Linkwertig:
eBay, Videoblogs, Evernote, Microsoft

Internetfilter
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter teilt (zum Teil) meine Meinung zu Internetfiltern:

Im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie kann es keine Generallösung geben, meint der Bund Deutscher Kriminalbeamter, sonst müsse das Internet abgeschaltet werden, was unmöglich sei. Internetsperren, wie sie die Regierung plant, seien zwar ein Mittel, wichtig wären aber zusätzlich mehr spezialisierte Ermittler.

» Nur Internetabschaltung könnte Kinderpornos ganz stoppen – Golem.de

 

eBay
eBay hat ein sehr schlechtes Weihnachtsquartal erlebt. Die Beobachter sehen eBay bereits länger in der Krise:

Ob Ebay seinen Zenith endgültig überschritten hat, werden die kommenden Monate zeigen. Momentan sieht es ganz danach aus.

» Exciting Commerce: Ebay 2008: Das Jahr der großen Enttäuschungen

 

Videoblogs
Bertram Gugel hat sich den Stand der deutschen Videoblogs näher angeschaut.

Zuerst gibt es fast keinen Videoblogger mehr, der seine Inhalte nur auf der eigenen Seite anbietet – ein vor zwei Jahren durchaus übliches Vorgehen. Heute haben nahezu alle mindestens einen, wenn nicht sogar mehrere Distributionspartner von YouTube über Sevenload und MyVideo bis zu Zeitungswebsites, ist hierbei alles möglich. Zudem ermöglichen diese Partner oftmals die Vermarktung. Der Videoblogger wird in den Vermarktungspool und die Promotion aufgenommen und kann so zumindest erste Erlöse erzielt.

» Deutsche Videoblogs – revisited. | Digitaler Film

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Digitale Bücher:
Dokumenten-Plattform txtr plant eigenen eBook-Reader

txtr, eine neue Dokumenten-Plattform aus Berlin, hat Großes vor: Heute präsentierte das Unternehmen einen eigenen eBook-Reader. Zusammen mit der Site und einem eBook-Shop soll die ultimative Komplettlösung für digitale Bücher und Dokumente entstehen. Realistisch oder nicht?

txtr
txtr
Als ich Ende Oktober die Dokumenten-Plattform txtr vorstellte, hatte ich schon eine leise Vorahnung, dass die Berliner noch nicht alle Details ihres Vorhabens enthüllen wollten. txtr ist eine Plattform zum Speichern und Austauschen digitaler Texte, die von der noch in ihren Anfängen steckenden Digitalisierung im Buchmarkt profitieren möchte. In Kürze soll der Dienst auch einen eigenen eBook-Shop an seine Seite bekommen. Unseren txtr-Review findet ihr hier.

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TV-Programmtipp:
Kai Diekmann und Henryk M. Broder

Kai Diekmann und Henryk M. Broder ziehen heute gemeinsam durch die Berliner Nacht. Auf Arte, um 23.40 Uhr – und im Internet.

Nachtrag: Die Sendung ist nun eine Woche online abrufbar!

Der Chefredakteur der Bild-Zeitung zieht mit einem von vielen argwöhnisch betrachteten Journalisten um die Häuser. Durch das 52-minütige Werk von Hasko Baumann sei, so behauptet es jedenfalls arte, “die Saat für eine Männerfreundschaft gelegt worden”.

“Durch die Nacht mit Henryk M. Broder und Kai Diekmann” wird heute Donnerstag, um 23.40 Uhr auf dem Sender arte erstausgestrahlt. Wer so spät kein Lichtlein mehr an hat, kann sich am 29.01.2009, um 5 Uhr früh, eine Wiederholung ansehen.

Wer sich diese beiden Typen sicher nicht ansehen will, aber trotzdem wissen will, was passiert ist, der kann schon mal etwas über den Inhalt lesen:

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Linkwertig:
moviepilot.de, Lincolns Emoticons, wong.to

moviepilot.de
Die deutsche Filmempfehlungs-Community moviepilot.de wird künftig mit aktuellen, redaktionell aufbereiteten TV-Programminformationen ergänzt.

» heise online – moviepilot.de integriert TV-Programminformationen der dpa-Tochter pps

 

OpenStreetMap

Nachdem das Projekt OpenStreetMap (OSM) kürzlich eine komplette lizenzfreie Online-Karte von Wien veröffentlicht hat, werden schon bald entsprechende Pläne von ganz Österreich vorliegen. Der Compass Verlag wird dem Projekt die dazu notwendigen Daten zur Verfügung stellen.

» Bald ganz Österreich auf OpenStreetMap – futurezone.ORF.at

 

Emoticon
Hat Abraham Lincoln das Emoticon erfunden?

» Is That an Emoticon in 1862? – City Room Blog – NYTimes.com (via FriendFeed)

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ZumoDrive:
Das Zeug zum Dropbox-Killer?

Unzählige Anbieter ermöglichen das Synchronisieren von Dateien zwischen mehreren Rechnern und dem Web. Jetzt hat unser bisheriger Favorit Dropbox ernsthafte Konkurrenz bekommen: ZumoDrive vermeidet unnötigen Datentraffic und überzeugt im Detail.

ZumoDrive
ZumoDrive
Wer bequem und zuverlässig Dateien zwischen mehreren Rechnern synchronisieren sowie online zugänglichen machen möchte, ohne dabei tief in die Tasche greifen zu wollen, kam bisher kaum an Dropbox vorbei. Der Dienst, der in seiner voll funktionsfähigen Basisversion kostenlos ist, steht nicht nur bei unseren Lesern hoch im Kurs, sondern hat es auch in die Liste der 17 Webtools geschafft, die uns netzwertig.com-Autoren produktiver machen.

Dropbox ist bei weitem nicht der einzige Anbieter für cloudbasiertes Synchronisieren und Hosting, ließ seinen Konkurrenten aber bisher nur wenig Luft zum Atmen. Mit ZumoDrive ging jedoch vor einigen Tagen ein neuer Service an den Start, der Dropbox gefährlich nah auf die Pelle rücken könnte.

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Linkwertig:
Isle of man, Google, Obama

Kulturflatrate
Wie wir berichtet hatten, machte die Nachricht die Runde, auf der Isle of Man würde bald eine Kulturflatrate getestet. Anscheinend wurde die Nachricht ein wenig vorzeitig und falsch verbreitet, denn auf der Isle of Man selbst hat etwa ein großer ISP von dem Vorhaben noch nie etwas gehört. Von einer Initiative oder gar einem baldigen Testlauf kann also keine Rede sein.

» The Manx Music Blanket Mystery • The Register

 

Google
Bei Print gibt selbst Google auf:

Der Internetkonzern Google stellt sein Online-Anzeigenprogramm für Zeitungsverleger Ende Februar ein. Mit dem Print Ads Program seien keine nennenswerten Umsätze erzielt worden, begründete der Konzern das Ende der Kampagne am Dienstag. Google wolle weiter mit den Zeitungsverlegern daran arbeiten, neue Online-Leser zu finden.

Damit endet nach zwei Jahren auch der Versuch von Google, die Dominanz bei der Online-Werbung auf den Printbereich auszuweiten.

» FTD.de – Umsatzflaute: Google scheitert mit Zeitungsanzeigen – Medien+Internet

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Wie Musiker in Zeiten des Internets Geld verdienen (können)

Noch einmal mit Gefühl: In diesem Artikel besprechen wir die grundlegende ökonomische Situation, in der sich die Musikindustrie befindet und welche Möglichkeiten Musiker haben, um heute Geld mit ihrer Musik zu verdienen.

Fangen wir ganz am Anfang an:

Es dürfte niemanden mehr geben, der bezweifelt, dass Musikaufnahmen mehrheitlich ihre Verbreitung in digitaler Form erfahren.

Die Eigenschaften digitaler Musikaufnahmen

Digitale Musikaufnahmen in Form von Musikdateien unterscheiden sich massgeblich von ihren physischen Verwandten:

  • Sie sind freie Güter. Das heißt, sie sind unbeschränkt verfügbar: Die digitalen Kopien einer Musikdatei können nicht mit einem Mal aufgebraucht sein.
  • Nichtrivalität im Konsum: Musikdateien können von vielen Personen konsumiert (angehört, gestreamt, heruntergeladen) werden, ohne dass dieser Konsum den Konsum anderer Personen beeinflusst.

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CNN und Facebook:
Obama und Du

Mehr als nur ein Livestream: Neben dem Video der Amtseinführung von Barack Obama zeigt CNN Kommentare von Facebook-Nutzern. Eine mächtige Idee.


So geht das mit dem “social web”: Der Nachrichtensender CNN zeigt auf seiner Seite nicht einfach nur den Livestream von Barack Obamas Amtseinführung, sondern daneben in Echtzeit, was Facebook-Nutzer dazu zu sagen haben. So wird die Fernsehübertragung zum Mitmachereignis. Das besondere daran: Es sind keine anonymen Kommentare, sondern die Nachrichten von Facebook-Nutzern – überwiegend richtige Namen aus einem der größten und bekanntesten sozialen Netzwerke überhaupt.

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Medien unter Druck:
Das Gespenst Staatsfinanzierung

Soll der Staat den Medien helfen? Eine Stiftung für unabhängigen Journalismus gründen, die aufwendige und kostenintensive Arbeit der dpa unterstützen?

Ein Marktversagen auf dem Zeitungsmarkt könne sich keine Demokratie leisten, schrieb Jürgen Habermas anlässlich des Verkaufs der Süddeutschen Zeitung. Das war vor zwei Jahren, man fürchtete den Einstieg Rendite-hungriger Investoren, der seriöse Journalismus stand auf dem Spiel – und damit die Grundfesten der Demokratie. Dass der Staat die Qualitätspresse schützen und stützen müsse, diese Arena der Öffentlichkeit, das Leitmedium der politischen Kommunikation, stand außer Frage. Übrig blieb für Habermas allein die pragmatische Frage, wie das denn am besten erreicht werden könne.

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Linkwertig:
Creative Commons, Social Networks, Android

Creative Commons
Die Zahl an nicht erzwungenen, sondern strategischen Schliessungen von Webdiensten hat in letzter Zeit spürbar zugenommen. Oft werden die Daten der User vernichtet, und wer zumindest seine eigenen Beiträge sichert verliert, nur das aufgebaute Beziehungsnetzwerk. Carsten Pötter beschreibt ein schönes Beispiel, wie die Lizensierung der Inhalte unter einer Creative Commons Lizenz das Fortbestehen eines Dienstes, der in Ungnade gefallen ist, ermöglichen kann. AOL tötete die Kurzgeschichten-Community Ficlets, der ursprüngliche Entwickler lässt es aber an anderer Stelle weiterleben.

» Creative Commons Save Content

Was ist Creative Commons?

Wenn man vom Teufel spricht… 3sat hat gestern ein Portrait über Lawrence Lessig, den Begründer der Creative Commons, gesendet. Der kurze Beitrag reicht aus, um die Grundzüge der Creative Commons zu erklären:

 
» 3sat Neues: Lawrence Lessig im Portrait

Social Networks
Für alle, die es etwas theoretischer mögen: Dana Boyd hat ihre Dissertation über soziale Netzwerke als PDF veröffentlicht. Dana Boyd ist eine der bekanntesten Theoretikerinnen zum Thema und hat ihre Feldforschungen schon früh begonnen, lange vor dem Siegeszug von MySpace, Facebook und Co. Fokus der Arbeit sind weniger Zahlen, sondern wie sich die Identitätsbildung von (amerikanischen) Jugendlichen durch soziale Netzwerke neu definiert.

» Taken Out of Context – my PhD dissertation

Android
Android begibt sich in Deutschland auf die Startposition. Rechtzeitig zum Verkaufsstart des Google-Handys G1 von T-Mobile am 2. Februar wird auch Android Market, der Marktplatz für Android Apps, für Benutzer und Entwickler aus Deutschland, Österreich und einigen anderen europäischen Ländern verfügbar. Android Phone Fans gibt Entwicklern den Tipp, die neuen Märkte rechtzeitig ins Auge zu fassen.

» Android Market: Now In Germany, Austria, Czech Republic, Netherlands & Poland

Hier erscheint von Montag bis Freitag ein ausgewähltes Link-Potpourri. Viel Spaß bei der Lektüre!