Mit eBay Selling Manager Applications lanciert eBay eine Plattform für Anwendungen, die auf die Bedürfnisse von Verkäufern zugeschnitten sind.
eBay hat
gestern den Startschuss für
eBay Selling Manager Applications abgegeben. Die sicherlich von Facebook inspirierte Plattform ermöglicht es Entwicklern, Anwendungen zu bauen, die direkt in eBay integriert werden können.
eBay setzt dabei auf die Gadget-Spezifikation von OpenSocial. Für Entwickler bedeutet das eine gewisse Investitionssicherheit, weil sie ihre Anwendungen auch in anderen Umgebungen wiederverwenden können.

eBay Selling Manager Applications
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1. “Sind Blogs die ‘Klowände des Internets’?”
(welt.de, Michael Miersch)
Alan Posener, Henryk M. Broder, Juliette Guttmann, Frank Schäffler und Thierry Chervel äussern sich über dieses neue Internet. Chervel: “Ich habe im Jahr 2000 bei der ‘Süddeutschen’ gekündigt, wo man mich angeguckt hat wie ein Auto, weil sich die SZ für die beste Zeitung der Welt hält und man den Redakteursstatus als Adelsprädikat begreift.”
2. “01. april 2009″
(wirres.net, Felix Schwenzel)
Der erste April mit Felix Schwenzel an der re:publica: “robert basic grüsst mich und fängt an mit mir zu reden. ich verstehe jedes wort. er ist wirklich nett. allerdings finde ich heraus, dass er gar keine getönte brille trägt, sondern seine dunklen augenringe schatten aufs brillenglas werfen. kosmars neue brille ist dagegegen getönt. ”
3. “Twitter ist nicht genug”
(netzeitung.de, Maik Söhler)
“Im Internet kann derzeit man kaum noch eine Webseite aufrufen, ohne dass einem von dort sofort allerlei Sätze übers Twittern entgegenpurzeln. Twitterer sind überall, schreiben über alles, posten Fotos und Videos, ‘followen’ diesem und jenem und fassungslose Medien verstehen immer noch nicht, um was es dabei überhaupt geht. Aber auch sie twittern nun.”
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Der durch das Netz ausgelöste Medienwandel ist geprägt von komplett neuartigen Dynamiken und geht tiefer, als es sich die meisten Beobachter eingestehen wollen.
Nicht nur gestern wieder auf der re:publica während eines eher enttäuschenden Panels zum Thema Medienwelt im Wandel, das vor allem mit Ratlosigkeit glänzte, sondern auch in Gesprächen oder in den Kommentaren zu unseren Artikeln hier auf netzwertig.com fällt mir immer wieder folgendes auf. Dem Gemeinplatz “Das Internet verändert alles!” können zwar in der Regel alle oder zumindest viele zustimmen, aber sobald man anfängt, über die bereits stattfindenden und/oder sich abzeichnenden Veränderungen im Detail zu sprechen, gehen viele in eine Abwehrhaltung über.
“Kann sich ja alles von mir aus verändern, aber bitteschön nicht mein Geschäftsmodell.”
“Kann sich ja alles von mir aus verändern, aber bitteschön nicht mein Weltbild.”
Tatsächlich gibt es, glaube ich, ein grundlegendes Verständnisproblem, wie tiefgreifend der Wandel durch das Netz eigentlich ist.
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Mit dem Gadget “Poken” des gleichnamigen Schweizer Startups soll das lästige Austauschen von Visitenkarten und das gegenseitige Suchen in sozialen Netzwerken der Vergangenheit angehören: Per “Handschlag” überträgt die kleine Hardware Visitenkartendaten und Benutzerprofile. Aber ist es wirklich so einfach zu bedienen?
Wenn man den
“Poken” für rund 14 Euro gekauft hat und zum ersten Mal in der Hand hält, wird man unfreiwillig an ein
Tamagotchi denken (die Älteren werden sich erinnern). Klein wie eine Streichholzschachtel, viel Plastik und vor allem sehr japanisch. Egal in welcher Ausführung, ob als Panda-Bär, als Totenkopf oder als Biene: Das Poken sieht immer süss und kindlich aus – eine neue Form der
Visitenkarte. Ob dieses Design in den Teppich-Etagen grosser Unternehmen auf Zustimmung stösst, ist fraglich. Es richtet sich wohl an jüngere Zielgruppen und Early-Adopter. Gut, dass
ein Poken für das Geschäftsumfeld für den Sommer geplant ist.
Der Handschlag
Zieht man den Körper des Poken ab, versteckt sich im Arm ein 1GB-USB-Stick, der aber leider nicht beschrieben oder anderweitig genutzt werden kann. Im Arm befindet sich zusätzlich ein RFID-Chip zur kontaktlosen Datenübertragung. Vor der ersten Nutzung des Poken muss auf der Poken-Website ein Benutzerprofil angelegt werden. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing können durch Eingabe der Login-Daten ergänzt werden.
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Online-Werbung
IAB und PriceWaterhouseCoopers erklären in ihrem Jahresbericht, dass Online-Werbung in den USA 2008 um 11 Prozent gewachsen ist.
Klarer Gewinner des Jahres ist das Suchmaschinenmarketing, dessen Anteil am gesamten Online-Werbemarkt in Amerika von 41 Prozent auf 45 Prozent gestiegen ist. Während sich die Display-Werbung (Banner) behauptet hat, verlieren klassische Online-Rubrikenanzeigen und Sponsorship an Bedeutung.
» Google sei Dank: Online-Werbung legt in Amerika 11 Prozent zu
Webware 100
Die 300 Finalisten für die jährlich stattfindenden Webware 100 Awards wurden nominiert. In zehn Kategorien kann für die Lieblingsanwendung abgestimmt werden – aber vielleicht interessanter: Die Listen geben auch einen guten Überblick zum jeweiligen Bereich.
» Vote in the 2009 Webware 100!
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Der erste Tag auf der re:publica’09: Basic, Pallenberg, Beckedahl und Niggemeier über den aktuellen Zustand der Blogs. Hogenkamp, Augstein, Lehnert und Passek über den Medienwandel.
Der erste Eindruck: Ist das gross und ernst geworden. Und cool: Der einzelne Sprecher im Schwarz der Bühne des Friedrichstadtpalasts wirkt grandios, eigentlich wartet man jeden Moment darauf, dass jemand wie Liza Minelli reinschneit. Hunderte Menschen im Rund, die in ihre Laptops tippen, was auf der Bühne passiert. Beeindruckend – wer hätte das gedacht bei der ersten re:publica vor zwei Jahren? Das sieht nicht mehr aus wie ein Bloggertreffen mit Bier, das sieht aus wie ein wichtiger Kongress.
Die Besucher streifen fast ernsthaft durch die Gänge, man misst sich gegenseitig mit kritischen, mit höflichen, mit freundlichen Blicken. Und guckt natürlich eifrig auf die Namensschilder, vielleicht ist es ja jemand, dessen Blog man täglich liest. Die Zeitungen sind auch vor Ort, die taz liegt auf und verkauft vor der Türe tazpresso, der Freitag ist da mit einem eigenen Stand.
Offenbar wird mit der Veranstaltung, die ständig an Zulauf gewinnt, ein Vakuum gefüllt. Wir fassen die Aussagen aus den zwei grossen Panels des Tages zusammen, der Diskussion über den aktuellen Zustand der Blogs und der Diskussion über den Wandel der Medienwelt:
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Allmählich gehen den Printjournalisten noch die letzten verbliebenen Maßstäbe verloren. Eine “Graswurzelverwilderung” wirft der Kollege Gregor Dotzauer im ‘Tagesspiegel’ anlässlich der re:publica der Online-Gemeinde vor.
“Es geht um den Aufstand eines um Hipness bemühten Lebensstils von digital natives gegen ein System, das selbst in seinen namhaftesten Qualitätsprodukten manchmal nicht mehr vermitteln kann, wo die intellektuelle Latte liegt und der Unterschied zwischen einer professionellen und einer amateurhaften Äußerung. Die im Namen radikaler Demokratie gegen die Autorität der Institutionen aufbegehrende Blogosphäre mit ihren in der Masse entpolitisierten, zumeist pseudonymen Existenzen hat da leichtes Spiel”. (Quelle)
Halten wir fest – selbst der professionelle Kollege Dotzauer kann nicht umhin, ein systemisches Totalversagen der Presse festzustellen (‘kann nicht mehr vermitteln’). Er nimmt sich aber daraufhin nicht die schreibende Zunft oder die werte Verlegerschaft zur Brust, er prügelt lieber auf den Boten aus der Blogosphäre ein, den er ‘unpolitisch’ und ‘pseudonym’ nennt. Dieser depperte Vorwurf der ‘Anonymität’ aus einer selbst zumeist namenlosen Journalistenschar heraus ist hier schon oft genug glossiert worden. In diesem Fall mag daher der Hinweis auf die Kritik von Jules van der Ley an diesem journalistischen Dauerlutscher genügen. Bleibt die Frage: Wer ist denn hier apolitisch?
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Amazon MP3 ist nun auch in Deutschland verfügbar. Mehr als fünf Millionen Songs können als DRM-freie MP3-Files entdeckt und gekauft werden.
Amazon.de startet heute
Amazon MP3, einen Download-Shop für
DRM-freie Musik, die also ohne Beschränkungen von jedem Player abgespielt werden kann. Zur Auswahl stehen über fünf Millionen Songs. Im Programm sind Künstler aller vier Major Labels –
EMI Music, Sony Music, Universal Music und Warner Music – sowie zahlreiche Independent Labels, u.a. Warp Records, Sub Pop Records, Grand Hotel van Cleef, Four Music oder Steamhammer.
Einzeltitel werden ab 77 Cent angeboten, zum Launch gibt es auch 2.000 Bestseller Alben unter 5 Euro. Alle MP3-Files sind mit 256 kbps kodiert.

amazon mp3
Der Shop entspricht dem, was man von Amazon erwarten kann. Es gibt Charts, Neuheiten, aktuelle Top-Alben und Bestseller. Alle Tracks können kurz angehört werden, man kann Alben bewerten und bekommt Empfehlungen.
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Google Ventures
Google lanciert mit Google Ventures einen Venture-Capital-Fonds. Investiert wird in alles was gefällt und vielversprechend erscheint, egal ob Internet, Software, Clean-Tech, Biotechnologie oder Gesundheit.
» Google’s newest venture
Politik
Netzpolitik hat die vierte Kurzstudie über Politik im Web 2.0 veröffentlicht. Neben dem Key Finding, dass “die Wahlkampfspezialisten von Politikern und Parteien das Internet im Wahlkampf 2009 als Wahlkampfmedium ernster zu nehmen scheinen als noch 2005”, gibt es ein paar Zahlen und Charts zu den Aktivitäten auf Facebook, dem StudiVZ, YouTube, Twitter und der Blogosphäre. Besonders beeindruckend klingt das alles nicht, auch die Resonanz hält sich in Grenzen.
» 4. Kurzstudie Politik im Web 2.0
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