Kurzes Update:
NYT startet “The Local”
Bloggen für die Nachbarschaft: Die New York Times hat “The Local” gestartet. Zwei Reporter der Zeitung üben sich in Lokaljournalismus 2.0 – langsam nimmt die Sache Fahrt auf.

Nachtrag zu unserem Artikel “Lokaljournalismus: New York Times mit Stadtteil-Blogs”: Während auf medienlese.com eine interessante Diskussion über Chancen und Möglichkeiten von Stadtteil- oder Placeblogs entbrannt ist, sind die beiden Stadtteil-Blogs der New York Times seit Montag im Netz – und mittlerweile gibt es dort einiges zu entdecken. Vor allem ein etwas unbeholfen-niedliches Video über Kinder, die in einem schneebedeckten Park Schlitten fahren und danach heiße Schokolade trinken gehen, hatte Blogger-Hohn auf sich gezogen. Aber:
Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe weiterer Artikel auf den Blogs aus Fort Greene und Clinton Hill, das von New York Times-Reporter Andy Newman betreut wird, und Maplewood, betreut von Times-Reporterin Tina Kelley. Neben der erhofften Bürger-Beteiligung sollen die Blogs von Journalismus-Studenten unterstützt werden – man darf gespannt sein.
Lesetipp: Neben vielen leichteren Texten, denen man in den ersten Zeilen schwer ansieht, worum es denn nun eigentlich geht, gibt es auch richten Lokaljournalismus. “A Challenger for Tish James” ist so ein Text, er handelt von Lokalpolitik in Fort Greene und Clinton Hill, ein Text, der es wohl kaum in den Regionalteil der New York Times geschafft hätte.
Zwei absolut Killer-Features – nur eine leichte Übertreibung – auf beiden Blogs sind die Rubriken “The Fridge”, ein virtueller Kühlschrank, an den Kinderzeichnungen geheftet werden (15 Minuten Ruhm! Für jeden!) und Berichte über Polizeieinsätze in der Nachbarschaft, “The Week in Crime” und “Maplewood Police Blotter” (Es! Könnte! Dich! Treffen!).
Links:
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.





















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Mich erinnert das ein wenig an Community TV, was mal kurzfristig ziemlich in Mode war. Die Verkabelung machte es möglich. Man hatte “die Basis” entdeckt und plötzlich durfte jeder selber Fernsehen “aus seinem eigenen Erfahrungsumfeld” machen. Hmm. Mir sind davon noch umstürzende Studiokulissen und radebrechende Menschen in Erinnerung, die das Neueste aus dem Vereinsleben erzählten.
Ich mach mich hier nicht lustig. Ich träufle einfach ein wenig Zweifel in allzu euphorische Erwartungen …