roccatune:
Album-Widgets
und Nachwuchs-Förderung

Das Musikstreaming-Startup roccatune bietet komplette Alben als Widgets an – und will den musikalischen Nachwuchs fördern.

Roccatune, ein deutsches Startup, welches werbefinanziertes Musikstreaming anbietet, hat seit einigen Wochen Widgets zum Einbetten einzelner Content-Module im Angebot. Mit diesen lassen sich Künstler-Charts oder die beliebtesten Songs einbetten. Seit dieser Woche können nun auch komplette Alben als einzelne Widgets eingebettet werden. Ein solches Album-Widget in Aktion kann man auf dem Blog des Pressesprechers von roccatune in Augenschein nehmen.

Angesichts der aktuellen Situation von Musikstreaming-Startups mit hohen Lizenzforderungen der Labels auf der einen Seite und zumindest im werbefinanzierten Fall von roccatune mit der aktuellen Wirtschaftslage auf der anderen, dürfte es zumindest interessant sein, zu beobachten, ob roccatune sein Angebot langfristig wird aufrechterhalten können. Zu wünschen wäre es, meine Hoffnungen sind diesbezüglich allerdings nicht sonderlich hoch.

Jan Tißler vom Upload-Magazin hat Constantin Thyssen, den Gründer von roccatune, interviewt. Zur neuen Artist Area, über welche Newcomer ohne Label und Plattenvertrag ihre Musik auf roccatune hochladen können, sagt Thyssen:

roccatune sieht sich aber nicht nur als PR-Maschine, sondern bietet den Newcomern auch die Chance, Geld zu verdienen. Im ersten Schritt durch das Partizipieren an den Werbeeinnahmen – wie es nun auch schon die Künstler der Major-Labels tun. Im zweiten Schritt, indem wir den besten, talentiertesten, engagiertesten und beliebtesten Künstlern einen echten Plattenvertrag anbieten und ihnen so die Möglichkeit geben, ihren Traum zu leben und professioneller Musiker zu werden.

roccatune möchte durch diese Initiative zu einem Portal werden, an dem weder Musikfan noch Musikschaffender künftig vorbeikommen.

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1 Kommentar

  1. Christoph Till
    schrieb am 29. März 2009 um 12:47 Uhr (#)

    Also ich glaube nicht, dass Roccatune so schlechte Chancen hat zu überleben. Schließlich haben sie guten Content, den sie vermarkten können.

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