Erst große Ambitionen, dann auswechselbare Massenware: Die deutsche Vanity Fair wird nach zwei Jahren eingestellt – Schuld soll die globale Wirtschaftskrise sein.
Die deutsche
Vanity Fair wird mit der aktuellen Ausgabe eingestellt, berichten die Branchendienste
Kress und
Meedia. Demnach erklärte Verleger Jonathan Newhouse um 11.30 Uhr: “It is my sad duty to announce that Vanity Fair Germany will close after the current issue.” Es sei seine traurige Pflicht mitzuteilen, dass die deutsche Vanity Fair nach der aktuellen Ausgabe eingestellt werde. In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sei es unmöglich, die Zeitschrift weiter herauszugeben, heißt es als Begründung.
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Rivvas TwitPic aggregiert die beliebtesten Fotos, die auf Twitter gepostet wurden. Dabei entsteht ein kleines Fenster in die ‘echte’ Welt.
Nach einer Phase der Entschlackung und Verschlankung ist der deutsche Memetracker Rivva derzeit wieder auf Entdeckungs-Kurs und bekommt ein neues Feature nach dem anderen.
Neben neuen Vertikalen für Musik, WordPress oder Nachhaltigkeit scheint es vor allem Twitter zu sein, das Rivva neue Inputs für die Entdeckung von Memen liefern soll. Seit ein paar Wochen werden Tweets über Artikel bereits auf den entsprechenden Artikel-Seiten auf Rivva aggregiert.

rivva twitpic
Mit Rivva TwitPic gibt es seit heute einen neuen Bereich, der sich auf die Suche nach den beliebtesten Fotos auf Twitter macht. Erfasst werden dabei Fotos von deutschsprachigen Twitterern, die via TwitPic auf Twitter gepostet wurden. Die Topliste ergibt sich aus der Anzahl an Reaktionen.
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Neuer Messwert für Reichweite
Die AG Social Media will eine Alternative zu Page Impressions zur Messung des Erfolgs von Social Media gefunden haben:
Bei der angestrebten Social-Media-Währung handelt es sich um ein kombiniertes Reichweiten- und Intensitätsmaß: Die Konversations-Reichweite beinhaltet neben der primären Reichweite von Werbeträgern auch noch Abstrahl- und Mundpropagandaeffekte. Dazu kommt ein Intensitätsmaß, das abbildet, wie hoch der jeweilige Share-of-Voice bzw. Share-of-Buzz eines Kanals für ein Thema ist.
So richtig überzeugend klingt das alles nicht. Vor allem klingt es kompliziert. Und dass in einer Welt, in der viele aus der Werbebranche noch immer ihre liebe Not haben, den Unterschied zwischen Uniques und Page Impressions zu verstehen.
» AG Social Media stellt neue Währung vor / Trends / Nachrichten / Home – internetworld.de
Android bei Vodafone
Vodafone bringt mit dem HTC Magic nach T-Mobiles G1 das zweite Android-Mobiltelefon auf den Markt, das auch in Deutschland vertrieben werden soll. Unsere Kollegen von neuerdings.com haben sich das näher angeschaut.
» HTC Magic: Android ist bei Vodafone gelandet
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Ob “Deer Lucy” auf bild.de, die StudiVZ-Soap “Pietshow” oder das ambitionierte ProSieben-Projekt “Check it out”: Wir sehen nach den Web-Serien.
Gleich zwei neue Web-Serien sind im Februar auf MyVideo.de gestartet: “Mitten Jim” mit Florian Sump, früher Schlagzeuger bei der Teenie-Band Echt, und das von Hobbyfilmern produzierte “The Flat”. “Mit ‘The Flat’ wollten wir etwas ganz Neuartiges erschaffen – ein innovatives Online-Format, das sich von bisherigen, amerikanischen TV-Sitcom-Profilen abhebt”, sagt David Helmut, Produzent und Autor der selbst ernannten “ersten deutschen Online-Sitcom”. Dabei herausgekommen ist leider nur eine langatmige Serie, die ihren äußerst platten Humor vergebens unter eingespielten Lachern zu verstecken versucht. Dennoch wurde die erste Folge auf MyVideo bereits über 117.000 mal angeklickt.
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Das Münchener Startup myON-ID relauncht sein Tool zum Reputationsmanagement. Die Kombination aus Monitoring, geschäftlichem Netzwerk sowie Lifestreaming gefällt.
Es gibt Webangebote, die finden sofort ihre Nische und werden dort erfolgreich. Und dann gibt es solche, die – wenn ihnen nicht vorher das Geld ausgeht – verschiedene Metamorphosen durchlaufen, ehe sie ernsthaft durchstarten.
myON-ID ist wohl ein solcher Kandidat. Das Münchener Startup ging 2007 mit einem Tool zum Reputationsmanagement online. Damals war es jedoch noch etwas zu früh für dieses
mittlerweile essentielle Thema, zudem haperte es an der Umsetzung. In der Folge
richtete sich der Dienst neu aus und schrieb es sich fortan auf die Fahne, den zwei deutschsprachigen Personensuchmaschinen
yasni und
123people Konkurrenz zu machen.
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Facebook
Ein Artikel im Consumerist hat gestern für einigen Unmut (siehe etwa Don Dahlmann oder DE:BUG) gegen Facebook gesorgt. Facebook hat die Nutzungsbedingungen geändert und behält sich fortan vor, alle Daten für immer zu speichern und auf beliebige Weise zu verwenden. Mark Zuckerberg versucht etwas Luft rauszunehmen und erklärt, warum Facebook die Änderungen vorgenommen hat. Facebook will sicherstellen, dass etwa an Freunde verschickte Nachrichten nicht einfach verschwinden können, werde jedoch niemals Daten der Benutzer für etwas anderes als den ursprünglichen Zweck verwenden.
» On Facebook, People Own and Control Their Information
Video
Comscore hat wieder einmal Zahlen zum Konsum von Online-Video in Deutschland veröffentlicht. 77% aller Benutzer schauen Videos online, in Summe wurden 233 Millionen Stunden damit verbracht. Alleine auf YouTube wurden 1,7 Milliarden Videos betrachtet.
» Germany had 28 million Online Video Viewers Watch More Than 3 billion Videos in December 2008
Microsoft
Microsoft hat auf dem Mobile World Congress einige Ankündigungen bezüglich ihrer Strategie und Produkte im Bereich mobil gemacht. Mary-Jo Foley fasst die wichtigsten zusammen.
» Cheat sheet: A quick guide to Microsoft’s mobile announcements
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Dass Venture-Capital-Firmen in den letzten Jahren nicht die Performance geliefert haben, die ihre Investoren sich erhoffen, ist inzwischen weitgehend bekannt. Aber es könnte noch viel schlimmer sein, als man aufgrund der offiziellen Daten ahnt.
Besser kein Geld für VC-Fonds?
Venture Capitalists, einst die unangefochtenen Könige der kapitalistischen Innovationsförderung, kämpfen um ihren Ruf. Schon
neulich haben wir hier beschrieben, dass die Renditen der VC-Fonds inzwischen unter eine kritische Grenze gefallen sind.
Einige VCs haben auf diese Kritik auch schon energisch reagiert, beispielsweise Fred Wilson in seinem Blog. Seine Argumentation: Erstens sind die Renditen laut “offiziellen” Datenquellen (die praktischerweise von der Vereinigung der VC-Firmen manipuliert bereitgestellt werden) überhaupt nicht so schlecht, und zweitens gibt es neue Buchhaltungsregeln in den USA, die die Renditen künstlich verschlechtern.
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Die regelmäßige Blogschau auf medienlese.com – diesmal mit Zettelkästen, Wort-Schnitzeln, einer Gesprächszentrale und schwarzweißer Untergangssucht.
Da diesmal aus dem Publikum thematisch nichts Bestimmtes gewünscht wurde, gibt’s hier den gewohnten Pichelsteiner Topf – so wie Blogs ja am besten zu genießen sind. Wer will schon ewig das Gleiche aufgetischt bekommen? Los geht’s!
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Nicht immer erfüllen Web-Startups die Anforderungen, die User an sie stellen. Im Gegenteil: Ein Großteil neuer Sites bietet Anwendungen, die niemand braucht. Viele junge Gründer und Entwickler verschwenden Zeit und Geld.
Geld verbrennen
Dass sich in Folge des weltweiten Wirtschaftsabschwungs die Zahl neuer Startups vor allem aufgrund eines erschwerten Kapitalzuganges verringern würde, war abzusehen. Was das Auftauchen wirklich durchdachter, neuartiger Anbieter betrifft, sieht es seit einigen Monaten äußerst mau aus. Das bestätigt auch Markus, der beim
Museum of Modern Betas im Test-Stadium befindliche Webdienste vorstellt und dem derzeit weniger neue Services unter die Augen kommen als noch vor einem halben Jahr.
Umso frustrierender ist es, wenn die wenigen, auf den ersten Blick interessanten Neustarts sich als schlecht konzipiert und unbrauchbar herausstellen. Was bringt es uns und euch, einen Dienst vorzustellen, dessen dauerhafte Überlebenschancen irgendwo zwischen null und einem Prozent liegen?
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Google
Die New York Times über die internen Beweggründe und Mechanismen von Google, warum sie ein Produkt einstellen. Unter anderem müssen sich Produktmanager von Projekten mit geringer Priorität selbst um die Aufmerksamkeit von Google-Engineers bemühen.
» How Google Decides to Pull the Plug
Pirate Bay
Janko Röttgers hat für NewTeeVee alles Wissenswerte zum heute beginnenden Prozess gegen den BitTorrent Tracker The Pirate Bay zusammengefasst.
» The Definitive Primer to the Pirate Bay Trial
Wikipedia vs. Blog
Das doch bekannte, respektierte und unter anderem auch von der NYT syndizierte Blog ReadWriteWeb landet auf einer schwarzen Liste der Wikipedia, Richard MacManus interveniert. Mittlerweile hat sich die Sache zwar erledigt, aber als Fallstudie für eine User-generierte Bürokratie ist der Artikel – und vor allem die Diskussionen dazu – sehr spannend.
» Why Wikipedia’s Policy to Blacklist Blogs is Outdated and Wrong
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