Rivva mit Musikthemenchannel:
‘handverlesen’ dank Rechtslage

Frank Westphal, der Macher hinter dem beliebten deutschen Blog-Memetracker Rivva, hat einen neuen Channel für Artikel rund um das Thema Musik gestartet: Musik Rivva.

Musik Rivva aggregiert momentan 200+ deutschsprachige Quellen: Musikverlage, Zeitschriften, Labels, Künstler, aber größtenteils Blogger, die sich nur der einen Leidenschaft wegen mitteilen.

Schön zeigt sich an diesem Beispiel auch welch einschüchternden Effekt das wilde Prozessieren der Musikindustrie im Web auch auf jene hat, die in diesem Bereich eigentlich nur etwas Sinnvolles machen möchten, das der gesamten Branche zugute kommen würde:

Da ich mir keinerlei Rechtsstreitigkeiten leisten kann, wird diese Seite von mir händisch redigiert (nicht rund um die Uhr durch den Bot aktualisiert wie sonst üblich).

[..] Verlinkt werden nur Artikel, die 100% koscher sind. Eventuell verlinkte Promos müssen ihrerseits von vertrauenswürdigen Quellen stammen. Alle Artikel, die den leisesten Zweifel offen lassen, werde ich löschen.

[..]

Ich wünschte, ich könnte (wie eigentlich geplant), den ungefilterten Newsriver zur Verfügung stellen … für Musikjunkies und Leute aus dem Musik-Business dürfte die Musikartikel-Firehose ein wahrer Goldschatz darstellen.

Doch leider ist das Thema Musik im Netz zu heikel.

Das zeigt – wieder einmal -, wie sehr die rückständige und damit sich selbst schadende Herangehensweise der Musikindustrie an das Internet eine Entwicklung eines für alle gewinnbringenden Ökosystems oft behindert oder zumindest erheblich erschwert.

Erst vor ein paar Tagen wurden gerichtliche Schritte von Warner Music gegen Songbeat bekannt. Nützliche Dienste wie die Hypemachine arbeiten in einer gesetzlichen Grauzone mit dem permanenten Damoklesschwert gerichtlicher Vorgehen gegen sie.

Mehr lesen

Twingly Channels: Gemeinsam gegen die Informationsüberflutung

2.9.2009, 3 KommentareTwingly Channels:
Gemeinsam gegen die Informationsüberflutung

Dem Web fehlen Filter, um die enorme Masse an Informationen gewichten und nach Relevanz sortieren zu können. Twingly Channels will es richten.

Memetracker: Techmeme bekommt einen Editor

4.12.2008, 1 KommentareMemetracker:
Techmeme bekommt einen Editor

Der bekannte Memetracker Techmeme bricht mit dem Prinzip der automatischen Aggregation der Nachrichten und bekommt einen Editor.

Blogmonitor.de: Rivva Light

9.10.2008, 6 KommentareBlogmonitor.de:
Rivva Light

Was ist los in der Blogosphäre? Die Seiten Blogmonitor und Rivva fassen die meist diskutierten Artikel zusammen – wir haben die beiden Seiten getestet.

Streaming: Wenn Musik so selbstverständlich  wird wie elektrischer Strom

11.7.2011, 25 KommentareStreaming:
Wenn Musik so selbstverständlich wird wie elektrischer Strom

Wer sich einmal mit Streamingdiensten für Musik angefreundet hat, wird ihren größten Vorteil nie mehr missen möchten: orts-, zeit- und geräteunabhängige Verfügbarkeit. Ähnlich wie bei elektrischem Strom.

Songpier: Jeder Song eine App

1.2.2011, 1 KommentareSongpier:
Jeder Song eine App

Songs in Form mobiler Applikationen sind für Musiker ein gutes Mittel, um Fans an sich zu binden. Der deutsche Dienst Songpier will Künstlern das kostenlose Erstellen derartiger Apps auf Basis von HTML5 ermöglichen.

SoundClouds \

30.9.2010, 6 KommentareSoundClouds "Social-Download":
Musikdownload im Tausch gegen Status-Update

Aufmerksamkeit ist für Musiker wichtiger denn je. SoundCloud hilft mit dem "Social-Download", diese zu erlangen.

Problematischer Entschluss: Facebook wirft Grooveshark  von der Plattform

11.5.2012, 1 KommentareProblematischer Entschluss:
Facebook wirft Grooveshark von der Plattform

Facebook hat dem Musikdienst Grooveshark den Zugriff auf seine Plattform abgeklemmt. Obwohl der Grund dafür nachvollziehbar erscheint, hinterlässt das Vorgehen ein ungutes Gefühl.

simfy und Spotify: Werbefinanziertes On-Demand-Streaming bleibt Verlustbringer

2.5.2012, 6 Kommentaresimfy und Spotify:
Werbefinanziertes On-Demand-Streaming bleibt Verlustbringer

Rund einen Cent zahlt simfy pro von Nutzern der kostenfreien Version angehörtem Song an GEMA und Labels. Mit Werbung lässt sich dies nicht refinanzieren, erklärt Mitgründer Steffen Wicker die jüngsten Einschnitte beim Gratisangebot des Kölner Musikdienstes.

Musikdienste: simfy verabschiedet sich vom Freemium-Modell

27.4.2012, 4 KommentareMusikdienste:
simfy verabschiedet sich vom Freemium-Modell

Nach dem Start von Spotify in Deutschland stellte sich die Frage, wie der lokale Konkurrent simfy auf das unbegrenzte Gratisangebot des Neulings reagieren würde. Heute liefern die Kölner die Antwort: mit dem endgültigen Rückzug in die Nische der Bezahlanbieter.

Linkwertig: Leistungsschutzrecht, Rivva, OpenStreetMap, Megaupload

5.3.2012, 1 KommentareLinkwertig:
Leistungsschutzrecht, Rivva, OpenStreetMap, Megaupload

Rivva wurde fünf Jahre alt, Foursquare wechselt zu OpenStreetMaps und mehr.

Linkwertig: Rivva, Simfy, iOS, C64

4.1.2012, 0 KommentareLinkwertig:
Rivva, Simfy, iOS, C64

Rivva bleibt uns erhalten, Simfy bekommt Frictionless Sharing zu Facebook und mehr.

Linkwertig: Jahresrückblicke 2011

3.1.2012, 0 KommentareLinkwertig:
Jahresrückblicke 2011

Rivva und Techmeme mit den wichtigsten Geschichten des Jahres, t3n über Shitstorms und mehr.

2 Kommentare

  1. Frank Westphal
    schrieb am 10. Februar 2009 um 14:48 Uhr (#)

    Etwas verstörend fand ich ja auch die Nachricht, dass Google wohl Artikel von auf Blogger gehosteten Musikblogs “verschwinden” lässt: Google’s New Killer App? Why Are Music Bloggers’ Posts Disappearing, and Who Is Deleting Them?

  2. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 10. Februar 2009 um 14:56 Uhr (#)

    Das hatte ich letztens auch irgendwo gelesen. Die betroffenen Blogger behaupten ja auch, dass sie darüber vorher gar nicht informiert werden. Google behauptet das Gegenteil. Sehr unschöne Entwicklung. Unschuldsvermutung anyone?

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.