Cloud Computing:
Die Google App Engine unterstützt jetzt Java

Die Google App Engine kommt dem eindringlichsten Wunsch vieler Entwickler nach und unterstützt neben Python nun auch Java.

Seit Google vor etwa einem Jahr die Entwicklungsplattform Google App Engine veröffentlicht hat, haben 150.000 Entwickler etwa 50.000 Anwendungen dafür geschrieben. Die Popularität der Plattform, auf der Webanwendungen von Google gehostet betrieben werden können, erklärt sich einerseits durch die nahezu beliebige Skalierbarkeit der Rechenleistung, vor allem aber durch die Kosten: Für die allermeisten Anwendungen ist die Nutzung kostenlos.

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Net-Metrix:
Der So-la-la-März

Oftmals Wachstum bei den Unique Clients und den Visits, seltener und in geringerem Maße bei den Page Impressions: So stellte sich der März in Sachen Zugriffszahlen dar.

Durch den gegenüber Februar drei Tage längeren Monat März müsste sich rein rechnerisch ein “automatisches” Plus von circa 10 Prozent bei den von Net-Metrix-Audit gemessenen Websites ergeben. Das konnten allerdings nicht alle Angebote auch tatsächlich verbuchen:

Für die Nachrichten-Community Facts 2.0 war es ein weiterer schlechter Monat: 56’000 Unique Clients*, rund 74’000 Visits* und 146’000 Page Impressions* wurden gezählt – das ist trotz des längeren Monats ein Minus von 4,5 Prozent bei den Visits und sogar 16,6 Prozent bei den Seitenaufrufen. Keine der drei gemessenen Kennzahlen war in den vergangenen 12 Monaten je schlechter als im März, die Page Impressions haben sich gegenüber April 2008 nahezu halbiert.

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Video aus dem Inneren eines Google-Rechenzentrums

Hält man sich die Hardware, die Google im Hintergrund aufgebaut hat, vor Augen, wird deutlich, wie hoch die Markteintrittsbarrieren bei der allgemeinen Websuche mittlerweile liegen.

Google hat über die Jahre weltweit Rechenzentren aufgebaut. Royal Pingdom zählte vor einem Jahr 36 weltweit: 19 in den USA, 12 in Europa, 3 in Asien und eins jeweils in Russland und Süd-Amerika.

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Linkwertig:
MyVideo, Xing, Firefox, Gmail

Shopping
Eine Kooperation von Cavi und MyVideo ergänzt das beliebte Product Placement um die Möglichkeit des direkten Kaufs.

Während das Video läuft, kann der User einen Artikel, der ihm gefällt per Mausklick auswählen und ihn direkt über das Shoppingportal von Cavi kaufen.

» Shoppen beim Videogucken

 

Firefox
Mit 35% Marktanteil ist Firefox 3 seit Ende März erstmals der beliebteste Browser in Europa.

» Firefox 3.0 Becomes Most Popular Web Browser in Europe for First Time

 

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Biographien im Web 2.0:
Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

In Zeiten des Web 2.0 entkommt man seiner Biographie nicht mehr. Es heißt, wie das im Dorf nun mal so ist, wieder mit der eigenen Vergangenheit zu leben – statt gegen sie.

Ein Wechsel der Persönlichkeit, ein Leben als ‘Felix Krull’, als inszenierte Abfolge von Personenpersonen – das ist nicht länger möglich, weil die Vergangenheit immer schon an der nächsten Abzweigung zur Zukunft steht und dich von dort komplizenhaft angrinst. Zuletzt musste dies jene RTL-Jungreporterin erfahren, die von ihrem Sender in Winnenden ins Feuer geworfen und gewissermaßen ‘verheizt’ wurde. Sie zeigte sich dieser Situation nicht gewachsen – “Chaos vom Feinsten” – und wurde so unfreiwillig zum Symbol des empathiefreien Umgangs privater Medien mit den Quoten-Sensationen des Schreckens.
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Das neue FriendFeed:
Liveweb auf Steroiden

FriendFeed legt eine neue Oberfläche im Beta-Status vor. Mit der neu siteweiten Echtzeit-Ansicht wird der Webdienst noch schneller und interessanter. Der technische Vorsprung gegenüber allen anderen in diesem Bereich ist unübersehbar. Eine Zukunft könnte in der Lizenzierung der zugrundliegenden Technologie an andere Webdienste liegen.

FriendFeed ist grob gesagt ein Dienst, auf dem man die Aktivitäten auf anderen Webdiensten und eigenen Blogs aggregieren kann. Man kann anderen Freunden folgen und die Einträge kommentieren und bewerten. Letzten Sommer eingeführte Listen zum Sortieren der eigenen Freunde und automatisch generierte Tages-, Wochen- und Monatszusammenfassungen runden das Angebot ab und machen es übersichtlicher.

 

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Linkwertig:
Social Objects, Handelsblatt, Web Trend Map, China

Social Objects
Jaiku Gründer Jyri Engeström beschrieb auf der Web 2.0 Expo seine Theorie der ‘Social Objects’. Seine fünf Grundprinzipien gehören zu den besten Tipps, die man Startups geben kann.

» Building Sites Around Social Objects

 

Handelsblatt
Thomas Knüwer gratuliert dem Handelsblatt zum erfolgreichen ‘Experiment’ mit Twingly. Seit sie das Trackback-Widget eingebaut haben, haben sich die Links auf Artikel des Handelsblatts vervierfacht.

Kleine Nebenbemerkung: Die Washington Post hatte schon 2005 mit Technorati einen ähnlichen Deal, aus den Erfahrungen anderer Publikationen scheint man nur sehr entschleunigt lernen zu wollen. Dafür klopft man sich dann umso begeisteter auf die eigene Schulter.

» Twingly und das Handelsblatt

 

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O’Reilly:
Safari Books jetzt auch mit deutschsprachigen Büchern

Safari Books Online enthält jetzt auch 200 deutschsprachige Titel. Bis zum Jahresende werden mehrere Hundert IT-Fachbücher online zugänglich sein.

Die Zukunft des gedruckten Buches ist ein Thema, das uns in letzter Zeit öfter beschäftigt hat.

Die Strategie von O’Reilly dürfte eine der vielversprechendsten sein, weil sie sowohl in der analogen, als auch der digitalen Welt verankert ist. Einerseits betreiben sie mit O’Reilly einen Verlag, der Fachbücher in den Bereichen Programmierung, Betriebssysteme, Netzwerke, Webdesign und Webprogrammierung publiziert.

Gleichzeitig betreiben sie mit Safari Books Online eine Plattform für eBooks, Videos und anderen Materialien, auf der nach dem Abo-Prinzip Zugang zu mehreren Tausend Titeln von den meisten bekannten Computerbuchverlagen ermöglicht wird.

Safari Books Online
Safari Books Online

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GEMA und Internet:
Es fährt ein Zug nach nirgendwo..

Die Gebühren der GEMA für On-Demand-Streaming gehen an den ökonomischen Realitäten im Netz vorbei.

Anm. d. Red.: Dieser Gastbeitrag stammt von Petar Djekic. Petar Djekic beschäftigt sich als Director Marketing bei der Musikentdeckungsmaschine mufin mit allem, was das Web 2.0 an Musik hergibt. Er ist am besten über Xing erreichbar.

Dieser Artikel spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder und muss nicht mit der Einstellung von mufin übereinstimmen.

Der geplatzte Deal zwischen YouTube und GEMA hat wieder eine Diskussion um Musik im Netz, tragfähige Geschäftsmodelle und die Situation von Musikstartups in Deutschland angefacht. Der Zeitpunkt des Scheiterns des YouTube/GEMA-Deals ist interessant, da letzte Woche wieder einiges im Musikweb passiert ist. Nicht nur steht mit steereo ein neues Holtzbrinck-Musikstartup in Deutschland in den Startlöchern, sondern auch Google hat mit Google Music China seine ‘alles-umsonst-und-legal-und-saug-oder-hör-so-viel-du-willst’-Musikplattform aus der Beta geholt. Derzeit hat die Plattform 350.000 Songs, anvisiertes Ziel sind aber 1,1 Millionen – mit voller Unterstützung der Major-Labels versteht sich. Der Chef von Warner Music Asia Lachie Rutherford kann kaum an sich halten: “I can’t overestimate how important this is”. Leider fehlte der Nebensatz “and I can’t wait to bring this to the U.S. and European markets”. Während so knapp 20% der Weltbevölkerung in den Genuss eines werbefinanzierten On-Demand-(und MP3-Download!-)Musikservices kommt, strauchelt die Musikplattform Imeem in den USA und SeeqPod hat vorsichtshalber direkt Insolvenz angemeldet.

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6 zur re:publica’09:
Frauen, Freaks oder Geeks

1. “taz-Text-Korrektur”
(mevme.com/lizblog, Lisa Rank)
Lisa Rank schreibt als freie Journalistin einen Text zur re:publica’09 für die taz. Doch dieser wird vom Chef vom Dienst so umgeschrieben, dass er nicht mehr im Sinne der Journalistin ist. In den Kommentaren zur gebloggten Korrektur reagiert der betreffende CvD, Sebastian Heiser (Kommentar 18): “Es war nicht meine Absicht, Lisa dort eine Meinung reinzuschreiben, die nicht ihre ist. Ich habe mich daher bei ihr bereits entschuldigt.”

2. “Kritik an der re:publica ’09″
(praegnanz.de/weblog, Gerrit van Aaken)
“Meines Erachtens braucht die re:publica im nächsten Jahr ein neues Konzept, intensiveres Briefing der Vortragenden und eine gehörige Komplexitätsreduktion. Weniger parallele Veranstaltungen, mehr Fokus auf die Zukunft und bitte nicht immer die gleichen Nasen auf der Bühne. Bitte kein Status Quo mehr, auch das gehört zum Shift!”

3. “dieses diffuse, pauschale rumnörgeln nervt”
(wirres.net, Felix Schwenzel)
“ein klassiker unter bloggern ist ja, den journalisten (zu recht) mangelnde recherche, oberflächlichkeit oder die falschen themen vorzuwerfen. selbst zu telefonieren, selbst nachzufragen oder selbst recherchieren, dazu hat aber auch keiner bock. blogger weisen dann gerne darauf hin, dass man ohne presseausweis ja eh nix machen könne als von anderen seiten zu zitieren. was natürlich quark ist wer o-töne haben, mit politikern reden, auf einen parteitag oder in den bundestag will, bekommt das auch so hin — wenn er will.”

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