Nach gefühlter Ewigkeit:
Xing launcht OpenSocial-Anwendungen

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Lange hat es gedauert – genau genommen fast zwei Jahre seit der ersten Ankündigung – doch heute hat Xing seine ersten zwei OpenSocial-Applikationen freigeschaltet. “Xing-Mitglieder fragen” ist eine Q&A-Funktion, die es Nutzern ermöglicht, von anderen Usern Antworten auf beliebige Fragen zu erhalten.

Mit der zweiten Anwendung “Xing News” spendiert das Business Network aus Hamburg seinen Mitgliedern einen sozialen Newsfilter. Mit diesem können interessante Artikel innerhalb des eigenen Netzwerkes empfohlen und kommentiert werden. Die Funktionalität dieser Applikation erinnert an socialmedian. Xing hatte das US-Startup im Dezember übernommen.

Mitglieder können die Anwendungen auf Wunsch auf ihrer Startseite und in ihr Profil integrieren. Eine zentrale Übersichtsseite für verfügbare Applikationen scheint derzeit zwar noch nicht zu existieren, aber wie sich beobachten lässt, sorgt der Xing-Newsfeed mit dem Hinweis “XYZ hat die Applikation Xing News hinzugefügt” bereits für eine eifrige Verbreitung der neuen Features.

Xing-Mitglieder testen die neuen Applikationen
Xing-Mitglieder testen die neuen Applikationen

Als Grundlage für diese und alle zukünftigen Applikationen dienen Googles OpenSocial-Schnittstellen. Aus Xing-Kreisen erfuhren wir, dass neben den zwei Eigenentwicklungen in den kommenden Wochen auch verschiedene Apps von Drittanbietern bei Xing andocken werden. Konkrete Namen wollte man zwar nicht nennen, aber der Schwerpunkt soll unter anderem auf den Bereichen Kollaboration, Kommunikation, Reisen und Nachrichten liegen.

Anders als bei Facebook lässt Xing nur ausgewählte Applikationen zu. Damit soll eine Überladung der Profile mit nicht zum geschäftlichen Kontext passenden Apps verhindert werden. Ähnlich verfährt man auch beim Xing-Konkurrenten LinkedIn, der schon seit einiger Zeit Applikationen von Drittanbietern unterstützt.

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1 Kommentar

  1. René Fischer
    schrieb am 11. Mai 2009 um 20:03 Uhr (#)

    Das wurde aber auch Zeit. Ich bin gespannt auf die weiteren Neuerungen. Vielleicht sollte ich meinen Premium-Account doch noch nicht kündigen, auch wenn mir LinkedIn mehr Vorteile bietet.

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