Hallo, Internet:
Sonntag mit neuer Website

Laufschrift, verstecke Links und Blogs ohne RSS: Die Schweizer Wochenzeitung Sonntag gibt sich auf sonntagonline.ch einen neuen Online-Auftritt.


Kein anderer grosser Schweizer Verlag tritt online so unzeitgemäss und unübersichtlich auf wie die AZ Medien von Peter Wanner. Man hat sich längst daran gewöhnt, dass es die Titel zwar auf Papier gibt, sie online aber keinen Besuch wert sind. Dem seit 2007 erscheinenden und kürzlich von Roger Schawinski hochgelobten Sonntagsblatt Sonntag hätte man einen Ausweg aus der Online-Misere zugetraut. Doch dem ist leider kaum so:

Zuerst zum Positiven. Es gibt Blogs, einen von Chefredakteur Patrik Müller, einen von “Börsenguru” Alfred Herbert. Wie man sich die Blog-URL (www.sonntagonline.ch/index.php?show=blog&id=6) merken soll oder wie man das Blog abonnieren kann (ohne RSS), das bleibt wohl das Geheimnis der Programmierer.

Neben der vorsintflutlichen Laufschrift, die ungefähr an der wichtigsten Stelle einer Website auf einem blauen Streifen wie ein Schwimmer brav ihre Bahnen zieht, erstaunt auch sehr, dass, wer auf den Menupunkt “Menschen” klickt, auf die Website goob.ch weitergeleitet wird.

Wer sich durch das verwirrende Dickicht von Ressorts und Voransichten geklickt hat, gerät mit Glück auf eine Einzelansicht einer Story. Die könnte er nun verlinken, wenn sie denn vollständig wäre. Denn oft heisst es: “Lesen Sie das ganze Interview in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper!”.

Gut: Man wagt es offenbar, sich auf das Abenteuer Blogs einzulassen. Kontaktseite.
Weniger gut: Kaum (vollständige) Inhalte, kein RSS, schwer auffindbare Permalinks.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

Journalismus 2.0: Die Diskussion mitgestalten

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

1 Kommentar

  1. mds
    schrieb am 15. März 2009 um 20:36 Uhr (#)

    Noch weniger gut: Im Bezug auf (X)HTML lässt sich die Website nicht validieren, im Bezug auf CSS gibt es zahlreiche Fehler.

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