Twitter bestätigt Pläne für kostenpflichtige Premium-Accounts für Unternehmen.
Das Geschäftsmodell des populären Mikrobloggingdienstes Twitter bewegt viele Gemüter. Der Dienst wächst und wächst und Investoren drängen sich fast von selbst auf, doch Umsätze gibt es kaum. Ist man erst einmal die Plattform der Wahl, ergibt sich die Monetarisierung von selbst, scheint das Motto der Gründer zu sein. Wir haben einige Ideen, aber im Moment sind die alle nicht urgent, wurde in Interviews gerne kommuniziert.

Google Trends für Twitter in Deutschland
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Öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio gehen zusammen, ob in der Schweiz oder in Deutschland. Leider wird medienkonvergentes Arbeiten allzu oft zu Sparzwecken missbraucht.
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) muss sparen: Ein Minus von knapp 80 Millionen Schweizer Franken im Jahr – und kein politischer Wille, das fehlende Geld womöglich von den Zuschauern und -hörern einzufordern. Stattdessen wird Programm gekürzt und vor allem, und das ist eine kleine Revolution, Radio und Fernsehen in den Sprachregionen zusammengefasst. Nun hat man zwar Angst vor einem “Übergriff televisuellen Leichtsinns auf Radio DRS” (
NZZ), andererseits ahnt jeder, der schonmal ein YouTube-Video gesehen hat, dass die mediale Zukunft “in Inhalten liegt, die unabhängig von einzelnen und schön streng durch Abteilungsgrenzen getrennten Plattformen verbreitet werden” (
Miriam Meckel).
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Last.fm, Urgestein und Vorzeige-Social-Network für Musikfreunde, will Nutzer für Radiostreams zur Kasse bitten. Eine Entscheidung, die viele Fragen aufwirft. Auch die, ob kostenloses Musik-Streaming im Web in Krisenzeiten überlebensfähig ist.
Dunkle Wolken
Wie berichtet, wird Europas führendes Social Music Network
Last.fm seine Nutzer zukünftig für den Zugriff auf Musikstreams zur Kasse bitten. Drei Euro pro Monat soll der Spaß kosten. Ausgenommen sind User in Deutschland, den USA und Großbritannien. Dort kann weiterhin kostenlos über Last.fm Musik gehört werden – vorerst zumindest.
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Internet-Filter
Das Ringen um Internet-Filter zur Bekämpfung von Kinderpornographie geht in die nächste Runde. Oder genauer: Es wurde mit einem Eckpunktepapier vertagt. Gefordert wird primär die Erschwerung des Zugangs zu Inhalten auf rechtsstaatlicher Grundlage.
» Regierung beschließt Eckpunkte für Web-Sperrgesetz
Twitter
Während sich große Unternehmen mit Twitter noch etwas schwer tun, entdecken an die 700.000 KMUs Twitter zunehmend auch als Tool, das quantifizierbaren Nutzen stiftet.
» Small businesses find big value in Twitter
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Die tatsächliche Umsetzung der zunehmend von Lobbyisten der Contentindustrie in vielen Ländern beworbenen Three-Strikes-Idee könnte für die Musikfirmen zu teuer werden, wenn sie sich an den Kosten beteiligen müssen.
Das Musicweek-Magazin hat diese Woche einen Artikel zu den Beratungen zur Gründung einer Digital Rights Agency in Großbritannien veröffentlicht. Vieles davon sind Details für Insider – aber zwischen den Zeilen findet sich dann doch noch eine interessante Story: Die unter dem Stichwort Three Strikes bekannte Idee, Tauschbörsennutzer nach wiederholten Warnungen vom Netz abzuklemmen, ist offenbar doch schwerer umzusetzen, als Rechteinhaber sich das gedacht hätten.
Zum Hintergrund: Der britischen Musikindustrie gelang es nach einigen Drohgebärden im letzten Sommer, lokale Internet-Anbieter zur Mithilfe im Kampf gegen Tauschbörsen-Piraterie zu verpflichten. Sechs Anbieter erklärten sich dazu einverstanden, im Rahmen eines begrenzten Feldversuchs Warnungen an P2P-Nutzer zu schicken. Die britische Regierung nahm dabei eine Kontrollfunktion ein.
Britische Plattenfirmen feierten dies als ersten Schritt in Richtung eines Three Strikes-Systems, mit dem man Wiederholungstätern den Netzzugang kappen will. Netzanbieter beeilten sich jedoch, zu beteuern, dass sie sich nicht von ihren Kunden trennen wollen. Die Regierung geriet ebenfalls in die Defensive, als Bürger anfingen, kritische Fragen zu stellen.
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Nah dran an den Bewohnern der Stadt ist die New York Times. Zu Fotostrecken erzählen ganz gewöhnliche Menschen ihre Geschichte – jede Woche einer von acht Millionen.
Ich habe mich verliebt: In die neue
New York Times-Serie
“One in 8 Million”. Seit Januar wird in der Audio-Slideshow jede Woche einer von über acht Millionen New Yorkern portraitiert.
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Bild-Chef Kai Diekmann bekam 2008 die nur in den USA erhältliche Hosentaschen-Kamera “Flip” gezeigt – ein Jahr später hat er eigene Video-Paparazzi im ganzen Land, erzählt er im Video.

Bild-Chef Diekmann zeigt seine eigene Flip (Jeff Jarvis)
Anfang des Monats sagte John Chamber von Cisco in der stets sehenswerten Wirtschaftssendung von Peter Days auf BBC, ein Abschwung sei die Chance, neue Geschäftsfelder aufzutun. Etwa, indem man den Hersteller der erfolgreichen und simplen Videokamera Flip aufkauft. Ich denke, das könnte sich als genial erweisen. Flip steht für eine neue Art einfacher Kommunikation und Netzwerke. Die Kamera lässt sich auf vielfältige und bisher kaum bekannte Art einsetzen.
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Der Homepagebaukasten-Anbieter Jimdo startet eine japanische Version. Das Hamburger Startup tut sich dafür mit Japans zweitgrößtem Telekommunikationsanbieter zusammen, der das komplette Country-Management übernimmt. Bei Jimdo kann man sich entspannt zurücklehnen.
Deutsche Webstartups, die Versionen für Länder außerhalb des deutschen Sprachraumes starten, sind eine Seltenheit. Wenn dies doch geschieht, dann meist ohne entsprechende Dependence. Ein solches Vorgehen schont zwar das Budget, kann aber leicht dazu führen, dass die lokalen Gegebenheiten des jeweiligen Landes nicht berücksichtigt werden – keine guten Voraussetzung für internationalen Erfolg.
Der Homepagebaukasten-Betreiber Jimdo verkündet heute eine andere Art des Einstiegs in einen neuen Markt: Das Hamburger Startup, an dem United Internet mit 30 Prozent beteiligt ist, launcht unter jp.jimdo.com eine japanische Version seines Dienstes. Statt aber auf eigene Faust zu versuchen, sich von der zehntausende Kilometer entfernten Elbmetropole aus in Fernost zu etablieren, hat sich Jimdo mit KDDI, dem mit 28 Millionen Kunden zweitgrößten Telekommunikationsanbieter Japans, zusammengetan.
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Twitter
Schlechte Nachricht für Personen-Suchmaschinen: Twitter hat die Titel etwas für Google optimiert und katapultiert entsprechende Profilseiten auf die erste Seite der Suchergebnisse nach Namen.
» Twitter Tweaks Its Title Tags For Better Google Juice
Wikimedia
Die Deutsche Fotothek kooperiert mit Wikimedia Deutschland und stellt 250.000 Bilddateien unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung.
Die Deutsche Fotothek wird von der Mitwirkung der Wikipedia-Nutzer insofern profitieren, als dass diese die Bilder zu den jeweiligen Textbeiträgen hinzufügen und Beschreibungsangaben ergänzen oder gar korrigieren.
» Wikimedia: Hoffnung auf weitere Kooperationen mit Archiven
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Der Musikdienst
Last.fm hat heute
bekannt gegeben, dass die
Radiofunktion für Nutzer außerhalb der USA, dem United Kingdom und Deutschland bald nur noch kostenpflichtig verfügbar sein wird. Das heißt, diese Veränderung wird auch Last.fm-
Nutzer in Österreich und der Schweiz treffen. Die Gebühr für einen kostenpflichtigen Account beträgt drei Euro pro Monat.
Die übrigen Funktionen wie das sogenannte Scrobbling (das Protokollieren der gespielten Musik auf dem Rechner für die Personalisierung), Events, Künstlerdaten und alle übrigen Funktionen außer der Radiofunktion bleiben kostenlos verfügbar. Das macht es wahrscheinlich, dass es sich hier um eine Massnahme handelt, die mutmaßlich recht hohen Lizenzkosten für das Streaming decken zu können.
Epicenter zitiert eine Quelle, nach welcher die Werbeeinahmen in den nun betroffenen Ländern schlicht nicht hoch genug sind, um die dort entstehenden Kosten zu decken. USA, UK und Deutschland dagegen sollen gute Werbeeinnahmen generieren.
Last.fm wurde im Mai 2007 vom US-Medienkonzern CBS für 280 Millionen Dollar übernommen. Last.fm bietet bereits kostenpflichtige Premium-Accounts an, welche unter anderem Werbefreiheit und einige Zusatzfunktionen bieten. In den betroffenen Ländern wird die Radiofunktion somit künftig lediglich zu diesen kostenpflichtigen Zusatzfunktionen hinzugezählt, während sie in den oben genannten drei Ländern für die Nutzer kostenfrei bleibt.