Eilmeldung:
Facebook übernimmt studiVZ

Die Sensation ist perfekt: Facebook übernimmt das einst als Facebook-Klon gestartete studiVZ.

ACHTUNG SOLLTE JEMAND HIER INFOS HINZUFÜGEN VOR VÖ, AUTORENNAMEN AM ENDE DES ARTIKEL NENNEN (KURSIV).

TK= ZU ÜBERARBEITENDE UND/ODER VON AKTUALITÄT ABHÄNGIGE PUNKTE

studiVZ-logo
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Das von Holtzbrinck Anfang 2007 übernommene Social Network studiVZ wird von Facebook für TK übernommen.

Übernahmeinfos, Konditionen, Preis, etc.

was passiert mit meinvz, schülervz

Gegründet wurde studiVZ im Oktober 2005. In der Anfangszeit begleiteten vor allem Skandale das schnell wachsende Berliner Netzwerk. StudiVZ hatte Sicherheitsprobleme und das Design war offensichtlich von Facebook kopiert. Das dreiste Kopieren, bereits seit 2006 in deutschen Blogs dokumentiert, führte im Juli 2008 schließlich zur von vielen Beobachtern längst erwarteten Klage von Facebook gegen studiVZ.

Damals vermutete ich:

Möglich, dass Facebook über diese Klage nun versucht, den Kaufpreis zu drücken und letztlich StudiVZ für eine geringere Summe zu übernehmen und so mit einem Schlag zum größten deutschen SocialNetwork-Anbieter zu werden.

Im August wurde dann bekannt, dass Facebook tatsächlich Versuche unternommen hatte, seinen deutschen Klon zu übernehmen.

Anscheinend wurden hinter den Kulissen die Gespräche trotz oder wegen der Klage wieder aufgenommen.

Martin lag mit seiner Vermutung im Juli 2008, warum es studiVZ in einem Jahr nicht mehr geben könnte, also gar nicht so falsch:

Zugegeben, es ist eine gewagte These, aber die Chancen, dass studiVZ in einem Jahr noch als eigenständiges soziales Netzwerk existiert, sind gering. Da Facebook studiVZ öffentlich als Ursache für seinen Misserfolg in Deutschland ausgemacht hat, braucht es sich nicht mehr verstecken. Facebook wird alles tun, um seinen Nachahmer aus dem Weg zu räumen – was in diesem Fall eine Übernahme bedeutet.

studiVZ hatte während seines innovationsunfreudigen Bestehens einen negativen Einfluss auf die Mentalität der deutschen Webstartup-Szene. Meiner Meinung nach hätte ein technisch radikaleres Vorgehen mit Plattform und APIs (Programmierschnittstellen) studiVZ vor dem Bedrängnis aus dem Ausland retten können.

So aber sah studiVZ gegenüber dem mittlerweile weltweit größten Social Network Facebook technisch immer veralteter aus. Facebook konnte zuletzt 2 Millionen deutsche Nutzer TK AKTUALITÄT verzeichnen, fing also an, zuzulegen. Die Trennung des VZ-Netzwerkes in schuelerVZ, studiVZ und meinVZ hat dem Netzwerkeffekt entgegengearbeitet. Das Anfang Februar von RTL komplett übernommene wer-kennt-wen.de hat an Unique Visitors und Page Impressions zugelegt und zog bereits im Dezember 2008 in Page Impressions an studiVZ vorbei.

Und als wäre das alles noch nicht genug, kam die Monetarisierung nie richtig in Gang. Bannerwerbung auf Social Networks haben noch nie sonderlich gut funktioniert. Mangels technischer Weiterentwicklung blieben andere Wege studiVZ allerdings von vornherein verwehrt.

Angesichts der Wirtschaftskrise scheint Holtzbrinck nun endgültig der Geduldsfaden in Bezug auf das seit Bestehen defizitäre Netzwerk gerissen.

studiVZ wird ein Teil von Facebook und Facebook ist mit einem Schlag nicht nur global sondern auch lokal in Deutschland die übermächtige Social-Networking-Macht schlechthin.

xy hat an diesem Artikel mitgeschrieben.

Bye-bye Programmies:
Im Internet gibt’s was zu sehen

Von einfachen Listen bis zu multimedialen Communities mit individueller Planung: Wie das Fernsehprogramm aus dem Internet die gedruckten Programmzeitschriften ersetzt.


Ein wichtiges Segment im deutschen Zeitschriftenmarkt verliert an Relevanz: Die Programmzeitschriften kämpfen gegen sinkenden Auflagen, führen einen erbitterten Wettbewerb und verlieren Jugendliche ans kostenlos-Medium Internet. Aber noch immer haben es die Verlage nicht geschafft, eine neue Generation der Programmplanung fürs Netz zu schaffen. Stattdessen erwecken viele Online-Angebote den Eindruck, dass hier insgeheim eine ganz andere Agenda verfolgt wird: Bloß kein übersichtliches, multimediales Programm anbieten, damit die Leute weiterhin die bunten, gedruckten Hefte von TV 14 bis TV Movie kaufen.

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Eine Lösung für das
Spam-Problem?

Eine mögliche Lösung für Spam? Die Idee: Wie Spam aufgebaute Emails werden von Regierungsorganisationen verschickt. Wer auf die enthaltenen Links klickt, wird über die Risiken aufgeklärt. Die Spammer verlieren ihre Profitquelle.

Jeder, der länger als fünf Minuten einen Email-Account sein eigen nennen darf, kennt das Problem Spam:

unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten [..], die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und werbenden Inhalt haben.

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Linkwertig:
eBooks, Rivva, Sevenload, Qype

eBooks
Exciting Commerce kontextualisiert ein Interview mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des S. Fischer Verlags, in dem dieser recht ausführlich seine Ideen zur Preisgestaltung von eBooks beschreibt. In der doch etwas webfremden Wahrnehmung sind Datenautobahnen ganz sicher nicht billiger als echte Autobahnen. Insgesamt scheinen jedenfalls ganze Abteilungen bei S. Fischer damit beschäftigt zu sein, Kosten in eine mögliche digitale Distribution hineinzubauen.

» Debatte: Wieviel dürfen eBooks kosten?

Rivva
Rivva will den aus der Blogosphäre extrahierten Memen einen weiteren Hauch der Verbreitung verpassen und spendiert den Titelstories einen ‘Tweet’-Button. Weitergezwitscherte Tweets werden dabei von Rivva auch auf den jeweiligen Seiten für Artikel aggregiert.

» Caroline says I

Sevenload
Sevenload bekommt einen neuen Player. Wichtigste Verbesserung: Videos werden – sofern das Originalmaterial des Videos in High Definition vorliegt – auch in HD abgespielt.

» Neu: sevenload Videoplayer in High Definition und Itemsite

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Offene Antwort:
Vom Glück eines freien Journalisten

Die Freiberuflichkeit hat viele Vorteile – findet Don Dahlmann und hat gute Argumente gegen eine Festanstellung. Außerdem gibt’s fünf Tipps für angehende freie Journalisten.


Ich bin seit vielen Jahren freier Journalist und lebe ohne Festanstellung. Angefangen habe ich in den neunziger Jahren, wie so viele neben dem Studium. Dann folgten ein paar Jahre in verschiedenen Firmen, aber auch immer wieder unterbrochen von Phasen, in denen ich wieder solo unterwegs war. Meine letzte Festanstellung habe ich 2001 gekündigt. Freiwillig. Ich kann die Klagen des Kollegen an dieser Stelle nachvollziehen.

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