix für ungut!
Oh, ich hätte auch gerne ne Einladung, wenn noch möglich….
Hallo,
also ich lernte diesen Dienst die letzten Tage auch mehr oder weniger kennen und für mich reicht es völlig, vor allem was besseres kenne ich nicht und ich bekomme nur das was ich sehen will.
Natürlich habe ich vorher mein Last.fm nach PutPat importiert und lege jetzt Stück für Stück die Hand in meinem PutPat-Profil selbst an, um mir ausschliesslich meine Lieblingskünstler abspielen zu lassen.
Ob hochentwickelte Algos oder nicht, wen interessiert das!? Mich interessieren nur die Videos meines Musik-Genres und wenn die Musik-Bibliothek von PutPat Stück für Stück wächst, um so besser.
Auf jeden Fall komme ich mit meiner Notebook-Hardware und der schnellen DSL-Verbindung in den vollständigen Musikgenuss von PutPat. Haushaltsarbeiten erledigen und einfach laufen lassen:-) Kein Geschwätz und kein Gerede zwischendurch, nur Music!
Gruss..
Hallo!
ich habe den Link von einer Freundin, die mir schwerstens von Euch vorgeschwärmt hat. Sie hat damit mein Interesse geweckt Euch unbedingt Ausprobieren zu wollen.
Wenn also noch eine Möglichkeit bestände, wäre ich hoch erfreut.
gruß Susi S.
Ich fänds cool, wenn Ihr mal über QTom berichtet. Die finde ich einfacher zu bedienen. ok, sieht nicht ganz so stylo aus wie Putpat, aber für mich nachvollziehbarer.
Die Zeiten für Musikvideointeressierte sehen wohl tatsächlich ganz gut aus…
Ich finde die Konkurrenzprodukte auch ziemlich gut (tape.tv & Q-Tom). Wobei man sagen muss das Q-Tom.tv von allen am einfachsten zu bedienen ist.