Samstag App Fieber:
zehn.de, TwitterFriends, Aboalarm

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: zehn.de – Top 10 Listen; Qype Live-Map und getting wasted app – zwei Map-Mashups; TwitterFriends – ein Beziehungsnetzwerkgenerator; und Aboalarm – ein Tool zum Verwalten von Abos.

zehn.de
zehn.de
Warum nicht einfach Listen, fragt sich Hubert Burda Media, und startet mit zehn.de konsequenterweise ein Portal dafür.

User-getriebene Möglichkeiten zum Listenmachen gibt es natürlich en masse (etwa woobby oder auch die shortlist vom Stern) und die Möglichkeit der Userbeteiligung fehlt auch bei zehn.de nicht, doch wie der Name andeutet liegt der Fokus bei zehn.de auf redaktionell erstellten Top 10 Listen. Experten, die sich im jeweiligen Listgebiet auskennen, sollen mit ihren Listen erstklassigen Nutzwert und spannende Unterhaltung bieten.

Die Umsetzung ist so lala, aber wie gesagt, mit Listen kann man wenig falsch machen.

getting wasted
getting wasted

Auch wenig falsch machen kann man mit Live-Maps, die Ereignisse auf einer Map visualisieren. Unlängst gesehen etwa bei der Qype Live-Map, die die letzten Bewertungen von Qype visualisiert, oder – noch lukullischer – bei der getting wasted app, die via Twitter die Frage ‘Where am I getting wasted today?’ visualisiert.

twitterfriends
twitterfriends
Ein weiteres Twitter-Mashup kommt von Benedikt Koehler und nennt sich TwitterFriends. Das Tool analysiert, wie oft und mit wem man via der @username Syntax kommuniziert und visualisiert in der Folge das eigene Beziehungsnetzwerk. Idee dahinter ist, dass es interessanter ist, mit wem man spricht, als wem man folgt, wer einem folgt oder ob man sich gegenseitig folgt oder nicht.

Durchschnittlich sind etwa 25% aller Tweets mit @ an einzelne User addressiert. TwitterFriends hilft insofern also auch dabei, das eigene Verhalten im Vergleich zu anderen Benutzungsmustern zu positionieren.

aboalarm
aboalarm
Last not least gibt es mit Aboalarm eine recht nützliche Seite, die an das Kündigen von Verträgen erinnert. Nach einigen Angaben zum Vertrag, die sich mit kontextsensitiven Auswahllisten unkompliziert eingeben lassen, kann man sich eine Erinnerung anlegen, die rechtzeitig vor Ablauf der nächstmöglichen Kündigungsfrist zugestellt wird. Vorlagen für Kündigungsschreiben und eine Addressdatenbank der wichtigsten Anbieter gibt es auch.

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Dieses Mal mit: What happened in my birth year? – eine Zeitreise ins Geburtsjahr; PicPack – Fotos auf Magneten; und Alexandria – eine semantische Wissensplattform.

6 Kommentare

  1. Justin
    schrieb am 13. Dezember 2008 um 14:34 Uhr (#)

    Ich finde die Seite zehn.de ist eigentlich recht gelungen ;)

  2. Anton
    schrieb am 13. Dezember 2008 um 18:05 Uhr (#)

    @Justin mit dieser bemerkung bist du wahrscheinlich einer des Burda vereins.

    aber mal im ernst, wer braucht denn so eine auflistung von bezahlten werbelisten? ich verstehe auch nicht, dass solche listen hier überhaupt zur sprache kommen. ich merke aber immer wieder, “der teufel schei.. immer auf den grössten haufen”. Wenn du burda & co. heisst, wird alles benannt auch wenn es noch so augenwischrei ist.

  3. neon
    schrieb am 13. Dezember 2008 um 19:47 Uhr (#)

    Ich stimme Anton zu. Ich finde zehn.de wirklich ausgesprochen nutzlos.
    Aboalarm jedoch ist eine wirklich gute Idee, die auch wirklich durchdacht umgesetzt wurde. Aboalarm bietet einen echten Mehrwert und löst ein echtes Problem, was man von zehn.de nicht gerade behaupten kann. Frage mich überhaupt wer solche Ideen finanziert…

  4. Benedikt
    schrieb am 13. Dezember 2008 um 23:44 Uhr (#)

    Nach Lektüre dieses Posts überlege ich, in Twitter Friends ein GeoMashup einzubauen und nur noch die 10 wichtigsten Kontakte anzuzeigen. Das wäre dann wohl eine Killeranwendung ;-)

  5. frank
    schrieb am 14. Dezember 2008 um 07:41 Uhr (#)

    aboalarm ist nützlich. habe binnen kürzester zeit 5 verträge gekündigt. nicht, dass ich es ohne aboalarm nicht geschafft hätte, aber mit ist es deutlich einfacher und schneller…

  6. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
    schrieb am 14. Dezember 2008 um 20:17 Uhr (#)

    @Benedikt – da seh ich Potential, besonders wenn es auch noch einen Unfollowing-Alarm gibt, wahlweise für Leute, mit denen man zu viel oder zu wenig @kommuniziert.

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