Twitter für Journalisten:
Mit Twitter Kontakte finden

Wozu dieses komische Twitter-Dingens gut ist? Um sich mit Leuten zu vernetzen, die ähnliche Interessen haben, um auf dem Laufenden zu bleiben – diese fünf Tools helfen dabei.

Twitter ist nicht das neue Second-Life, kein Hype, sondern eine neue und brauchbare Art der Kommunikation im Internet. Ob Breaking-News, Live-Blogging von der Oscar-Nacht: Twitter ist wie ein riesiger virtueller Marktplatz, auf dem sich die ganze Welt digital zuruft. Auf dem man sich in Cliquen treffen kann, aber genau so gut neue Bekannte trifft – Journalisten aus Schweden, Fotografen aus Südafrika, Jugendliche in Russland. Fünf Tools, mit denen man Twitter einfacher bedienen kann, haben wir auf medienlese.com bereits vorgestellt. Aber jetzt wird’s erst richtig interessant: Wie findet man denn nun interessante Twitter-Nutzer? Kontakte, die einem bei der journalistischen Arbeit helfen?


Bei Tweepsearch könnt ihr euch die Biografien eurer Follower (oder der anderer Leute) anzeigen lassen. So seht ihr nicht nur auf einen Blick, mit wem ihr es zu tun habt, sondern könnt auch mit Stichworten in den Bios aller Twitterer suchen, zum Beispiel nach anderen Journalisten.

Ähnliche Suchfunktionen bietet Twellow. Mit diesem Tool könnt ihr außerdem Suchbegriffe kombinieren, zum Beispiel Journalist und Hamburg. Während bei Tweepsearch nur der Inhalt der Biografie angezeigt wird, bezieht Twellow auch den Standort des Nutzers in die Suche ein.

Um Menschen mit ähnlichen Interessen erweitert ihr euer Netzwerk am besten bei Mr. Tweet. Diese Applikation wird sogar vom New York Times-Blog Bits empfohlen. Ähnliche Applikationen sind Twubble und Twits Like Me.

Eines der zentralen Elemente der Twitter-Welt ist das sogenannte Hashtagging. Tweets können nach Bedarf mit einem # und einem beliebigen Stichwort versehen werden. Auf hashtags.org könnt ihr nach bestimmten Tags suchen oder sehen, welche Themen im Twitter-Universum gerade besonders hoch im Kurs liegen.

Sicherlich sehr nützlich wird das Tool Twaitter sein, wenn es denn seine “Coming soon”-Phase irgendwann mal überwindet. Mit Twaitter werden Tweets zu einem bestimmten Zeitpunkt gesendet. Wenn ihr also den ganzen Tag unterwegs seid, aber noch kein Twitter-fähiges Handy besitzt, könnt ihr mit ein paar vorab geplanten Nachrichten zumindest sicherstellen, dass eure Follower euch nicht vergessen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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4 Kommentare

  1. bulldrinker
    schrieb am 23. Februar 2009 um 15:28 Uhr (#)

    Tweepsearch ist mir persönlich am übersichtlichsten!

  2. Bastian Dietz
    schrieb am 24. Februar 2009 um 11:46 Uhr (#)

    Also auf Twaitter kann ich eigentlich verzichten. Ich nutze seit einem halben Jahr Futuretweets (http://futuretweets.com/), das sehr zuverlässig arbeitet und zudem noch mit einer sehr nutzerfreundlichen Oberfläche besticht.

  3. Schreibt hier auf dem Blog Carolin Neumann
    schrieb am 24. Februar 2009 um 12:01 Uhr (#)

    Oh, das kannte ich gar nicht. Vielen Dank für den tollen Tipp!

  4. Ryan
    schrieb am 11. März 2009 um 21:56 Uhr (#)

    I am happy to say that I have released the Alpha of http://www.Twaitter.com. Please take a look and let me know your thoughts.

    for updates follow @Twaitting or me @rjb227s

    Ryan @rjb227s

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