Rivva mit Musikthemenchannel:
‘handverlesen’ dank Rechtslage
Musik Rivva aggregiert momentan 200+ deutschsprachige Quellen: Musikverlage, Zeitschriften, Labels, Künstler, aber größtenteils Blogger, die sich nur der einen Leidenschaft wegen mitteilen.
Schön zeigt sich an diesem Beispiel auch welch einschüchternden Effekt das wilde Prozessieren der Musikindustrie im Web auch auf jene hat, die in diesem Bereich eigentlich nur etwas Sinnvolles machen möchten, das der gesamten Branche zugute kommen würde:
Da ich mir keinerlei Rechtsstreitigkeiten leisten kann, wird diese Seite von mir händisch redigiert (nicht rund um die Uhr durch den Bot aktualisiert wie sonst üblich).
[..] Verlinkt werden nur Artikel, die 100% koscher sind. Eventuell verlinkte Promos müssen ihrerseits von vertrauenswürdigen Quellen stammen. Alle Artikel, die den leisesten Zweifel offen lassen, werde ich löschen.
[..]
Ich wünschte, ich könnte (wie eigentlich geplant), den ungefilterten Newsriver zur Verfügung stellen … für Musikjunkies und Leute aus dem Musik-Business dürfte die Musikartikel-Firehose ein wahrer Goldschatz darstellen.
Doch leider ist das Thema Musik im Netz zu heikel.
Das zeigt – wieder einmal -, wie sehr die rückständige und damit sich selbst schadende Herangehensweise der Musikindustrie an das Internet eine Entwicklung eines für alle gewinnbringenden Ökosystems oft behindert oder zumindest erheblich erschwert.
Erst vor ein paar Tagen wurden gerichtliche Schritte von Warner Music gegen Songbeat bekannt. Nützliche Dienste wie die Hypemachine arbeiten in einer gesetzlichen Grauzone mit dem permanenten Damoklesschwert gerichtlicher Vorgehen gegen sie.
























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Etwas verstörend fand ich ja auch die Nachricht, dass Google wohl Artikel von auf Blogger gehosteten Musikblogs “verschwinden” lässt: Google’s New Killer App? Why Are Music Bloggers’ Posts Disappearing, and Who Is Deleting Them?
Das hatte ich letztens auch irgendwo gelesen. Die betroffenen Blogger behaupten ja auch, dass sie darüber vorher gar nicht informiert werden. Google behauptet das Gegenteil. Sehr unschöne Entwicklung. Unschuldsvermutung anyone?