Twitter für Journalisten:
Mit Twitter Kontakte finden

Carolin Neumann, 23. Februar 2009 12:25 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Wozu dieses komische Twitter-Dingens gut ist? Um sich mit Leuten zu vernetzen, die ähnliche Interessen haben, um auf dem Laufenden zu bleiben – diese fünf Tools helfen dabei.

Twitter ist nicht das neue Second-Life, kein Hype, sondern eine neue und brauchbare Art der Kommunikation im Internet. Ob Breaking-News, Live-Blogging von der Oscar-Nacht: Twitter ist wie ein riesiger virtueller Marktplatz, auf dem sich die ganze Welt digital zuruft. Auf dem man sich in Cliquen treffen kann, aber genau so gut neue Bekannte trifft – Journalisten aus Schweden, Fotografen aus Südafrika, Jugendliche in Russland. Fünf Tools, mit denen man Twitter einfacher bedienen kann, haben wir auf medienlese.com bereits vorgestellt. Aber jetzt wird’s erst richtig interessant: Wie findet man denn nun interessante Twitter-Nutzer? Kontakte, die einem bei der journalistischen Arbeit helfen?


Bei Tweepsearch könnt ihr euch die Biografien eurer Follower (oder der anderer Leute) anzeigen lassen. So seht ihr nicht nur auf einen Blick, mit wem ihr es zu tun habt, sondern könnt auch mit Stichworten in den Bios aller Twitterer suchen, zum Beispiel nach anderen Journalisten.

Ähnliche Suchfunktionen bietet Twellow. Mit diesem Tool könnt ihr außerdem Suchbegriffe kombinieren, zum Beispiel Journalist und Hamburg. Während bei Tweepsearch nur der Inhalt der Biografie angezeigt wird, bezieht Twellow auch den Standort des Nutzers in die Suche ein.

Um Menschen mit ähnlichen Interessen erweitert ihr euer Netzwerk am besten bei Mr. Tweet. Diese Applikation wird sogar vom New York Times-Blog Bits empfohlen. Ähnliche Applikationen sind Twubble und Twits Like Me.

Eines der zentralen Elemente der Twitter-Welt ist das sogenannte Hashtagging. Tweets können nach Bedarf mit einem # und einem beliebigen Stichwort versehen werden. Auf hashtags.org könnt ihr nach bestimmten Tags suchen oder sehen, welche Themen im Twitter-Universum gerade besonders hoch im Kurs liegen.

Sicherlich sehr nützlich wird das Tool Twaitter sein, wenn es denn seine “Coming soon”-Phase irgendwann mal überwindet. Mit Twaitter werden Tweets zu einem bestimmten Zeitpunkt gesendet. Wenn ihr also den ganzen Tag unterwegs seid, aber noch kein Twitter-fähiges Handy besitzt, könnt ihr mit ein paar vorab geplanten Nachrichten zumindest sicherstellen, dass eure Follower euch nicht vergessen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Weiterempfehlen

Mehr lesen

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Biographien im Web 2.0: Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

7.4.2009, 23 KommentareBiographien im Web 2.0:
Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

In Zeiten des Web 2.0 entkommt man seiner Biographie nicht mehr. Es heißt, wie das im Dorf nun mal so ist, wieder mit der eigenen Vergangenheit zu leben - statt gegen sie.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Linkwertig: Twitter @anywhere, aka-aki, brands4friends

16.3.2010, 0 KommentareLinkwertig:
Twitter @anywhere, aka-aki, brands4friends

Twitter lanciert @anywhere, aka-aki hat 500.000 Mitglieder, brands4friends expandiert nach Japan und mehr.

50 Prozent aller Tweets nicht auf Englisch: Welche Konsequenz müsste Twitter ziehen?

24.2.2010, 20 Kommentare50 Prozent aller Tweets nicht auf Englisch:
Welche Konsequenz müsste Twitter ziehen?

Eine aktuelle Studie belegt, dass lediglich 50 Prozent aller bei Twitter veröffentlichten Nachrichten auf Englisch verfasst werden. Wann passt Twitter seine Funktionalität an diese Tatsache an?

Produktivität & Effizienz: 8 Features, die das Web-Leben erleichtern würden

23.2.2010, 12 KommentareProduktivität & Effizienz:
8 Features, die das Web-Leben erleichtern würden

Wäre es nicht toll, auf die wichtigsten Skype-Funktionen über eine Weboberfläche zuzugreifen? Oder bei Twitter in zwei statt zehn Minuten die Follower-Liste zu entrümpeln? Hier sind acht Vorschläge, die das Web-Leben erleichtern würden.

4 Kommentare

  1. bulldrinker
    schrieb am 23. Februar 2009 um 15:28 Uhr (#)

    Tweepsearch ist mir persönlich am übersichtlichsten!

  2. Bastian Dietz
    schrieb am 24. Februar 2009 um 11:46 Uhr (#)

    Also auf Twaitter kann ich eigentlich verzichten. Ich nutze seit einem halben Jahr Futuretweets (http://futuretweets.com/), das sehr zuverlässig arbeitet und zudem noch mit einer sehr nutzerfreundlichen Oberfläche besticht.

  3. Schreibt hier auf dem Blog Carolin Neumann
    schrieb am 24. Februar 2009 um 12:01 Uhr (#)

    Oh, das kannte ich gar nicht. Vielen Dank für den tollen Tipp!

  4. Ryan
    schrieb am 11. März 2009 um 21:56 Uhr (#)

    I am happy to say that I have released the Alpha of http://www.Twaitter.com. Please take a look and let me know your thoughts.

    for updates follow @Twaitting or me @rjb227s

    Ryan @rjb227s

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

             

 
vgwort