Susan Boyle singt einen Song von “Les Miserables” im TV in Großbritannien.Der Clip auf YouTube macht sie zum Online-Phänomen und steigert dadurch nebenbei die “Les Miserables”-CD- und Karten-Verkäufe.
Susan Boyles Auftritt in der Castingshow “Britain’s Got Talent” ist auf YouTube zu einem der größten Online-Hits bisher mit insgesamt über 100 Millionen Zugriffen geworden.
Gezeigt hat dieses Phänomen, dass die vielbeschworene fragmentierte Online-Öffentlichkeit doch nicht so fragmentiert ist, wie immer befürchtet – gemeinsame gesellschaftliche Erfahrungen also doch möglich sind, sie online nur auf eine andere Art stattfinden.
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Schreibmaschinen, Klebstoff, uralte Telefone: Wie die Redaktion des Daily Titan in den siebziger Jahren gearbeitet hat, zeigt Wayne Overbeck auf seiner Website.
Ohne Computer, ohne Internet: Zeitungmachen in den siebziger Jahren war noch aufwendiges, dreckiges Handwerk. Auf seiner Website zeigt Kommunikations-Professor Wayne Overbeck, wie der Daily Titan, die tägliche von Studenten erstellte Zeitung an der California State University, damals produziert wurde.
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Zensurdebatte
Die Bundesregierung hat gestern den Gesetzesentwurf zu Internet-Sperren beschlossen. Spreeblick ist in den Streik getreten und hat eine Online-Demo organisiert.
» Protest gegen Internetsperren
Google
Ein weiterer kleiner Schritt von Google auf dem Weg zum sozialen Netzwerk: Wer – derzeit nur in den USA – bei Google angemeldeterweise nach ‘me’ sucht, der wird dazu angeregt, das eigene Profil anzulegen bzw. zu ergänzen. Google zeigt diese Profile dann prominent in den Suchergebnissen nach Personen an.
» Search for ‘me’ on Google
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Bedrückende Schwarzweiß-Bilder aus Haiti nach dem Hurrikan und ein Feature über Obamas Wahlkampf: fokussiert.com zeigt die Gewinner des Pulitzer-Preises für Pressefotografie 2009.
» Alle Bilder auf fokussiert.com ansehen
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Nerdcore hat mich an einen Absatz in diesem vielleicht lesenswertesten Artikel zum Thema Kinderpornographie-Sperren in der c’t erinnert, auf den ich auch noch einmal eingehen wollte:
Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.
Wir sehen hier den Vertreter einer Industrie, die sich weigert, ihre Geschäftsmodelle an die Veränderungen in ihrem Markt anzupassen und stattdessen fordert, dass diese Veränderungen wieder verschwinden. Das Problem ist hier natürlich, dass eine Industrie mehr Rechte für sich in Anspruch nehmen will, als ihr zustehen. Der Musikindustrie steht nicht zu, mit zu entscheiden, was im Internet gefiltert wird und was nicht. Genau das ist aber die (implizit angekündigte) Forderung. Ganz abgesehen von der grundlegenden Problematik mit Internet-Filtern.
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Der Berliner Musikdienst simfy wird in wenigen Wochen in einer neuen Version starten. Aus einem Service zum webbasierten Speichern der eigenen MP3-Sammlung wird ein vollwertiger Streamingdienst, der in einigen Punkten der Konkurrenz voraus ist.
Obwohl es legale Musikdienste im Internet
derzeit nicht gerade leicht haben, sehen wir in diesem Bereich weiterhin viel Innovation. Was Dienste aus dem deutschsprachigen Raum betrifft, sind in letzter Zeit vor allem
mufin,
roccatune,
tunesBag und
simfy positiv aufgefallen. Der älteste dieser vier Services, simfy, bereitet sich
anderthalb Jahre nach seinem Start auf einen Relaunch vor, der einige grundlegende Veränderungen mit sich bringen wird.
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Google
Google stellt mit O3D eine API vor, mit der interaktive 3D-Anwendungen für Browser entwickelt werden können.
» Toward an open web standard for 3D graphics: Introducing O3D
Yigg
Digg bekommt eine DiggBar, folgerichtig bekommt Yigg auch eine YiGGbar.
» Upcoming.YiGG.de – Die YiGGbar
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Wie man anhand einer Studie zu iPhone-Applikationen sehen kann, können mit kostenlosen Angeboten neue Märkte erschlossen und höhere Verkäufe erzielt werden.
ReadWriteWeb hat einen Artikel zu einer Studie über das Ökosystem rund um das iPhone veröffentlicht. Besonders interessant fand ich dabei folgende Grafik:
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Wir stellen ein paar lesenswerte deutschsprachige Techblogs vor.
Heute vor einem Jahr, am 21.04.2008, ging netzwertig.com an den Start. Was gibt es besseres, um dieses Jubiläum zu feiern, als auf andere lesenswerte Techblogs auf Deutsch hinzuweisen? Immerhin ist das einzelne Blog noch nichts besonderes. Erst die Gesamtheit an Blogs ergibt eine neue Publikationslandschaft.
In diesem Sinne hängen wir uns an die sympathische Blogverlinkungs-Aktion von StyleSpion und präsentieren einige lesenswerte Techblogs:
Der Toptipp:
Exciting Commerce: Das von Jochen Krisch betriebene Blog ist die deutschsprachige Anlaufstelle für Themen rund um E-Commerce. Krisch deckt dabei auch Themen ab, die auf den ersten Blick nichts mit E-Commerce zu tun haben könnten. Must read.
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Gregory und Dania Gerhardt, zwei der drei Gründer von Amazee, wollen sich von Amazon nicht einschüchtern und in unnötige Kosten stürzen lassen. (© Peter Sennhauser)
Onlineschwergewicht Amazon hat das Schweizer Startup
Amazee wegen der Namensähnlichkeit angegriffen. Amazon hat beim amerikanischen Markenamt Widerspruch gegen die Eintragung der Marke “Amazee” erhoben und verlangt die Löschung der Marke.
Das ist reichlich absurd. Vier gleiche Buchstaben sollen ausreichen, dass man den Onlinehändler mit einem auf gemeinsame Projekte orientierten Social Network verwechselt? Bitte.
Amazee hat sich heute erstmals öffentlich zum seit Monaten andauernden Streit mit Amazon geäußert. Ein Projekt zum Thema hat man auf der eigenen Site ebenfalls gestartet. Man scheint diesen Vorfall mittlerweile als Werbevehikel zu verwenden wollen, um wenigstens etwas gutes dabei herauszuholen. Gut für Amazee.
Unser Schwesterblog startwerk.ch hat einen ausführlichen Artikel zum Thema veröffentlicht.