Samstag App Fieber:
Sketchory, ScreenCastle, ZEITjUNG

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Sketchory – 250.000 Zeichnungen zum Weiterverwenden; ScreenCastle – mit dem Browser Screencasts erstellen; und ZEITjUNG – ein junges Nachrichtenportal.

sketchory
sketchory
Sketchory ist ein neues Projekt von Dominik Schmid, Philipp Lenssen und Nikolai Kordulla, welches 250.000 Zeichnungen zur Ansicht und Weiterverwendung bereitstellt. Die beachtliche Zahl an Sketches entstand auf SketchSwap, wo eine eigene Zeichnung gegen eine zufällige andere Zeichnung getauscht werden kann.

Sketchory will diesen Fundus durchsuchbar machen, jeder kann beim Taggen helfen. Die Zeichnungen stehen unter einer erweiterten Creative-Commons-Lizenz, bis zu 5.000 Zeichnungen können auch kommerziell eingesetzt werden.

screencastle
screencastle
Mit ScreenCastle kann man aus dem Browser heraus Screencasts aufnehmen. Nachdem der Screencast-Rekorder geladen ist, legt man den Bildschirmausschnitt fest, der aufgezeichnet werden soll. Danach kann die Aufnahme mit einem Klick gestartet oder pausiert werden.

Der fertige Screencast wird von ScreenCastle gehostet und kann an anderer Stelle eingebettet werden. Es gibt auch ein Direktlink zum Video, die Screencasts können also auch lokal gespeichert werden.

Die Qualität der Videos ist nicht schlecht, ScreenCastle kann durchaus als einfache Alternative zu Screen-Recording-Programmen in Erwägung gezogen werden.

zeitjung
zeitjung
Unter dem inspirierten Namen ZEITjUNG geht ein neues Nachrichten-Portal an den Start. Mit den kleinen Wortspielchen und der Verwendung von Großbuchstaben haben sie es vielleicht etwas zu gut gemeint, auch wenn sich die Seite an junge Erwachsene wendet. Wie auch immer, ein 22-köpfiges Redaktionsteam schickt sich an, nun das Erbe des noch nicht mal begrabenen zoomer.de zu übernehmen und junge Nachrichten zu machen.

Die Startseite gibt sich minimalistisch, die Fülle der Artikel und das Archiv organisiert sich in fünf Ressorts. Artikel können kommentiert, favorisiert und empfohlen werden, für Volltext-Feeds hat es trotz der selbsterklärten webzwonull-Mäßigkeit noch nicht gereicht. Die Beteiligung der Leser – “Schreib um Dein Leben” – ist dafür ausdrücklich erwünscht.

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4 Kommentare

  1. Wolfgang
    schrieb am 22. Februar 2009 um 13:41 Uhr (#)

    Auf sowas wie Screencastle habe ich ewig gewartet. Bis ich den Satz:

    Der fertige Screencast wird auf ScreenCastle publiziert und kann an anderer Stelle eingebettet werden.

    gelesen habe. Genau das will ich leider nicht und ich finde auch keine Möglichkeit, den Cast nicht zu veröffentlichen. Schade.

  2. Luis
    schrieb am 22. Februar 2009 um 16:31 Uhr (#)

    Hallo Wolfgang,

    danke für deine Interesse an ScreenCastle. Zu deinem Kommentar: du kannst deine Screencasts doch auch für dich behalten. Der Link, der dir am Ende der Aufzeichnung angezeigt wird, wird nur dir angezeigt und nirgends anders aufgelistet. So ist es dir natürlich auch möglich den Link einfach nicht weiterzuverschicken.

    Danke netzwertig.com für den Bericht.

    Gruß,
    Luis

  3. Stefan Schulze Steinmann
    schrieb am 23. Februar 2009 um 01:30 Uhr (#)

    @Wolfgang: Luis hat recht, die Formulierung “Der fertige Screencast wird auf ScreenCastle publiziert” ist etwas unglücklich, weil sie andeutet, dass die Screencasts auf der Seite öffentlich zu sehen sind (ala “neuste Videos” etc.), was so nicht ganz richtig ist. Statt publiziert könnte man gut nur “gehostet” sagen. Die Screencasts liegen nämlich auf den ScreenCastle.com Servern (Amazon S3 wird genutzt) sind jedoch nur betrachtbar wenn man die 32-stellige Video ID (von denen es 16³² gibt) kennt. Aufgrund einiger Nachfragen prüfen wir gerade die Einführung eines “Löschlinks”. Dann wäre es möglich seine Screencasts zu löschen, und der Dienst könnte weiterhin ohne Registrierung auskommen.

  4. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
    schrieb am 23. Februar 2009 um 12:31 Uhr (#)

    Gehostet trifft es besser, ich hab die Formulierung angepasst. Die Möglichkeit Screencasts wieder zu löschen halte ich aber auch für eine gute Idee.

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