Deutsche Politiker bemühen sich wieder um Internetfilter. Diese sind natürlich demokratisch gefährlich und nutzlos für den propagierten Einsatzzweck. Und sollen trotzdem eingeführt werden.
Wie SpOn berichtet, hat die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen sich mit Michael Glos und Wolfgang Schäuble geeinigt, was sicher ein hartes Ringen war, und möchte an kinderpornografische Inhalte im Internet folgendermassen herangehen:
“Noch in dieser Legislaturperiode” werde ein Filtersystem durch die deutschen Serviceprovider (ISPs) umgesetzt, das künftig den Zugriff auf solche Seiten und Angebote verhindern soll.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen: Setzte innerhalb kürzester Zeit ein Filtersystem gegen Kinderpornografie durch
Bis Anfang März soll eine “verbindliche Abmachung” mit allen großen deutschen Internetprovidern stehen. Jetzt werde zusammen mit dem Innen- und Wirtschaftsressort eine notwendige rechtliche Klarstellung im Telemediengesetz vorbereitet.
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Robert Basic hat sein Blog “Basic Thinking” auf eBay verkauft – für 46.902 Euro. Es ist ein mageres Ergebnis, ein gutes Geschäft, eine realistische Summe und ein Bärendienst an der Blogosphäre.
“Alles zwischen 10-100k ist denkbar”, “und wenn ich damit zwei Millionen mache” – zuletzt klang es so, als glaube Robert Basic selber an einen satten Erlös. Vor sieben Tagen hat er sein Blog Basic Thinking bei eBay eingestellt. Zu verkaufen: Ein Sammelsurium von Texten, ein Blog ohne Blogger, eine Resterampe. Damit begann ein beeindruckender wie sinnentleerter Hype:
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Marcel wurde letzten Samstag im
Medienmagazin des radioeins zur
neuen Musikvideosektion von MyVideo interviewt. In den zirka sechs Minuten geht es außerdem kurz um die Herangehensweise der Medienunternehmen an das Web und darum, dass “Friss oder stirb” keine sinnvolle Strategie mehr ist.
Man kann die Sendung als Podcast online anhören. Hier der Direktlink zur MP3-Datei. Das Interview beginnt bei ca. Minute 35.
Nebenbei sei noch erwähnt: Andreas Göldi wurde in der Trackback-Sendung vom 20. Dezember auf Radio Fritz zu seinen Prognosen für 2008 und seiner Erfolgskontrolle Ende des Jahres interviewt. Direktlink zum MP3, Beginn: 31. Minute.
(Foto: C.P.Storm, CC-Lizenz)
Google verschlankt sein Produktportfolio. Neben der Schließung einiger Dienste stoppt das Unternehmen die Weiterentwicklung des Microbloggingservices Jaiku und leitet das Ende von Google Video als (überflüssige) zweite Videohostingplattform neben YouTube ein.
Es scheint, als war die Schließung von Googles virtueller Welt
Lively Ende Dezember nur der Anfang einer gründlichen Aufräumaktion beim Such- und Internetriesen aus Mountain View.
In mehreren Blogpostings kündigte das Unternehmen vor wenigen Stunden an, zahlreiche Tools entweder einstellen oder nicht mehr
weiterentwickeln zu wollen.
Betroffen ist unter anderem der Microbloggingdienst Jaiku, der keine weiteren Entwickler-Ressourcen mehr erhält und dessen Code als Open Source veröffentlicht wird, sowie Google Video, bei dem man in Kürze die Funktion zum Hochladen von Clips entfernt.
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Internet
Clay Shirky in einem langen, sehr lesenswerten Interview mit der Columbia Journalism Review. Über den Informationoverload-Mythos, andere Vorwürfe gegenüber dem Web und dem aktuellen Zustand und der Zukunft des Nachrichtenbranche.
» Interview with Clay Shirky, Part I , Part II
iTunes
iTunes gibt zwar DRM auf, aber: Die Dateien werden Wasserzeichen beinhalten. Die Musikdateien werden also direkt mit dem Kunden, der sie gekauft hat verbunden sein. Die Daten beeinhalten die Accountinfo und die Email-Adresse. Was auch immer mit den Dateien irgendwann passiert, der Käufer könnte von den Rechteinhabern dafür verantwortlich gemacht werden. Also besser keine MP3-Player verlieren oder klauen lassen.
Das ist immer noch um Dimensionen besser als eine Welt mit DRM, aber es ist nicht ohne Probleme.
» iTunes Songs Don’t Have DRM, But They Contain Your Email Address | Techdirt
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Wir stellen täglich bei uns im Einsatz befindliche Webdienste vor. Heraus kommt eine Übersicht über 17 empfehlenswerte Tools für unterschiedlichste Einsatzzwecke.
Wir schreiben nicht nur über Webtools, sondern wir setzen sie auch täglich ein.
Jeder Autor von netzwertig.com hat die bei ihm täglich im Einsatz befindlichen Webtools aufgeschrieben. Herausgekommen ist eine Übersicht über 17 Webdienste, die dabei helfen, produktiv zu arbeiten und schnell und effizient an das gewünschte Ziel zu gelangen.
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Interessant, skurril, lesenswert und immer wieder überraschend: Unsere Entdeckungsreise “Sechsmal um den Blog”. Jetzt lassen sich alle Blogs mit einem Klick einfach abonnieren.
In unserer kleinen Serie
“Sechsmal um den Blog” stellt medienlese.com-Autor
Klaus Jarchow in unregelmäßigen Abständen interessante Blogs vor. In bisher neun Ausgaben wurden mehr als 50 Blogs präsentiert. Die meisten von ihnen haben auch einen RSS-Feed (was das ist und warum es auch für Journalisten nützlich ist,
haben wir hier erklärt). Wir haben die RSS-Feeds gesammelt und in eine Datei gepackt, die sich mit einem Klick in den eigenen Feedreader übernehmen lässt.
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Multimedia, Linkjournalism, Twitter, RSS-Feeds: Wir zeigen in Zusammenarbeit mit Journalism.co.uk zehn Dinge, mit denen sich Journalisten spätestens jetzt auskennen sollten.
Ten things every journalist should know in 2009: Die britische Seite Journalism.co.uk hat zehn Dinge gesammelt, die man als Journalist 2009 einfach wissen sollte. Wir haben nach Rücksprache mit dem Autor, Journalism.co.uk-Gründer John Thompson, die Liste zum Teil übersetzt, kommentiert und verlinken auf interessante Websites und Artikel.
» weiterlesen: Zehn Dinge, die Journalisten 2009 wissen sollten
Mit userfly lässt sich die Benutzung der eigenen Website visuell analysieren. Sämtliche Aktivitäten der User werden aufgezeichnet und lassen sich als Film abspielen.
Wer wollte nicht einmal Mäuschen spielen und sich wie im Film Being John Malkovich in die Köpfe der Besucher seiner Website begeben und deren Erfahrung einmal durch ihre eigenen Augen sehen?
Mit userfly kann man genau das machen. Nach Anmeldung generiert das Tool eine Zeile Javascript, die man in die Website einbettet. Danach werden alle Besuche aufgezeichnet und sämtliche Aktivitäten lassen sich als Film abspielen.
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Die Hype Machine zeigt, wie raffiniert Aggregation eingesetzt werden und daraus etwas Neues entstehen kann.
Die Hype Machine ist ein Aggregator von Musikblogs und mehr, sehr viel mehr. Als ich die Version 2 der Hype Machine vor einem reichlichen Jahr auf meinem privaten Blog vorstellte, bezeichnete ich die Site als Das Beste seit geschnitten Brot. Meine Meinung hat sich bis heute über Jahre regelmäßiger Nutzung nicht geändert: Die Hype Machine ist die beste Möglichkeit, heutzutage Musik zu entdecken, von der man gar nicht wusste, dass man sie mag.
Wie bereits 2007 hat man bei der Hype Machine auch 2008 wieder die 50 besten Songs, Alben und Bands ermittelt:
Den sogenannten Music Blog Zeitgeist of 2008.
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