Twitter:
Mit Tweeterate Tweets bewerten

Mit dem Twitter-Mashup Tweeterate können Tweets qualitativ bewertet werden. Für den eigenen Gebrauch von Twitter ergeben sich dadurch nützliche Einsichten.

Die in Twitter eingebauten Möglichkeiten, um besonders hilfreiche, nützliche oder interessante Tweets zu kennzeichnen, sind eher limitiert. Man kann Tweets zu den eigenen Favoriten hinzufügen und man kann Tweets retweeten, indem man sie mit einem vorangestellten ‘RT @username’ wiederholt.

Beide Möglichkeiten haben Schwächen. Favorisierte Tweets sind eher privater Natur. Ohne Drittanwendungen sieht man die von den Freunden gemochten Tweets auch bei gegebenem Interesse nicht. Retweets andererseits können nerven, weil manche etwas überambitioniert vorgehen und vieles wiederholen, was man ohnehin schon gesehen hat oder was einen nicht interessiert.

Mit Tweeterate schickt active value eine interessante Ergänzung an den Start. Es ist ein Frontend für Twitter, mit dem man die Tweets als nützlich, lustig oder lausig bewerten kann.

Basierend auf diesen Bewertungen werden in der Folge einige Listen generiert, die einen qualifizierten Einblick in den eigenen Freundeskreis geben:

  • Most annoying listet die Freunde, die am meisten nerven. Echte Nervensägen kann man mit einem Klick entfolgen, oder man kann sie verstecken. Letzteres ist sicher taktvoller, der Schein des Interesses bleibt gewahrt. Ein Klick auf das Herz andererseits verzeiht und löscht alle negativen Bewertungen.
  • How others rated you gibt einen Überblick, wie die eigenen Tweets bei anderen ankommen.

Neben personalisierten Listen erstellt Tweeterate auch die unvermeidlichen Top-Listen der 100 nützlichsten und lustigsten Twitterer.

Noch sind diese Listen überschaubar, doch spätestens wenn Tweeterate einige Hundert User hat, wird man hier ganz zwangsweise nur mehr jene Nasen sehen, die Tausende und Zehntausende Follower haben. Einsichten darf man hier dann keine erwarten.

Wie bei vielen anderen Twitter-Mashups muss man sich bei Tweeterate mit den eigenen Zugangsdaten von Twitter anmelden. Laut eigenen Angaben wird nichts davon gespeichert. Ob man sich dabei wohl fühlt, muss jeder für sich entscheiden.

Falls ihr euch psychohygienisch an den Tweets der Autoren von netzwertig.com betätigen möchtet, unsere Accounts sind: agoeldi, marcelweiss, imartin (Martin Weigert) und hackr (ich).

(Gefunden bei ripanti)

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1 Kommentar

  1. a.
    schrieb am 29. Januar 2009 um 22:36 Uhr (#)

    Den Schein wahren… *liebernichtdumpenvielleichtbrauchtmanjamalnochwas* ;)

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