Samstag App Fieber:
zehn.de, TwitterFriends, Aboalarm
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: zehn.de – Top 10 Listen; Qype Live-Map und getting wasted app – zwei Map-Mashups; TwitterFriends – ein Beziehungsnetzwerkgenerator; und Aboalarm – ein Tool zum Verwalten von Abos.
User-getriebene Möglichkeiten zum Listenmachen gibt es natürlich en masse (etwa woobby oder auch die shortlist vom Stern) und die Möglichkeit der Userbeteiligung fehlt auch bei zehn.de nicht, doch wie der Name andeutet liegt der Fokus bei zehn.de auf redaktionell erstellten Top 10 Listen. Experten, die sich im jeweiligen Listgebiet auskennen, sollen mit ihren Listen erstklassigen Nutzwert und spannende Unterhaltung bieten.
Die Umsetzung ist so lala, aber wie gesagt, mit Listen kann man wenig falsch machen.
Auch wenig falsch machen kann man mit Live-Maps, die Ereignisse auf einer Map visualisieren. Unlängst gesehen etwa bei der Qype Live-Map, die die letzten Bewertungen von Qype visualisiert, oder – noch lukullischer – bei der getting wasted app, die via Twitter die Frage ‘Where am I getting wasted today?’ visualisiert.
Durchschnittlich sind etwa 25% aller Tweets mit @ an einzelne User addressiert. TwitterFriends hilft insofern also auch dabei, das eigene Verhalten im Vergleich zu anderen Benutzungsmustern zu positionieren.

















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Ich finde die Seite zehn.de ist eigentlich recht gelungen ;)
@Justin mit dieser bemerkung bist du wahrscheinlich einer des Burda vereins.
aber mal im ernst, wer braucht denn so eine auflistung von bezahlten werbelisten? ich verstehe auch nicht, dass solche listen hier überhaupt zur sprache kommen. ich merke aber immer wieder, “der teufel schei.. immer auf den grössten haufen”. Wenn du burda & co. heisst, wird alles benannt auch wenn es noch so augenwischrei ist.
Ich stimme Anton zu. Ich finde zehn.de wirklich ausgesprochen nutzlos.
Aboalarm jedoch ist eine wirklich gute Idee, die auch wirklich durchdacht umgesetzt wurde. Aboalarm bietet einen echten Mehrwert und löst ein echtes Problem, was man von zehn.de nicht gerade behaupten kann. Frage mich überhaupt wer solche Ideen finanziert…
Nach Lektüre dieses Posts überlege ich, in Twitter Friends ein GeoMashup einzubauen und nur noch die 10 wichtigsten Kontakte anzuzeigen. Das wäre dann wohl eine Killeranwendung ;-)
aboalarm ist nützlich. habe binnen kürzester zeit 5 verträge gekündigt. nicht, dass ich es ohne aboalarm nicht geschafft hätte, aber mit ist es deutlich einfacher und schneller…
@Benedikt – da seh ich Potential, besonders wenn es auch noch einen Unfollowing-Alarm gibt, wahlweise für Leute, mit denen man zu viel oder zu wenig @kommuniziert.