Linkwertig:
Politikerwebsites, Erfolge, BitTorrent

netzpolitik.org hat Websites von deutschen Politikern herausgesucht, die sich dem Web konsequent verschließen:

Dabei fanden wir Gemeinsamkeiten: Alle nominierten Kandidaten gehören der Großen Koalition an. Der Anteil an ehemaligen Ministern, die nur noch ihre Zeit bis zum Ende der Legislaturperiode absetzen, ist überraschend hoch. Und in der Regel gehören sie der SPD an (Schily, Eichel und Struck).

» Die besten Politiker-Websites von gestern : netzpolitik.org

Die ersten Entwickler haben begonnen, den Code ihrer iPhone-Applikationen als Open Source zu veröffentlichen.

» Will More iPhone Apps go Open Source? – ReadWriteWeb

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Twitter-Accounts von Spears und anderen Berühmtheiten gehackt

Ankunft im Mainstream? Twitter-Accounts von diversen Berühmtheiten wurden übernommen und Fakemeldungen in ihren Namen gepostet.

Nach der twply-Sache und den Phishing-Angriffen vor ein paar Tagen geht auf dem Mikroblogging-Dienst Twitter bereits der nächste Skandal nieder.

Diesmal wurden Accounts von gleich mehreren diversen (US-)Berühmtheiten gehackt.

Neben dem Account des erzkonservativen US-Senders Foxnews mit einer (Fake?-)meldung zu Fox-Moderator Bill O’Reilly:

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Venture Capital:
Ein miserables Jahrzehnt

Die Venture-Capital-Branche ist gut darin, sich nicht nur als Förderin unternehmerischer Innovationen, sondern auch als zuverlässige Geldvermehrerin darzustellen. Aber neue Zahlen zeigen: Venture Capital liefert längst nicht die Renditen, die versprochen werden. Sind die VCs durch ihre mangelnde Leistung in Gefahr?

Nur noch Cents und Pennies von VCs?
Nur noch Cents und Pennies von VCs?
Venture Capitalists (VCs) geben sich gern leistungsorientiert. Die von ihnen finanzierten Startup-Gründer müssen sich typischerweise zu knallharten Zielen verplichten, bei deren Nichterreichung drakonische finanzielle Strafen drohen. Schliesslich müssen die Anreize stimmen, meinen die VCs, und Leistungstransparenz gehört dazu.

Bei ihrer eigenen Leistung nehmen es die VCs hingegen gern weniger genau mit der Transparenz. Es ist notorisch schwierig, zuverlässige Daten über die Performance von VC-Firmen und der von ihnen verwalteten Gelder zu bekommen. Zwar veröffentlichen die einschlägigen VC-Branchenverbände gelegentlich solche Zahlen, aber die sind meistens kunstvoll schöngerechnet und beziehen sich nur auf die gesamte Branche. Schlechte Nachrichten werden meist in einem Wust von Fachjargon verpackt. Wer gar wissen will, wie gut ein spezifischer Fonds performt hat, stösst auf eine Mauer des Schweigens: VCs verpflichten ihre Investoren meistens vertraglich, über die Perfomance dicht zu halten.

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Leserkommentare:
Das liebe Klickvieh

Kommunikation auf Augenhöhe oder geschlossene Anstalt? Die SonntagsZeitung über den “anonymen Mob”, über Kommentare auf Nachrichtenseiten.

Bin da, wer noch? (iStockphoto)
Bin da, wer noch? (iStockphoto)
Nichts als Ärger, nichts als Kosten – von außen betrachtet scheint Tamedia seine Leser mehr zu fürchten, als den in den letzten drei Monaten über 55 Prozent eingebrochenen Aktienkurs: “Der anonyme Mob” heisst darum der Artikel von David Bauer, der sich erneut sorgt um Menschen, die Publikationsmöglichkeiten im Internet nutzen. Bitterlich beklagen sich Peter Wälty, Chefredakteur des hinter mehreren Tamedia-Titeln stehenden Newsnetz (“Anonymität verleitet oft zu einem inakzeptablen, gehässigen Ton”) und David Bauer selbst:

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Internetagenda 2009:
So (nicht) mit dem Web
zum nächsten Aufschwung

Weit verbreitete Attitüden und Verhaltensweisen hindern Deutschland daran, das volle Potenzial des Webs auszuschöpfen. Mit der Internetagenda 2009 unterstreichen wir, wo sich im neuen Jahr die Denkhaltung stark verändern muss.

Das kommende Jahr wird eine Herausforderung. Dem Internet kommt 2009 eine große Bedeutung darin zu, die negativen Folgen der Finanzkrise und des wirtschaftlichen Abschwungs sowohl für Unternehmen als auch für das einzelne Individuum abzufedern und alte Strukturen aufzubrechen, um so die Konjunktur zügig wieder in Gang zu bringen.

Voraussetzung dafür ist, dass eine Reihe von weit verbreiteten Attitüden und Verhaltensweisen, die die volle Ausschöpfung des Potenzials im Web behindern, aus unseren Köpfen und unserem Handeln verschwinden. Mit der Internetagenda 2009 wollen wir verdeutlichen, wo sich die Denkhaltung der Deutschen noch stärker verändern muss, um Deutschland mit Hilfe des Webs fit für die Zukunft und den nächsten Aufschwung zu machen.

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Linkwertig:
Twitterauthentifizierung, Defaultöffentlichkeit, IE-Marktanteile

Silke Berz hat für T3N einen Artikel verfasst, in dem sie sich ausführlich mit dem Umsetzen nutzerfreundlicher Registrierungs- und Loginprozesse auseinandersetzt. Diesen Artikel hat sie jetzt ebenfalls auf ihrem Blog veröffentlicht:

» paulinepauline » Registrierung und Login – Formulare und Prozesse nutzerfreundlich und effektiv gestalten

Netzpolitik.org wagt ebenfalls einen Blick auf 2009. Als wichtige aufkommende Themen im neuen Jahr sieht man Netzneutralität, Internetfilter, Open Source und Datenschutz.

» Der Netzpolitik-Ausblick auf 2009 : netzpolitik.org

GigaOm sieht solche Startups in 2009 besser dastehen, welche disruptiv ihren Markt verändern. Für Me-too-Projekte soll es in 2009 dagegen eng werden. Startups sollen also so disruptiv wie möglich sein, so der Ratschlag. Leichter gesagt, als getan allerdings.

» 2009 May Smile on Disruptive Startups

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Wochenrückblick:
NZZ, Heidenreich, Multikulti

Bei der NZZ wird das Sparen konkret, Elke Heidenreich fehlen im Internet die Zuschauer, Radio Multikulti geht ins Netz und mehr in unserem ersten Wochenrückblick 2009.

Endlich wieder Harald Schmidt: Im April endet die Late-Night-Show “Schmidt & Pocher”. Die ARD macht Hoffnung: Stattdessen werde Schmidt solo weitermachen, “Schmidt, politisch reloaded”. Leider ist die ARD weiterhin an Pocher interessiert, auch wenn Optimisten ihn schon als neues RTL-Gesicht sehen, könnte er dem öffentlich-rechtlichem Fernsehen erhalten bleiben.

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Das Beste:
netzwertig.com im Dezember 2008

Pausenfüller:
Das war noch Qualitätsfernsehen

Wie rasch sich die Zeiten ändern: Lückenfüller aus der Fernsehwelt von 1985. Ein Ratespiel und etwas Nostalgie.

Heute stammen die Lückenfüller der TV-Stationen aus dem Internet. Vor zwei Dutzend Jahren noch musste man sie eigens produzieren. Und welcher Sender hat wohl diesen tickenden Pausenclip ausgestrahlt? Der Anfang des kommerziellen Fernsehens in Deutschland war eher provinziell: Die Dekorationen konnten nicht mit den Showproduktionen der öffentlich-rechtlichen Sender mithalten. So manche Studiodeko jener Zeit erinnert an die heutigen “offenen Kanäle”. Wir haben ein Kuriosum jener Zeit ausgegraben:

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Samstag App Fieber:
NeuroNation, designenlassen, WannaChallenge

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: NeuroNation – eine Gehirnjogging-Community; designenlassen – Crowdsourcing von Designs; und WannaChallenge – eine Video-Plattform für Herausforderungen.

neuronation
neuronation
NeuroNation ist eine Gehirnjogging-Community, auf der man die eigene Gehirnleistung trainieren kann. Zum Training stehen 18 Übungsgruppen zur Verfügung, die die verschiedensten Aspekte wie Rechnen, Sprache, Logik oder Gedächtnis fördern. Trainiert werden kann in Einheiten von 5, 10 oder 20 Minuten. Oder man stellt sich sein eigenes Programm zusammen.

Nur Übung macht den Meister, die Trainingseinheiten sollten also regelmässig gemacht werden. NeuroNation ist aber nett gemacht und hat zwei echte Anreize zum Wiederkommen: Die Ergebnisse und der Lernfortschritt sind hübsch visualisiert und man kann sich mit Freunden und allen anderen Gehirn-Joggern vergleichen.

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