Kurz vorgestellt:
Blank, We-Magazine, Drive Style

Netzaktivisten und soziale Medien, Popkultur und Diskurs, Glanz und schöne Autos: Drei Magazine sind auf der Suche nach Lesern und wurden uns per E-Mail vorgestellt.

Drive Style: Die Schweizer Automobil Revue macht nun auch auf Hochglanz: Sechsmal im Jahr erscheint Drive Style, Abonnenten kriegen die 84 Seiten kostenlos dreingegeben, alle anderen können am Kiosk für 5,30 Franken Spaß, Emotion, Design und Freude am Autofahren auf Papier kaufen. Die erste Ausgabe wartet unter anderem mit einem Gespräch mit Fiat-Chefdesigner Roberto Giolito über den neuen 500 Cabrio und der Geschichte des Ford Thunderbird von Marilyn Monroe auf. Ab Mittwoch im Verkauf – und vielleicht eine Alternative für alle, denen die 145 Franken Jahresabo für das ultimative Automagazin Ramp zu teuer sind.

We-Magazine: Dominik Wind schreibt uns per E-Mail: “Ich habe letztes Jahr gemeinsam mit zwei Mitstreitern das We-Magazine ins Leben gerufen. Primär ein Online Magazine, in dem sich Autoren aus der ganzen Welt aus so unterschiedlichen Bereichen wie Kultur, Gesellschaft, Kunst, Bildung und Erziehung, Politik, Religion und Wirtschaft mit dem Wandel beschäftigen, der, vor allem getrieben durch das Internet, unser aller Leben und damit die Welt verändert und verändern wird. Das Magazine und alle Onlineinhalte unserer Webseite stehen unter Creative Commons und sind damit kostenlos zugänglich und bei Namensnennung beliebig weiterverwendbar.” Zu Wort kommen Netzaktivisten und Blogger, unter anderem aus Tunesien, China und Bosnien-Herzegowina. 126 klar aufgebaute Seiten in Schwarzweiß gibt’s als kostenloses PDF oder als gedrucktes Paperback für 30 Euro über lulu.com.

Blank: Die Redaktion des Berliner Popkulturmagazins Face schmiss nach drei Ausgaben hin, trennte sich vom Herausgeber bzw. der sich zuerst vom Chefredakteur. Nun macht die Mannschaft halt alleine weiter, Gesellschaft, Diskurs, Disco unter neuem Namen und mit bundesweitem Vertrieb: Blank. “Haarscharf am Zeitgeist vorbei und immer öfter einen Schritt schneller”, ist die eigene Ansage. Vollkommen subjektive Worte zum Heft gibt’s von andreaffm, Überschrift “Der Glanz der Inhaltsleere”, Kostprobe “Indie-Obskurantismus und strukturelles Analphabetentum”. Harte Worte, wir halten uns lieber an das Redaktionsblog und denken sehnsüchtig an Berlin.

Links:

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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