Das war unsere Woche:
Jeff Jarvis auf medienlese.com

Ole Reißmann, 15. Februar 2009 20:12 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Neues aus der Redaktion: Klaus Jarchow im Spiegel, Jeff Jarvis auf Deutsch, neue Autorin an Bord und Twitter überall – unser Rückblick auf die vergangene Woche medienlese.com.

Klaus Jarchow im Spiegel: Mit sogenannten “Grubenhunden”, bewusst lancierten Falschmeldungen, beschäftigt sich der aktuelle Spiegel. Anlass ist, klar, die Manipulation der Wikipedia durch einen jungen Journalisten, der dem neuen Wirtschaftsminister Guttenberg einen weiteren Vornamen verpasst hatte, der es bis auf die Titelseite der Bild-Zeitung brachte. Zu Wort kommt auch Klaus Jarchow “vom Weblog Medienlese”, der sich zum Spannungsverhältnis von klassischen Medien und Internet-Community äußert (Seite 55).

Twitter überall: In der Welt am Sonntag heißt es “Jetzt wollen wir mal einen zwitschern!”, in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung wird der “Promi 2.0″ entdeckt und schon vergangene Woche schrieb die Schweizer SonntagsZeitung, “Zwitscher mir einen”. Mit anderen Worten: Der Twitter-Hype hält weiter an, denn schon am 19. April 2007 fragte Die Zeit “Was machst du gerade?” und berichtete von den Minibotschaften im Internet. Warum das so ist und wieso Journalisten sich für die “digitalen Zurufe” interessieren sollten, hat uns Medienberater und Professor Ewald Wessling im Interview auf medienlese.com erklärt.

Jeff Jarvis auf medienlese.com: Seit dieser Woche übersetzen wir ausgewählte Artikel von Jeff Jarvis, der mit Buzzmachine eines der renommiertesten Medienblogs der USA betreibt, ins Deutsche. Der erste Beitrag auf medienlese.com trägt den Titel “Mit dem Strom schwimmen” und beschäftigt sich mit Rettungsrezepten für den Journalismus. Seitdem die Nutzer ins Internet abwandern ist das Geschäftsmodell leckgeschlagen, es fehlt an Einnahmen. Mit den üblichen Ideen – darunter Micropayment oder staatliche Subventionen – kann Jarvis nichts anfangen. Jeff Jarvis lehrt an der Graduate School of Journalism der City University of New York und ist der Autor von “What Would Google Do?” (Collins Business, 2009), das man zum Beispiel auf Amazon kaufen kann: “Was würde Google tun?” (Affiliate-Link) oder im Original “What Would Google Do?” (Affiliate-Link) .

Neue Autorin an Bord: Seit Ende Januar verstärkt Carolin Neumann unser Autorenteam. Wenn sie bei uns nicht gerade über Twitter und TV-Programm aus dem Internet schreibt, bloggt sie auf ihrer eigenen Seite und sieht viel zu viele Serien für serienjunkies.de.

Ein kleines Update zu unserem Posting “Facebook, Twitter und Co.: Wie unsere Leser uns finden”: Mittlerweile hat unser medienlese-Twitter rund 290 Follower – und knapp 100 Twitter-Nutzer haben sich Links auf die neuesten Artikel unserer Seite über medienlese_feed abonniert.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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2 Kommentare

  1. Fred David
    schrieb am 17. Februar 2009 um 10:21 Uhr (#)

    Man darfs ja schon wieder mal sagen: Ihr seid ganz schön auf Zack. Macht Spass, sich auf Medienlese zu tummeln. Man kriegt mit, was einem sonst durch die Latten ginge. Chapeau!

  2. J kurz
    schrieb am 5. März 2009 um 16:27 Uhr (#)

    einen grubenhund allein zu generieren ist für uns normalsterbliche kaum möglich – nun die bild schafft das leicht- uns bleiben nur die grubenschnitzel.

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