iPhone:
6 empfehlenswerte Applikationen
10.000 iPhone-Applikationen. 300 Millionen Downloads. Nicht nur das iPhone ist ein Erfolg. Auch der AppStore boomt. Wir stellen sechs weitere empfehlenswerte Applikationen vor.
Nachdem Euch Martin letzte Woche seine zehn Favoriten vorgestellt hat, möchte ich Euch heute sechs weitere iPhone-Applikationen vorstellen, die ich empfehlen kann.
Last.fm
Pandora mag mit 2.000.000 Downloads die weltweit erfolgreichste iPhone-Applikation haben. Solang Pandora aus lizenzrechtlichen Gründen hier nicht verfügbar ist, muss man sich allerdings mit anderen Musikstreaming-Apps zufrieden geben. Zum Glück gibt es Last.fm. Die Applikation von Last.fm steht nicht zufällig an erster Stelle in meiner Liste. Die Last.fm-App ist mit Abstand meine Lieblings-Applikation auf dem iPhone.
Eine genügend stabile Verbindung vorausgesetzt, ersetzt Last.fm locker Radio und eigene Musiksammlung. Man kann sich die persönlichen Last.fm-Empfehlungen anhören, Musik, die Last.fm dem eigenen Musikbestand zugeordnet hat, Musikstationen nach Musikern, Tags oder Usern anlegen oder einfach die eigenen Topartists ansurfen und deren Stationen anwählen. Biografien und Tourdaten der Musiker gibt’s oben drauf. Großartige iPhone-Applikation!
Twitterific
Den Mikroblogging-Dienst Twitter nutzt ich mittlerweile nur noch unterwegs auf dem iPhone. Twitterific ist hierfür die Applikation meiner Wahl. Sieht gut aus und funktioniert einwandfrei.
Fahrplan
“Fahrplan” ist eine Must-Have-Applikation für Leute, die in Deutschland öfter öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Man kann damit schnell und unkompliziert aktuelle Verbindungen checken.
Oft benutzte Verbindungen können als Favoriten abgespeichert werden. Mit der Umgebungssuche kann man Haltestellen in der Nähe ausfindig machen.
Fring
Fring bringt Instant-Messaging-Dienste auf das iPhone. Neben ICQ und Skype unterstützt Fring auch MSN, Google Talk, AIM und den Yahoo! Messenger.
Damit Fring und ähnliche Applikationen zu (SMS-)Killerdiensten werden, fehlt leider immer noch dievon Apple lang versprochene Push-Funktionalität für iPhone-Applikationen.
MySpace
Ich hätte nicht gedacht, dass ich in diesem Leben noch einmal MySpace empfehlen würde. Aber die iPhone-Applikation MySpace Mobile ist tatsächlich sehr gut. Neben der Facebook-App, die Martin das letzte Mal mit vorstellte, hat auch die MySpace-Applikation den Weg auf mein iPhone gefunden. Wer einen signifikanten, designblinden Teil seines Bekanntenkreises auf MySpace wiederfindet, aus nachvollziehbaren Gründen die MySpace-Site selbst aber nicht verwenden kann, ohne Kopfschmerzen zu bekommen, der erhält mit der iPhone-App eine erstaunlich durchdachte Alternative mit allen notwendigen Funktionen zur Interaktion. Man kann sogar mit der iPhone-Kamera geschossene Fotos direkt auf MySpace hochladen.
Panolab
Panolab ist ein nettes Panorama-Tool. Auf einfache Weise lassen sich Fotos drehen und im Panorama in Position bringen. Man kann entweder mit Fotos aus der Bibliothek oder mit eben geschossenen Fotos arbeiten. Jetzt müsste nur noch die iPhone-Kamera bessere Qualität liefern..
Weitere von anderen Usern empfohlene Apps findet man auch auf der Site 148 Apps:

















Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
… nervt aber nach einiger Zeit mit wirklich penetranten Bettel-Popups, doch so langsam mal die Vollversion zu kaufen.
Hat Panolab inzwischen eigentlich eine automatische Belichtungskorrektur und kann Panoramen in einem für Panoramen geeigneten Seitenverhältnis ausgeben? 4:3 und sich deutlicht sichtbare Überlappungen sind ein Panorama ja eher witzlos.
Und Fring bzw. Skype, mei, ich werde es nie verstehen, wie man sich eine Telefonsoftware mit eingebauter Abhörschnittstelle auf den Rechner bzw. das Telefon laden kann. Aber bitte. Ja, ich weiß, dann dürfte man eigentlich auch keinen Vertrag mit T-Mobile abschließen …
@Marcel Weiss:
Schafft es die iPhone-Applikation von last.fm auch noch in die Schweiz?
Solange «in reply to» häufig nicht funktioniert, halte ich das «einwandfrei» nicht für angebracht … :(
Aufs iPhone? Na ja, Fring ist AFAIK ein Proxy, sprich auf dem iPhone läuft Fring, die Kommunikation für die ganzen Instant Messaging-Programm erfolgt über Server von Fring – sprich man muss unter anderem seine Benutzerdaten Fring anvertrauen.
… noch besser wäre Multitasking – damit wären dann echte IM-Programme auf dem iPhone möglich und man müsste nicht Notlösungen wie Fring verwenden.
@jo:
Bei Fring gilt dieses Problem leider für jegliche Kommunikation … :(
Also für Twitter nehme ich das Tweetie App: http://itunes.apple.com/W…=296415944&mt=8
Hat mich voll überzeugt und es sieht aus wie iChat :-)!
@jo: Finde die Werbeeinblendungen in Twitterific nicht penetrant.
Zumindest die kostenlose Basisversion von Panolab hat keine Belichtungskorrektur. Ich weiß nicht, wie es bei der kostenpflichtigen Version aussieht.
Bezüglich Fring bzw. Skype: Was meinst Du mit Abhörschnittstelle?
@MacMacken: Dass die last.fm-App in der Schweiz nicht verfügbar ist, wusste ich nicht, sorry. Kann dazu auch nichts sagen.
Habe bis jetzt keine Probleme mit Twitterific gehabt. Was funktioniert bei den Replys denn nicht?
Was Fring angeht: Klar, wenn man Fring verwendet, muss man denen vertrauen.
@Dave: Tweetie kannte ich noch nicht. Werde ich mir mal anschauen.
Keine Ursache … allerdings ist die nationale Beschränkung des App Stores für die Schweiz nicht nur hier ein Nachteil. Lästig ist beispielsweise, dass vergleichsweise wenige Kommentare zu den Applikationen vorliegen und diese häufig auch noch auf Französisch (na gut, Letzteres fördert den nationalen Zusammenhalt …). Amazon beispielsweise ist diesbezüglich viel geschickter und zeigt im deutschen Store auch Kommentare aus den USA an.
Man sieht in Twitterific nicht, worauf geantwortet wurde – es wird kein entsprechender Link angezeigt. Im Web hingegen wird bei Twitterific-Benutzern ein «in reply to»-Link angezeigt doch ist er meistens (immer?) falsch.
Immerhin läuft Twitterific stabil – das schätze ich am Programm, nachdem TwitterFon zunehmend instabil lief und sich zuletzt gar nicht mehr starten liess … :(
Hi,
Du hast definitiv die Musik-Killerapp “Shazam” vergessen. Seit Freitag gibt dort 2 Mio neue Tracks, die per Recorder aufgenommen und somit erkannt werden können.
Hier eine kleine Vorstellung
@MacMacken: Das mit den Kommentaren im App Store ist mir auch aufgefallen. Amazon geht das definitiv klüger an.
Das mit dem fehlenden spezifischen Link in Twitterific ist mir bis jetzt nicht aufgefallen.
@Hendrik: Shazam habe ich nicht vergessen. Das hatte Martin in seinem Artikel letzte Woche vorgestellt. Meine Vorstellungen sind Ergänzungen zu seinen Empfehlungen.
;)
schön.
ICh persönlich finde die I-Phone Anwendung von Sixt auch super cool.
Den Instant Messenger finde ich sehr gut. Damit kann man eine Menge Geld sparen, wenn man online Nachrichten schreibt anstelle von SMS. Denn das Datenvolumen ist so gering, dass die Kosten für die angefallene Datenmenge im Vergleich zur SMS sehr gering ausfällt.
Ein gutes Programm ist auch noch dieser Erlebnis Navi (komme grade nicht auf den Namen). damit kann man in einer fremden Stadt sehen, was wo los ist, welches Restaurant in der Nähe ist usw.
@Marcel Weiss: Tweetie ist ansprechend… habe auch lange mit all den anderen App herum probiert! Das hier hat mich am meisten überzeugt :-)!
@Karsten, iPhone-Anwendung von Sixt klingt gut. Danke für den Hinweis.
@Dave: Ich werde Twittie ausprobieren. :)
Als Schweizer Pendant (Gegenstück) bietet sich u.a. die App “SBB Online-Fahrplan” an.
Wer mag, kann auch noch “Transport” (ex GottaGo) versuchen.
Disclosure: ich bin auf der Payroll der SBB
@Marcel: Zum derzeitigen Zeitpunkt muss man davon ausgehen, dass es bei Skype eine oder mehrere dedizierte Hintertüren gibt, über die die eigentlich verschlüsselten Gespräch nach Schlüsselwörtern gefiltert (in China, ok, dort funktioniert Skype etwas anders) bzw. abgehört werden können:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/113281
http://www.heise.de/newsticker/meldung/116853
Mag sein, dass das wirklich nur böse Schurken betrifft, aber ich habe ein ernsthaftes Problem damit, wenn mir ein Softwareanbieter so ein faules Ei unterschiebt und anschließend nicht klar Position beziehen will.
Zumal, da die Skype-Entwickler Zennström und Friis, was Spyware betrifft, ja ohnehin einschlägig vorbelastet sind und eBay (als momentaner Besitzer von Skype) auch nicht gerade für eine mangelnde Kooperationsbereitschaft bekannt ist.
Danke, jo. Das wusste ich nicht. Muss an mir vorbeigegangen sein.
Sodele, hier noch ein Screenshot der nervigen Popups bei Twitterific: http://twitpic.com/xpa9 – Mein Eindruck ist, dass sie erst nach einer gewissen Nutzungsdauer eingeblendet werden, dann aber zunehmend penetranter. Leider.
Ok, das Popup habe ich bei mir noch nicht gesehen. Vielleicht ist das Popup auch als Zeichen des Universums deutbar, dass Du zuviel Zeit auf Twitter verbringst. ^^
@Marcel Weiss: AFAIK erscheint das Pop up-Fenster alle 50 Tweets.
Das sieht nicht so aus, als wäre das die Werbung, die in der Timeline nach x Tweets angezeigt wird. Die ist ja auch kein Popup.
Dank für die große Liste!
[Link gelöscht, vgl. Kommentarregeln.]