Linkwertig:
YouTube, Blip.fm, Yahoo BOSS

YouTube
Chad Hurley von YouTube im Gespräch mit der FAZ:

Youtube erziele gute Ergebnisse mit Banner-Werbung, die unter dem Video eingeblendet werde. Dazu komme die Möglichkeit, Werbung in die Videos zu integrieren, verbunden mit der Möglichkeit zum Kommentieren. „Daneben haben wir E-Commerce-Funktionen wie Click-to-buy, mit dessen Hilfe die Nutzer Musik oder DVDs über Youtube kaufen können. Viel mehr E-Commerce-Funktionen werden in den nächsten Jahren dazukommen“, sagte Hurley.

» Im Gespräch mit Chad Hurley: „Youtube hat eine Reichweite wie Fernsehsender“ – FAZ.NET

 

Blip.fm
Blip.fm, ein noch recht junger aber unter Musikfans beliebter Musikdienst, der das von Twitter und co. bekannte Followerprinzip konsequent auf eine Analogie des Radio-DJing übertragen hat, geht das Geld aus.

» Holy Bleep! Blip.fm is in Trouble

 

Yahoo BOSS
Yahoo BOSS erlaubt Entwicklern, Suchmaschinen auf Basis von Yahoo zu bauen. Neuigkeiten an der BOSS-Front:

Yahoo ändert die Bestimmungen und erlaubt nun Entwicklern Werbung von Drittanbietern auf ihren mit Boss erstellten Suchmaschinen anzuzeigen. Man kann jetzt also zum Beispiel Google Ads einblenden. Des weiteren werden Nutzungsgebühren für BOSS eingeführt. Mehr zum Thema Yahoo BOSS und der zugrunde liegenden Yahoo Open Strategy bei uns.

» Yahoo! Search Blog » Blog Archive » BOSS Update: Open Monetization, Pricing, Structured Data, and More

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Zukunft der Medien in 50 Zitaten:
Journalismus ohne Zeitung

50 Zitate zur Zukunft der Zeitung und zur Krise des Journalismus: Was Journalisten, Medienmanager und Wissenschaftler in den vergangenen Monaten alles gesagt haben.

Mit Listen ist es so eine Sache – und über Sinn und Unsinn einer Aufstellung von 50 unterschiedlichsten Zitaten zum Strukturwandel der Medien, die aus Interviews und Artikeln stammen, lässt sich streiten. Man kann so eine Sammlung aber auch als Momentaufnahme lesen, als Querschnitt durch die aktuellen Diskussionen und Grabenkämpfe, als Spiegel der Euphorien und Sorgen. Als Anregung für eigene Gedanken, als Nachschlagewerk, denn natürlich sind alle Quellen aufgeführt und verlinkt. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß – und wer nicht genug kriegen kann: Im September 2007 haben wir die 50 besten Zitate übers Internet von Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern gesammelt. Jetzt aber los:

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News kostenlos:
“Wir haben einen Fehler gemacht”

Zu Gast in Jon Stewarts “The Daily Show”: Der ehemalige CNN-Chef und leitende Time-Redakteur Walter Isaacson bereut, dass im Internet News kostenlos sind und plädiert für Micropayment.

Walter Isaacson will die Zeitung retten, damit Medien wie die New York Times auch künftig Reporter nach Bagdad schicken können. Wie das funktionieren soll, nämlich über Micropayment für Texte im Internet, so wie es iTunes mit seinen 99-Cent-Musikstücken vormacht, hat er im Time-Magazin erklärt. Jetzt war er zu Gast in der “The Daily Show”, einer amerikanischen Comedy-Sendung, die oft mit politischen und erfrischend direkten Interviews überrascht.

» Video nach dem Klick:

Linkwertig:
Miro 2.0, Kindle2-Ärger, Multitouch

Miro 2.0
Der freie Videoplayer Miro liegt jetzt in Version 2.0 vor. Miro ist praktisch das Video-Gegenstück zu Songbird. Auf Mozilla basierend, kann man mit Miro Videopodcasts abonnieren und anschauen, Channels auf YouTube abonnieren und das Programm sogar als BitTorrent-Client verwenden. Die neue Version bringt kaum neue Funktionen mit und kommt in erster Linie mit Verbesserungen bei Oberfläche und verbesserter Stabilität.

» Miro 2.0 is here – Internet TV Blog
» Miro 2.0 ist da! : netzpolitik.org

 

Warum das Android-Mobiltelefon G1 kein Multitouch beherrscht
Apple hat Google gebeten, Multitouch nicht zu implementieren, und Google hat dies akzeptiert, um das Verhältnis zwischen den beiden Unternehmen nicht zu belasten, so ein Mitglied des Android-Teams gegenüber Venturebeat.

Aufgrund der Patente, die Apple in diesem Feld hält, wird es wohl gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen Palm und Apple aufgrund des geplanten Multitouch-fähigen Palm Pre geben.

Patente – destroying competition so you don’t have to.

» Source: Apple asked Google not to use multi-touch in Android, and Google complied » VentureBeat

 

Kindle 2 und die Vorlesefunktion
Bereits erster Ärger beim am Montag vorgestellten Amazon-E-Reader Kindle 2. Denn die neue Version kann Text laut vorlesen:

“Sie haben nicht das Recht, ein Buch laut vorzulesen”, so Paul Aiken, Vorstand der streitbaren Autorenvereinigung, gegenüber dem Wall Street Journal. [..]

Ein Sprecher von Amazon merkte allerdings an, dass das Vorlese-Feature des Kindle 2 auf Text-to-Speech-Technologie basiere. Das könne man nicht mit einem Hörbuch verwechseln.

» “Kindle darf nicht laut vorlesen” – Copyrights – derStandard.at/Web
» New Kindle Audio Feature Causes a Stir – WSJ.com

 

iPhone-Apps entwickeln
Der Guardian fasst zusammen, was man beherrschen muss, um iPhone-Apps zu entwickeln. Die Überschrift des Guardian-Artikels ist allerdings etwas irreführend.

» How to become an iPhone developer in eight easy steps | Technology | guardian.co.uk

 

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen.

Journalisten und Twitter:
“Mitkriegen, was sich Leute zurufen”

Warum Twitter wichtiger ist als alle anderen Web-2.0-Hypes und welche Potentiale das Internet noch für den Journalismus birgt, erklärt Medienberater Ewald Wessling im Interview.

medienlese.com: Was bedeutet Twitter für Journalisten?

Ewald Wessling: Jeder gute Journalist lebt davon, dass er mitkriegt, was los ist in der Welt, und sich anhört, was die Leute denken. Ein Tweet, also ein Posting bei Twitter, ist – ähnlich wie Instant Messaging – ein Zuruf zwischen Menschen. Diese Zurufe werden so organisiert, dass jeder auf einmal die Zurufe aus der ganzen Welt hören kann. Von dem ganzen Gezwitscher würde man natürlich taub, und deshalb muss ich es gut filtern, um nur das zu hören, was mich interessiert.

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Ägypten:
Proteste gegen Blogger-Festnahme

Der deutsch-ägyptische Student Philip Rizk ist nach einer Solidaritätsaktion für die Palästinenser in Gaza verhaftet worden. Über das Internet organisiert sich nun weltweiter Protest.

Protestaktion am Samstag in Kairo (Per Bjorklund, cc-Lizenz)
Protestaktion am Samstag in Kairo (Per Bjorklund, cc-Lizenz)

“Wo ist Philip?” steht auf ihren Schildern geschrieben. Philip Rizk ist in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kairo festgenommen worden. Der deutsch-ägyptische Student ist ein bekannter Blogger, engagiert sich für die Palästinenser im Gaza-Streifen. Jetzt sammelt sich der Protest – nicht nur, wie bereits am Samstag, in Kairo, sondern auch im Internet. Eine eigene Facebook-Gruppe hat bereits über 5000 Mitglieder, hier informieren die Schwester und Freunde des Verhafteten über aktuelle Ereignisse, organisieren Unterstützer weltweiten Protest.

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venteria:
Kurz vor dem Aus?

Der soziale Eventkalender venteria hat Probleme und war kurz vor dem Aus. Einen Funken Hoffnung gibt es aber noch.

Der Eventkalender venteria wird wahrscheinlich seine Pforten schliessen. venteria lief schon einige Zeit instabil, vor drei Tagen wurde der Dienst kurzerhand deaktiviert. Ein eingebettetes Video liess die Besucher mit einem Kopfkratzen zurück.

Vielen ist venteria vielleicht noch als wevent bekannt. Unter diesem Namen ging es Anfang 2007 an den Start. Die Entwickler Dennis Blöte und Sören Weber waren in der Szene bekannt und aktiv, wevent wurde schnell ein durchaus beliebter sozialer Kalender und konnte sich im deutschsprachigen Raum auch gegen den Goliath Upcoming behaupten. Die Umbenennung in venteria erfolgte im Februar 2008, weil es einen Namenskonflikt mit einem US-Unternehmen gab.

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Rettungsrezepte:
Mit dem Strom schwimmen

Das Geschäftsmodell für Journalismus ist leckgeschlagen: Die Leser wandern ins Netz ab, dort fehlen die Einnahmen. Mit den üblichen Lösungsvorschlägen kann Jeff Jarvis wenig anfangen.


Die unzähligen verzweifelten Vorschläge, wie man Zeitungen oder den Journalismus generell retten könne, wirken auf mich wie angestrengte Versuche, gegen den Strom der Zeit zu schwimmen – sie wollen etwas erzwingen, was im Internet-Zeitalter ganz einfach nicht geschehen wird. Ich ziehe es vor, nach Modellen für einen Journalismus zu suchen, der mit dem Strom schwimmt. Das heißt, Wege zu finden, wie man Vorteil aus den Gesetzmäßigkeiten der Online-Wirtschaft zieht, statt diese zu bekämpfen. Schauen wir uns doch mal die üblichen Rettungspläne an:

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Rivva mit Musikthemenchannel:
‘handverlesen’ dank Rechtslage

Frank Westphal, der Macher hinter dem beliebten deutschen Blog-Memetracker Rivva, hat einen neuen Channel für Artikel rund um das Thema Musik gestartet: Musik Rivva.

Musik Rivva aggregiert momentan 200+ deutschsprachige Quellen: Musikverlage, Zeitschriften, Labels, Künstler, aber größtenteils Blogger, die sich nur der einen Leidenschaft wegen mitteilen.

Schön zeigt sich an diesem Beispiel auch welch einschüchternden Effekt das wilde Prozessieren der Musikindustrie im Web auch auf jene hat, die in diesem Bereich eigentlich nur etwas Sinnvolles machen möchten, das der gesamten Branche zugute kommen würde:

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Linkwertig:
Internet-Filter, Teleshopping, zoomer.de

Internet-Filter
Es ist ein beliebter politischer Trick, Maßnahmen, mit denen man ganz andere Ziele verfolgt, mit Zielen und Aussagen zu rechtfertigen, gegen die niemand etwas haben kann. Jeder ist gegen Kinderpornografie, also muss man auch dafür sein, dass Serviceprovider Filtersysteme installieren. Wir haben vor ein paar Wochen die Nutzlosigkeit dieser Vorgehensweise diskutiert. Zum gleichen Ergebnis kommt nun auch eine Studie der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages. Filter seien nicht nur technisch kaum umsetzbar, sondern auch verfassungsrechtlich bedenklich.

» Sperren sind sinnlos und gefährlich

Teleshopping

Exciting Commerce nimmt den neuen Online-Auftritt von HSE24 zum Anlass, mögliche Online-Strategien im Teleshoppingbereich anzudenken. Das Urteil über HSE24 ist nüchtern:

Am neuen Online-Auftritt von HSE24 scheinen so gut wie alle Internet-Entwicklungen der vergangenen fünf Jahre spurlos vorübergegangen zu sein. Am Bemerkenswertesten ist daher das Budget von 3 Mio. Euro. Denn ansonsten hätte der Auftritt genauso gut aus dem Jahre 2004 stammen können.

- aber vielleicht können andere aus den angesprochenen Kritikpunkten lernen.

» HSE24 und die optimale Online-Strategie für Shoppingsender

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