Das Beste:
netzwertig.com im Januar 2009

Rivva-Leitmedien:
Das Sediment der Blogosphäre

Es sieht aus wie ein bunter Flickenteppich: Aus 36.500 Icons besteht die Grafik, die für die vergangenen 365 Tage jeweils die 100 Leitmedien des Meme-Trackers Rivva anzeigt.

Worüber in der deutschsprachigen Bogusphäre (so ein Kommentator neulich auf medienlese.com) geschrieben und diskutiert wird, zeigt die Website Rivva an. Ein Geschenk des Himmels, das nebenbei eine ständig aktuelle Top-100-Liste der Leitmedien abwirft hält. Betrieben wird der Meme-Tracker von Frank Westphal, einem Hamburger Programmierer. Neueste Funktion:

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Facebook, Twitter und Co.:
Wie uns unsere Leser finden

Unsere Artikel lassen sich nicht nur über unsere Website abrufen, Hinweise auf neue Texte kommen automatisch via Twitter und Facebook – und immer mehr Leser machen davon Gebrauch.

Über RSS

Mehr als 2500 Leser hat unser RSS-Feed. Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten liefern wir unsere kompletten Artikel per RSS aus, nicht nur eine Überschrift und einen Link auf unsere Seite. So kann medienlese.com vollständig mit einem RSS-Reader gelesen werden, die neuesten Beiträge kommen so immer automatisch. Warum RSS eine geniale Sache ist und für Journalisten sehr nützlich sein kann, haben wir hier gezeigt: “RSS (nicht nur) für Journalisten”.

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Samstag App Fieber:
Lesercharts, stylefruits, Tamundo

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Lesercharts – eine Rangliste deutschsprachiger Blogs; stlyefruits – eigene Outfits designen; und Tamundo – eine Plattform für Sammler.

Lesercharts
Lesercharts
Mit den Lesercharts für deutschsprachige Blogs gibt es eine weitere Rangliste. Dieses Mal werden Blogs nach Anzahl an Abonnenten laut Feedburner bewertet.

Nicht jeder verwendet Feedburner und nicht jeder hat sich bei den Lesercharts eingetragen, aber unterm Strich wirkt die Liste nicht unplausibel und lädt zum Stöbern ein. Nett dabei: Anders als bei anderen Top 100-Listen wird der Longtail nicht abgeschnitten und auch Blogs mit nur einem Leser kommen zur gebotenen Ehre.

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Jagd nach Page Impressions:
Die zehn Klick-Garanten

Sex, Promis, Nazis: Wie kriegt man Online-Leser zum Klicken? In Zeiten, in denen die Zahl der Page Impressions die Werbeeinkünfte bestimmt, überlebensnotwendiges Wissen.


Wir müssen uns klar werden, dass sehr viele Online-Portale längst nicht mehr nach journalistischer Relevanz angeordnet werden, sondern nach tatsächlichen oder vermuteten Klicks. Auch unsere Angebote können sich dem wirtschaftlichen Gebot der Masse der Page Impressions kaum widersetzen. Was “gut geklickt” wird, also “läuft”, wird von vielen Portalen gerne mal anders, also prominenter platziert, schliesslich will es der User ja so.

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Linkwertig:
DRM, Adobe AIR, meebo

DRM
DRM-freie MP3s in iTunes jetzt auch liedweise.

» heise online – DRM-Befreiung im iTunes Store nun auch liedweise möglich

Der Media Markt verkauft über seinen Downloadshop nun Musik der vier Major-Labels auch im MP3-Format und damit ohne DRM-Hürde.

» DRM-freie Musik aller Major-Labels bei Mediamarkt.de – Golem.de

 

Krise
GigaOm berichtet von 186.955 Stellenstreichungen 2008 im Technologiebereich in den USA. Das wären 74,2 Prozent mehr als 2007.

» StatShot: Tech Job Cuts Inching Closer to 200,000

 

404
Smashing Magazine hat kreative 404-Seiten zusammengestellt.

»404 Error Pages, One More Time | Design Showcase | Smashing Magazine

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Wer wird “das nächste große Ding” im Internet?

Seit bald zehn Jahren dominiert Google die Webwelt. Kaum ein Nutzer, der nicht mit den Services des Internetgiganten in Berührung kommt. Doch die Zeit ist reif, um nach einem Nachfolger Ausschau zu halten. Wer wird das nächste große Ding im Internet?

Das nächste große Ding
Das nächste große Ding
Eine der spannendsten und in Web- und IT-Kreisen gern diskutierten Fragen ist die nach dem “next big thing”, dem “nächsten großen Ding”. Die Kriterien, wann ein Dienst diesen höchsten aller Status erreicht hat, variieren je nach eigener Perspektive. Gemäß meiner persönlichen Definition wird ein Service zum nächsten großen Ding, wenn er bestehende Nutzungsmuster und Strukturen grundlegend verändert, nahezu bei jedem User regelmäßig und bewusst eingesetzt wird sowie über ein richtig cleveres Geschäftsmodell verfügt, welches ihn zu einer Gelddruckmaschine macht.

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Savianos “Gomorrha” (4):
Die anderen Journalisten

Mit “Gomorrha” legte Roberto Saviano eine beeindruckende Recherche über die Mafia vor – eine Reportage in Buchform. Ronnie Grob ist mitgereist, vier Blogeinträge sind das Ergebnis.

Kann man Saviano alles glauben? Es ist doch nur eine einzige Quelle, eine einzige Sichtweise. Eigentlich müsste es zehn, zwanzig, hundert Journalisten geben, die die italienische Camorra beobachten und sich so in ihren Wahrnehmungen widersprechen könnten. Doch die gibt es nicht, und wieso es die nicht gibt, ist leicht zu erklären mit der Art, wie Roberto Saviano nach seinen Recherchen und Publikationen zu leben hat.

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Twitter:
Mit Tweeterate Tweets bewerten

Mit dem Twitter-Mashup Tweeterate können Tweets qualitativ bewertet werden. Für den eigenen Gebrauch von Twitter ergeben sich dadurch nützliche Einsichten.

Die in Twitter eingebauten Möglichkeiten, um besonders hilfreiche, nützliche oder interessante Tweets zu kennzeichnen, sind eher limitiert. Man kann Tweets zu den eigenen Favoriten hinzufügen und man kann Tweets retweeten, indem man sie mit einem vorangestellten ‘RT @username’ wiederholt.

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Der neue Freitag:
Es gibt Dümmeres zu lesen …

Eine Zeitung auf der Höhe der Zeit: Jakob Augstein will aus der kleinen “Ost-West-Wochenzeitung” Freitag “das Meinungsmedium” machen. Am 5. Februar ist es soweit.

Neues Konzept, neue Leser?
Neues Konzept, neue Leser?

Es war einmal eine Zeit, da waren fast alle Wochenzeitungen ‘linksliberal’. Sofern sie nicht gerade Welt am Sonntag hießen. Lang. lang ist’s her: Übrig geblieben ist eine einzige von ihnen – und zwar ausgerechnet jene, die es damals noch gar nicht gab. Die Rede ist vom Freitag, jener publizistischen Ost-West-Geburt des Jahres 1990, die seit Juni 2008 schon Jakob Augstein gehört, dem Sohn des Spiegel-Gründers.

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