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Twitterauthentifizierung, Defaultöffentlichkeit, IE-Marktanteile

Marcel Weiss, 5. Januar 2009 07:00 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Silke Berz hat für T3N einen Artikel verfasst, in dem sie sich ausführlich mit dem Umsetzen nutzerfreundlicher Registrierungs- und Loginprozesse auseinandersetzt. Diesen Artikel hat sie jetzt ebenfalls auf ihrem Blog veröffentlicht:

» paulinepauline » Registrierung und Login – Formulare und Prozesse nutzerfreundlich und effektiv gestalten

Netzpolitik.org wagt ebenfalls einen Blick auf 2009. Als wichtige aufkommende Themen im neuen Jahr sieht man Netzneutralität, Internetfilter, Open Source und Datenschutz.

» Der Netzpolitik-Ausblick auf 2009 : netzpolitik.org

GigaOm sieht solche Startups in 2009 besser dastehen, welche disruptiv ihren Markt verändern. Für Me-too-Projekte soll es in 2009 dagegen eng werden. Startups sollen also so disruptiv wie möglich sein, so der Ratschlag. Leichter gesagt, als getan allerdings.

» 2009 May Smile on Disruptive Startups

Nach den Problemen der letzten Tage bei dem Mikrobloggingdienst Twitter mit Drittanbietern und dem Herausgeben der Twitter-Accountdaten, befasst sich Chris Messina ein weiteres Mal sehr ausführlich und lesenswert mit der Authentifizierungsproblematik.

Dass Twitter, das wie kein anderer Webdienst vom eigenen Ökosystem abhängt, User wie Mashupanbieter immer noch zwingt, zur Authentifizierung Accountnamen und Passwörter zu verwenden, kann man längst nur noch mit einem Wort beschreiben: Lächerlich.

» Twitter and the Password Anti-Pattern | FactoryCity

VC-Investor Fred Wilson zitiert aus Jeff Jarvis’ kommenden Buch “What would Google do?” unter anderem eine Passage rund um den Fotodienst flickr: Eine der wichtigsten Entscheidungen der flickr-Gründer am Anfang war, die hochgeladenen Fotos per Default auf öffentlich zu stellen. Mehr Fotos waren öffentlich und wurden kommentiert, aus einem Produkt entstand eine Community. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

» Default To Public

Microsofts Browser, der Internet Explorer (IE), verliert kontinuierlich an Marktanteilen. Noch ist man Marktführer mit ca. 68%. Firefox liegt aktuell bei über 21%. Schaut man sich die Entwicklung näher an (IE hatte Anfang 2007 80% Marktanteil, Anfang 2008 75%), erkennt man, dass der stärker werdende Firefox 2009, spätestens aber 2010, mit IE gleichziehen oder ihn gar überholen wird.

» IE’s market share: Down, down, down as the rivals go higher » VentureBeat

Hier erscheint von Montag bis Freitag ein ausgewähltes Link-Potpourri. Viel Spaß bei der Lektüre!

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2 Kommentare

  1. mds
    schrieb am 5. Januar 2009 um 10:54 Uhr (#)

    Eine der wichtigsten Entscheidungen der flickr-Gründer am Anfang war, die hochgeladenen Fotos per Default auf öffentlich zu stellen. Mehr Fotos waren öffentlich und wurden kommentiert, aus einem Produkt entstand eine Community. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

    Schade, hat man sich nicht auch gleich entschieden, hochgeladene Fotos standardmässig unter eine freie Lizenz zu stellen … :(

  2. Stefan
    schrieb am 7. Januar 2009 um 11:49 Uhr (#)

    Als Webdesigner finde ich die Ausbreitung alternativer Browser gut. Interessieren würde mich hier eine Statistik, wie die konkreten Nutzungsverhältnisse in Europa oder Deutschland aussehen. Gegenüber den Amis wird hier Firefox meines Wissens nach noch größere Marktanteile haben.

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