Panorama:
Ärzte sehen nach Foto-Journalisten
Kostenloser Check-up: Auf den Philippinen, einem der gefährlichsten Länder für Journalisten überhaupt, wurden Presse-Fotografen mit Hilfe von Sponsoren medizinisch versorgt.
Manila, Philippinen: Ein Foto-Journalist der philippinischen Vereinigung der Pressefotografen wird von Kollegen gefilmt, während er kostenlos medizinisch versorgt wird. Mitglieder und ihre Familien wurde die ärztliche Untersuchung im Pressehaus in Manila von Sponsoren ermöglicht, darunter der Fernsehsender UNTV. Rund 200 Menschen nahmen den Service am Sonntag in Anspruch. Kleine ambulante Eingriffe, Röntgenaufnahmen und Zähneziehen standen auf dem Programm – es ist eine der wenigen guten Nachrichten für philippinische Journalisten, die sich mit ihrer Arbeit all zu oft in Lebensgefahr begeben.Im Pressefreiheits-Index von Reporter ohne Grenzen steht das Land nur knapp vor Russland und Mexiko, im hinteren Viertel der Liste. Sechs Journalisten wurden demnach im vergangenen Jahr auf den Philippinen getötet, seit der Wiedereinführung der Demokratie 1986 zählt Reporter ohne Grenzen 99 Getötete. Damit ist es immer noch eines der gefährlichsten Länder für Journalisten, politische Gewalt und organisierte Kriminalität werden dafür verantwortlich gemacht. Erst im Februar wurde der Moderator eines Lokalradios, Ernesto Rollin, von erschossen. Rollin hatte sich als kritischer Journalist in der Provinz einen Namen gemacht, heißt es bei Reporter ohne Grenzen.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.















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