Facebook hat seine Homepage überarbeitet. Der alte, algorithmische und zeitlich verzögerte Newsfeed weicht einer Echtzeit-Auflistung der Status-Updates und geteilten Inhalte aller Kontakte. Eine Gefahr für Twitter?
Facebook
Das so genannte “Echtzeitweb” gehört schon jetzt zu den
heißesten Internettrends im noch jungen Jahr. Mini-Häppchen von User Generated Content werden in dem Moment durch das Social Web geschleust und an verschiedenen Stellen weiterverbreitet und kanalisiert, in dem sie von einem Nutzer veröffentlicht werden. Jeder bekommt quasi in Echtzeit mit, was andere gerade tun, denken und beobachten.
Richtig ins Rollen gebracht hat diese Entwicklung Twitter. Facebook, das weltweit größte soziale Netzwerk, möchte dem aufstrebenden Microbloggingdient allerdings nicht nachstehen und hat, wie vor einer Woche angekündigt, in den letzten Tagen für den Großteil der fast 200 Millionen Mitglieder die neue Homepage freigeschaltet.
» weiterlesen
Statik für das immerfort aktualisierte Internet: Aktuelle Titelseiten gedruckter Zeitungen stellt das Newseum aus, eine neue Übersicht zeigt 14 auf einmal – plus Lesetipp zur US-Zeitungskrise.

NEWScan: Was liest die Welt? (Screenshot)
Das Newseum, der gigantische Vergnügungstempel der amerikanischen Medienunternehmen, stellt im Internet schon seit einiger Zeit die Titelseiten von Zeitungen rund um den Globus aus – täglich aktualisiert. Nur: Bisher musste man umständlich herumklicken. Jetzt geht es endlich einfacher, werden 14 Titelseiten großer (englischsprachiger, westlicher) Zeitungen auf einer einzigen Seite präsentiert. Schnell mal die wichtigsten Nachrichten des Tages überfliegen? NEWScan macht’s möglich. Und gleich am Donnerstag stand eine Mediengeschichte auf der Titelseite der New York Times:
» weiterlesen
Google Voice
Mit Google Voice startet Google ein Bündel von attraktiven Funktionen rund ums Telefonieren. Features sind unter anderem eine Rufnummer für alle Telefone, webbasiertes Voicemail inklusive Transkription, Aufnahme von Anrufen oder Konferenzgespräche. Derzeit ist Google Voice nur für bestehende GrandCentral-Kunden verfügbar.
» Here comes Google Voice
Xing
Für Xing gibt es jetzt ein Desktop-Widget, das neben neuen Nachrichten und Kontaktanfragen auch Suche integriert.
» The new XING gadget for your desktop is available for download
Sevenload
sevenload und Philips Net TV bringen ab Ende April sechs Kanäle von sevenload auf den Fernsehbildschirm.
Wir freuen uns, gemeinsam mit Philips die Zukunft des Fernsehens zu schaffen. Diese neue Mediengattung vereint Internet, Social Media und klassisches Fernsehprogramm zu einem bisher unvergleichlichen Unterhaltungsangebot
» Pressemitteilung [PDF]
» weiterlesen
Dürfen und sollen sich Reporter zum Gegenstand ihrer Berichterstattung machen – und wenn ja, wann wird es pietätlos? Ein Blick auf die aktuelle Diskussion.
Neben allem, was man an der Amok-Berichterstattung kritisieren kann – Fotos
unverpixelter Kinder, Interviews mit Minderjährigen, die unter Schock stehen, vollkommen hanebüchene
Comic-Zeichnungen der Tat, die Nennung des vollen Namens des Täters, der Adresse seines Elternhauses, auf Kinderköpfe
grafisch montierte Fadenkreuze – konzentriert sich die aktuelle Diskussion vor allem um den Einsatz von Twitter. Genauer: Um das, was Focus Online mit Twitter gemacht hat, nämlich Reporter von ihrem Weg zum Unglück bloggen zu lassen. Wo sind die Journalisten gerade, wo fahren sie hin, was haben sie gehört – Medienjournalist
Stefan Niggemeier findet dafür in seinem Blog deutliche Worte:
» weiterlesen
Google Reader bekommt mit Kommentaren ein nützliches Feature für bestimmte Usergruppen und Anwendungsfälle. Die Entwicklungen der letzten 12 Monate wurden aber verschlafen.
Google bemüht sich weiterhin an allen Fronten, etwas ‘sozialer’ zu werden, und hat dem Feedreader
Google Reader Kommentare spendiert.
Grundsätzlich ist das kleine schlechte Idee. Google Reader wird von vielen genutzt, um Freunde auf spannende Webfunde hinzuweisen. Kommentare bereichern die Konversation und ersparen das Verschicken der einen oder anderen Email, um sich über einen Artikel auszutauschen.
» weiterlesen
Wir befinden uns mitten in der digitalen Revolution. Das Web verändert Wirtschaft, Medien und Gesellschaft. US-Innovationstreiber wie Google und Facebook sind ganz vorne mit dabei. Von Impulsen aus Deutschland aber keine Spur.
International erfolgreiche, führende Internet- und Technologieunternehmen mit disruptivem Charakter kommen aus den USA. Klar, das ist etwas stark verallgemeinert ausgedrückt und gewiss gibt es Ausnahmen, doch im Großen und Ganzen trifft diese Aussage zu.
Google,
Amazon,
Microsoft,
eBay,
Apple,
MySpace,
Facebook oder
Twitter – alles Firmen, die auf unterschiedliche Art und Weise den Alltag von Millionen von Menschen verändert haben oder dies gerade tun. Und alles Firmen, die ihren Sitz auf der anderen Seite des Atlantiks haben.
» weiterlesen
Interest Based Ads
Google startet Interest Based Ads, Werbung wird dabei auf die Interessen der Besucher zugeschnitten. Immerhin gibt es die Möglichkeit zum Opt-Out.
Wenn ein Nutzer beispielsweisegerne reist und viele Tourismus-Webseiten besucht, kann Google verstärkt Reiseangeboteanzeigen
» Google richtet graphische Werbung am Surfverhalten aus
Geschäftsideen
Andreas Göldi konzipiert einige Kriterien, mit denen Geschäftsideen auf ihre Erfolgsaussichten bewertet werden können. Im ersten Teil werden die guten Methoden beschrieben, im zweiten die weniger guten.
» Wie findet man eigentlich eine gute Geschäftsidee? (I/II)
» Wie findet man eigentlich eine gute Geschäftsidee? (II/II)
Verhaltenskodex
StudiVZ, SchülerVZ, Lokalisten und wer-kennt-wen einigen sich auf einen selbstverpflichtenden Verhaltenskodex. Neben konservativeren Grundeinstellungen werden die Profile von unter 16-Jährigen vor Suchmaschinen abgeschottet. Auch ein vollständiges Löschen von Accounts soll möglich sein.
» Betreiber sozialer Netzwerke unterzeichnen Verhaltenskodex
» weiterlesen
Kein exklusives Material, dafür groteske Erwartungen: Die Medien stürzen sich angesichts des tragischen Amoklaufs in Baden-Württemberg auf den Mikroblogging-Service Twitter.
Amoklauf in Winnenden – und sofort absurde, hohe Erwartungen an den Mikroblogging-Service Twitter. “Hat der Dienst auch diesmal etwas beizutragen?”, fragt sich zum Beispiel Matthias Urbach auf taz.de. Aber im Gegensatz zum Flugzeugabsturz auf dem Hudson, bei dem eines der ersten Bilder über Twitpic um die Welt ging, ist über Twitter dieses Mal nicht viel zu holen. Anscheinend haben die Jugendlichen anderes im Kopf, als mobil ins Internet zu gehen und das Grauen in die Welt zu tragen. Zum Glück haben die medienkompetenten Jugendlichen anderes im Kopf.
» weiterlesen
Jeder hat irgendwann eine Frage, auf die eine schnelle und korrekte Antwort nötig ist. Der gerade gestartete US-Dienst Aardvark ermöglicht dies und setzt dabei auf die vielen hundert Millionen Nutzer von Instant Messengern. Und auf “Match Making”.
Akkurate Antworten auf beliebige Fragen zu erhalten, und das möglichst innerhalb von Sekunden – der Traum vieler Informatiker und Internet-Freunde. Das semantische Web soll es möglich machen. Computer, die komplexe Zusammenhänge erfassen und ganze Sätze verstehen können, gehören mit Sicherheit zur Zukunft der IT. Die mit viel Vorschusslorbeeren versehene semantische Suchmaschine Wolfram Alpha beispielsweise könnte die Entwicklung nennenswert voranbringen – sofern sie funktioniert wie angekündigt.
Aber bis uns ein Algorithmus wirklich explizit die Frage beantworten kann, in welcher Jahreszeit man am ehesten nach Hawaii fliegen sollte oder was ein gutes Geschenk für einen passionierten Schachspieler sei, wird in jedem Fall noch einige Zeit verstreichen. Die Alternative: Sites, auf denen man andere User um Rat bitten kann. Frage-Antwort-Services wie Lycos iQ, Yahoo Clever oder wer-weiss-was ermöglichen dies. Ein Nutzer veröffentlicht, was er wissen will, und bekommt mit etwas Glück von einem anderen Anwender eine Antwort.
» weiterlesen
Über Cloud Computing berichten wir regelmäßig. Mittlerweile ist Cloud Computing aus der Startup-Welt besonders in Form der Amazon Web Services nicht mehr wegzudenken.
Auf GigaOm wurde versucht, Cloud Computing in drei Erscheinungsformen aufzuteilen.
Die drei Formen:
1. Anmietbare Cloud Hardware (Infrastructure as a Service)
Onlinespeicher und Server können je nach Bedarf einfach erweitert werden. Man zahlt, was man nutzt.
Der bekannteste Vertreter ist Amazon mit seinen Amazon Web Services.
» weiterlesen