Blogroll:
Wir haben ein Herz für Blogs

Es sind tolle Blogs dort draußen: Der Stylespion bittet zum Linktausch – und wir machen mit bei der Aktion “Ein Herz für Blogs”!

Aktion Superblog: Links für die Blogosphäre (stylespion.de)
Aktion Superblog: Links für die Blogosphäre (stylespion.de)

Seit heute haben wir eine kleine Blogroll in unserer rechten Spalte – und das kam so: Kai Müller von Stylespion.de klagte über die fehlenden Blog-Verlinkungen und rief für Dienstag zur Aktion “Ein Herz für Blogs” auf. Wir haben also schnell in unserem Team herumgefragt und eine kleine, feine Liste erstellt. Ohne die Aufforderung zum “Backlink”, ohne “nofollow”, ohne alles – einfach nur Links.

» Hier ist unsere Liste:

Linkwertig:
Poken, Buzzriders, Google Similar Images, Qype Radar

Poken
Poken, das soziale Gadget aus der Schweiz, wird jetzt auch in Deutschland vertrieben.

» Poken: Jetzt in Deutschland

 

Buzzriders
Robert Basic stellt sein kommendes Projekt Buzzriders auf dem Webmontag in Hannover vor.

Das Grundkonzept bezeichnet Basic selbst als eine Kombination aus lokalen News, Kleinanzeigen, Twitter, Blogs und Social Networks.

» Buzzriders soll das lokale Internet revolutionieren – mit Open-Source-Prinzipien

 

Google
Google hat mit Similar Images und der Google News Timeline zwei nette neue Experimente veröffentlicht. Similar Images findet Fotos nach Ähnlichkeit, die News Timeline generiert eine chronologische Ansicht der Nachrichten.

» Hard at play in Google Labs with Similar Images and Google News Timeline

 

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Neue Facebook-Zahlen:
Starkes Wachstum in Österreich
und Tschechien

Ben Lorica hat auf O’Reilly Radar neue Facebook-Zahlen aufgeteilt nach Ländern veröffentlicht. In Deutschland kann das größte Social Network der Welt nun reichlich 2.000.000 Nutzer zählen. Das ist ein Wachstum in den letzten 3 Monaten um beträchtliche 60,2 Prozent. Facebook hat in Deutschland aber trotzdem noch einen langen Weg vor sich.

In der Schweiz gibt es mittlerweile 1.440.000 Facebook-Nutzer. Das Wachstum der letzten 3 Monate betrug in der Schweiz 31,9 Prozent. In Österreich gibt es  510.000 Facebook-Nutzer. Facebook wuchs hier mit 98,4 Prozent in den letzten 3 Monaten ausgesprochen schnell.

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Politischer Aktionismus:
JU NRW fordert Registrierung für YouTube-Nutzung

Die nordrhein-westfälische Junge Union fordert ein stärkeres Regulieren von ‘Jugend-Foren’ und von populären Videosites, um Jugendgewalt einzudämmen. Der Bundestagswahlkampf hat begonnen.

Der kommende Bundestagswahlkampf wird interessant. Eine ganze Generation, die einen Großteil ihres Lebens und ihrer Kommunikation mittlerweile über das Internet regelt, wird brutal vor Augen geführt bekommen, wie wenig sie von den zur Wahl stehenden Politikern vertreten wird. In den letzten vier Jahren hat sich bei denen, die im Herbst zum ersten Mal wählen dürfen, viel verändert, was das Leben mit dem Internet angeht.

Bei den deutschen Politikern scheint von alldem nichts angekommen. Schaut man auf die konservative Seite des Politikspektrums sind sogar die Nachwuchs-Politiker eifrig dabei, sich in diesem Feld mit unsinnigen Aktionismus selbst zu diskreditieren.

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Bloggen:
Wenn das Zitat zur Kopie wird

Ein langes Zitat, ein kurzer Link und fertig ist der Blogeintrag: Ein aktuelles Beispiel aus der deutschen Blogosphäre zeigt, wo aus einem Quote ein Rip-off wird.

Wir müssen reden. Situation: Ein bekanntes deutschsprachiges Blog, dessen Autor vom Bloggen lebt, zitiert aus einem Artikel einer Nachrichten-Website der Verlagsgruppe Holtzbrinck. Folgende Grafik zeigt in schwarz, welche Passagen 1:1 übernommen wurden. Als Zitat ausgezeichnet, aber dennoch copy & paste.

» Warum das ein Rip-off ist und kein Zitat

Medienkrise:
Der Leser merkt’s schon nicht

Warum das Internet nicht allein Schuld an der Krise der Zeitungen ist – und warum die ewigen Stellvertreterkriege dem Journalismus schaden.

Dass dem Handelsblatt-Boss Bernd Ziesemer hier endlich mal die Hutschnur platzte, als er an die Heerscharen ahnungsloser Marketing-Fuzzies in den Verlagshäusern dachte, die mit immer mehr schlappem Allerwelts-Content immer mehr Auflage machen möchten, statt mit immer mehr Aufklärung, das verstehe ich gut. Denn die Quelle allen medialen Elends ist auf den Verlagsetagen zu suchen. Dass der Kaiser dort nackt durch die Gänge läuft, das darf man aber schon nicht mehr sagen. Denn bekanntlich erreichen diese Renditejäger seit Jahren doch nur das blanke Gegenteil: Sie drehen – unterstützt von todessüchtigen Verlegern – faktisch an den holzmedialen Schlachtschiffen die Ventile auf. Doch alle Welt aber glaubt mal wieder den Cagliostros …

Ersatzhandelnd prügelte der Herr Ziesemer dann reflexhaft auf die ‘Dumm-Blogger’ ein, die aber faktisch mit dem hausinternen Lemmingzug auf den holzmedialen Verlagsetagen nichts zu tun haben. Hier schafft sich Ziesemers Text einen Popanz:

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Akquisitionen:
Oracle kauft Sun — und damit MySQL und Java

Nachdem IBM es verpasst hat, den schlingernden Serverhersteller Sun zu kaufen, schlägt jetzt Larry Ellison zu: Oracle akquiriert Sun für 7,4 Millarden Dollar. Das Kronjuwel bei Sun ist aber nicht das alte Hardwardwaregeschäft, sondern die Software: Java und MySQL gehören jetzt Oracle.

Oracle kauft Sun
Oracle kauft Sun

In der Dot-Com-Welle 1998-2001 war es immer klar, was für einen Server ein anständiges Startup kaufen musste: In Frage kamen nur die High-End-Maschinen von Sun. Schliesslich hatte Sun nicht nur die heissesten Server, sondern war auch Erfinderin der dominierenden Programmiersprache Java.

Seit diesen goldenen Zeiten hat sich viel verändert. Suns Strategie entwickelte sich zunehmend wirr. Billige Linux-Rechner machten Suns teure Monstermaschinen für immer mehr Anwendungszwecke überflüssig. Und Java war nie ein echtes Geschäft. Vor einigen Monaten geriet Sun nochmals in die positiven Schlagzeilen, weil das Unternehmen die schwedische Firma MySQL AB kaufte, Wächterin über die gleichnamige Open-Source-Datenbank.

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Vom Desktop in die Cloud:
Wie lange spielen die Provider mit?

Zahlreiche Anwendungen und Prozesse wandern von lokalen Geräten ins Web. Während dadurch die Menge des Datenverkehrs ansteigt, experimentieren Zugangsprovider mit Traffic-Deckelungen und Volumentarifen. Ein brisantes Spannungsfeld.

Ich mache mir seit einiger Zeit Sorgen. Der Grund: Zwei mit der Evolution des Internets einhergehende Trends, die so gar nicht zueinander passen. Auf der einen Seite haben wir Cloud Computing, das verstärkt ressourcenhungrige Prozesse vom Desktop ins Web befördert. Auf der anderen Seite Breitbandanbieter, die sich nicht so recht mit dem dadurch verursachten Anstieg des Datenverkehrs anfreunden wollen und daher verstärkt über die Einführung volumenbasierter Tarife oder Traffic-Deckelungen nachdenken.

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Linkwertig:
Twitter, Google Buchsuche, CTO für die USA

Twitter
Twitter hat die Usability der Unterstützung von OAuth verbessert und die damit verbunden Infoflows vereinheitlicht. Andere Anwendungen könnten jetzt Twitter als alternativen Anmeldemechanismus verwenden. TechCrunch sieht in diesem Zug sogar eine Alternative zu Facebook Connect.

» Did Twitter Just Quietly Start Twitter Connect? If Not, It Should.

 

Google Buchsuche
Google hat sich zwar im Rechtsstreit mit den US-amerikanischen Autoren-Organisationen geeinigt, andere Buch-Digitalisierungsprojekte kritisieren jedoch das Ergebnis und befürchten eine Monopolstellung von Google.

… die zwischen den Autoren und Google erzielte Einigung schließe allein den Internet-Konzern von der Haftung für die Nutzung von “orphan works” aus. Andere digitale Archive müssten weiterhin mit rechtlichen Unwägbarkeiten beim Scannen und Bereithalten dieser Werke rechnen.

» Kritik an Einigung im Rechtsstreit um Googles Buchsuche

 

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Plakat-Kampagne:
Zeitunglesen nur zu Hause

Zeitungen sind nicht erwünscht: In Tokio macht eine U-Bahngesellschaft Front gegen Zeitungsleser. Die sollen Rücksicht nehmen – und das Papier gefälligst zu Hause lassen.

Kein Eis essen, keine laute Musik hören: Im öffentlichen Nahverkehr fordern mahnende Plakate zur Rücksichtnahme auf. Die Tokio Metro möchte ihren Fahrgästen auch das Zeitungslesen abgewöhnen.

Große Plakate an den Stationen machen unmissverständlich klar, dass man seine Zeitung doch lieber zu Hause lesen sollte. Eine richtige Kampagne! Da sage noch einmal jemand, wir würden hier gegen das Gedruckte schießen. Wir bedauern es hingegen sehr, dass die Jugend die Umwelt schützt und weniger Zeitung liest und freuen uns noch über jede Tram, die mit ausgelesenen Pendlerzeitungen gepflastert ist. Vor allem fordern wir: Die Diskriminierung von Zeitungslesern muss aufhören! Statt aktueller Nachrichten auf mobilen Endgeräten – vulgo Handys – fordern wir abgehangene News von gestern in unhandlichen Formaten! Oder so ähnlich.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.