Schluss mit Geblinke:
Bookmarklet für besseres
Online-Lesen
Ein einfaches Bookmarklet zeigt nach einem Klick nur noch den Text der Artikel auf Internetseiten an.
Nachdem man sich den gewünschten Stil aus mehreren Optionen ausgewählt hat, zieht man sich das Bookmarklet auf die Lesezeichenleiste des Browsers. Das nächste Mal auf einer Seite voller blinkender Elemente reicht ein Klick auf das Bookmarklet für optische Stille. Um die Seite wieder im ursprünglichen Layout zu sehen, reicht ein simples erneutes Laden der Seite.Â
Hier am Beispiel des ReadWriteWeb-Artikels über das Bookmarklet:
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Für professionelle Online-Publisher und Werber ist das natürlich eine zwiespältige Sache. Allerdings darf man nicht vergessen, dass das Aussehen der Website immer erst am Ende des Internetnutzers bestimmt wird. Dieser kann sich das Aussehen nach Belieben anpassen (So kann man etwa mit unzähligen Greasemonkey-Scripten und Firefox-AddOns das Aussehen von einigen Sites komplett umkrempeln und anpassen).
Wer seinen Lesern einen blinkenden Rahmen um den Content zumutet, hat ganz andere Probleme, als Notlösungen wie dieses Bookmarklet: Wer es übertreibt, verliert einfach seine Leser.
Im Gegensatz zu Adblockern, welche pauschal alles an Werbung ausblenden – und das entgegengesetzte unangenehme Extrem zum oben angesprochenen, es übertreibenden Publisher darstellen -, bieten Lösungen wie dieses Bookmarklet wenigstens eine Fall-zu-Fall-Entscheidung für den vom Geblinke genervten Leser.
Ich habe das Bookmarklet auf einigen großen deutschen Angeboten von sueddeutsche.de bis Spiegel Online getestet. Das Bookmarklet funktionierte überall einwandfrei.















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Furchtbar. Ich finde das Layout einer Seite gehört untrennbar zum Content dazu. Newsfeeds lese ich niemals direkt auf Netvibes (also meinem Feedreader) sondern immer direkt auf der entsprechenden Webseite. Alles andere verstümmelt für mich die Nachricht. Aber wahrscheinlich bin ich da einfach total 90ies-mäßig drauf.
Bin auch eher ein Freund des richtigen Layouts. Trotzdem bin ich positiv von der Sache überrascht, da ich gedacht hab, dass es das Layout total zerschießt. Aber das war nicht so.
Ich werd in Zukunft aber trotzdem normal lesen und mich nicht mit dem Link zufrieden geben.
PS: AdSense wird auch nicht angezeigt.
Also ich halte es für eine hervorragende Möglichkeit, sich auf den Text zu konzentrieren. Ganz abgesehen davon dürfte es auch ein Ausdrucken wesentlich erleichtern.
@wolfgang: Nonsense. Ich will primär Informationen. Schnell & lesbar. Wenn das der Anbieter nicht schafft anzubieten, behelfe ich mir mit RSS, Druckansicht, Greasemonkey oder eben diesem Bookmarklet selber.
Der Leser ist König.
“Wer seinen Lesern einen blinkenden Rahmen um den Content zumutet, hat ganz andere Probleme, als Notlösungen wie dieses Bookmarklet: Wer es übertreibt, verliert einfach seine Leser.”
Feedback aus der “crafters going web”-Welt: Viele dieser Seiten finanzieren und verdienen mit den mittlerweile recht standardmässigen 125×125 Ad-Box-Gittern in den Seitenleisten, Tendenz steigend (siehe auch Adaption dieses Trends in kostenlosen Blogtemplates). Viele publizieren animierte Ads, da mehr Content, und vieles ist einfach nur unerträglich bunt (und schlecht designt).
Für den Leser ist wenig daher wirklich mehr, allerdings verlieren Seiten so für Werbende und Dran-Verdienende vielleicht langfristig an Attraktivität, weil keine Klicks mehr reinkommen. Allerdings bieten aus denselben Gründen viele Seiten deshalb auch jetzt schon keinen richtigen Newsfeed an, weil sie die Leser auf ihre Seite zwingen wollen. Das geht natürlich gar nicht.
Feedback von einem Benutzer: In den letzten 10 Jahren habe ich vielleicht 4-5 mal einen Werbebanner bewusst angeklickt.
Benutzer welche über das technische Wissen und den Willen zur Anwendung dieses Bookmarklets verfügen, ignorieren sowieso schon bewusst die eingeblendete Werbung.
Soll das “feedback” jetzt ‘ne Parodie auf meinen Kommentar sein, oder ist das einfach nur schweizer Humor? “Beobachtungen aus/in…” war mir zu blöd zu schreiben.
Das war durchaus ernst gemeint, wenn auch abfällig formuliert.