Musikindustrie in Bedrängnis:
Songbeat launcht Version 2.0

Songbeat, ein Desktop-Tool zum kostenlosen Musikdownload, hat heute eine komplett überarbeitete Version seiner Software veröffentlicht – eine Kampfansage an die Musikindustrie, der man aber gleichzeitig eine Zusammenarbeit anbietet.

Songbeat ist eine nette kleine Desktop-Software zum Downloaden von Musik aus dem Netz, die wir euch Anfang Januar zum ersten Mal vorgestellt haben. Das Windows-Tool landete auch in unserer Liste von zehn Webdiensten aus Europa, die die Musiklandschaft verändern. Wie als Bestätigung dieser “Auszeichnung” hat Songbeat heute eine komplett überarbeitete Version veröffentlicht, die mit einer Reihe neuer, cleverer Funktionen aufwartet.

Der ab sofort zum kostenlosen Download verfügbare Songbeat Player V2 ermöglicht Musikfreunden wie bisher, über das Eingabefeld nach Songs und Interpreten zu suchen, Titel zu streamen oder auf die Festplatte zu laden. Griff Songbeat dafür bisher lediglich auf den Index der populären Musiksuchmaschine SeeqPod zu, findet der heute veröffentlichte Client Titel auch via Project Playlist, SpoolFM, BooMP3 und Mp3gle.

Songbeat Player
Songbeat Player
Verbessert wurde die Darstellung der Suchergebnisse, die sich nun gruppieren und filtern lassen. Neu ist zudem eine Library-Funktion, in der sämtliche mit Songbeat gestreamten/ heruntergeladenen Titel verwaltet und von dort direkt auf eine CD gebrannt werden können.

Wer nicht richtig weiß, was er gerade hören will, sollte sich die Mixtape-Funktion näher anschauen. Mit Hilfe vordefinierter Genre- und Interpreten-Listen erlaubt diese mit einem Klick das Herunterladen einer bunten Mischung unterschiedlichster Titel.

Mit Sicherheit großen Anklang finden wird Songbeats frische Integration von Last.fm. Unter dem Menüpunkt “Station” kann man im Eingabefeld den Namen eines Interpreten eingeben, dessen Last.fm-Radiostation man anhören möchte. Das Besondere daran: Über die Recording-Funktion lassen sich alle gespielten Titel aufnehmen.

Songbeat erkennt automatisch Beginn und Ende eines Tracks, vergibt einen korrekten Dateinamen und trägt die Informationen zum Stück in den ID3-Tag ein (sofern verfügbar, sogar mit Songtext und Albumcover). Überraschenderweise funktioniert das sogar dann, wenn man sich erst zur Mitte des gespielten Liedes für eine Aufnahme entscheidet: Anschließend findet man den vollständigen Track auf seiner Festplatte vor.

Während all diese Features den Musik-Managern Kopfschmerzen bereiten dürften, zeigen die Songbeat-Macher mit der Discovery-Funktion, dass sie doch über ein geringes Maß an Kompromissbereitschaft verfügen. Der Menüpunkt Discovery führt User auf eine Seite mit aggregierten Informationen und weiterführenden Links zum gerade gesuchten bzw. angehörten Interpreten, z.B. Fotos und Cover, einen Anriss des entsprechenden Wikipedia-Artikels, eine Diskografie mit direkter Bestellmöglichkeit von Releases über iTunes und Amazon sowie Ticket- und Merchandising-Angebote. In unserer Testversion präsentierten sich die Discovery-Seiten allerdings noch recht unvollständig und unfertig.

Nicht die ganze Hand, aber zumindest einen kleinen Finger möchte Songbeat Bands und Labels auch reichen, indem es auf der Startseite des Songbeat-Players Raum für Promotion-Zwecke geschaffen hat, z.B. für die Bekanntmachung von Konzerten.

Parallel zur Veröffentlichung der neuen Software lässt Songbeat, dass aus nachvollziehbaren Gründen bisher um Anonymität bemüht war, die Hüllen fallen: Aus der Songbeat Ltd. wird die Songbeat GmbH mit Sitz in Berlin, wo sich mittlerweile innovative Musikanbieter dicht an dicht drängen. Das Unternehmen, das eigenfinanziert ist und sein Stammkapital für die Gründung der GmbH aus den Erlösen der Premium-Accounts gewonnen hat, setzt auch in der neuen Version auf ein Freemium-Modell: Das Herunterladen des Programmes und das Streaming sind kostenfrei. Wer mehr als 25 Titel auf der Festplatte speichern möchte, muss für unbegrenzten Download-Genuss einmalig 19,99 Euro bezahlen.

Fazit

Songbeat wird es mit der zweiten Version seines Dienstes nicht schwer haben, schnell viele neue Fans zu gewinnen – wer freut sich nicht über eine Möglichkeit, bequem und ohne Risiko seine Wunschmusik gratis anzuhören und herunterladen zu können. Auch wenn man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut – verbesserungswürdig ist der eigentliche Player für das Abspielen von Musik. Dieser ist zu minimal geraten, selbst grundlegende Steuerelemente z.B. zum Vorspulen oder wiederholten Anhören eines Titels fehlen. Hilfreich wären auch bessere Erklärungen einzelner Schaltflächen und Optionen, deren Effekte man derzeit nur durch Ausprobieren in Erfahrung bringen kann.

Ich warte gespannt darauf, wie die Musikbranche auf Songbeats fortgeschrittene Werkzeuge zum kostenlosen Download von urheberrechtlich geschützten Werken reagieren wird. Die beiden Songbeat-Gründer Philip Eggersglüß und Marco Rydmann sind der Ansicht, dass sich die Zukunft der Musikdistribution grundlegend ändern wird: “Künstler, Labels, Fans und Unternehmen wie Songbeat werden in der Zukunft eng zusammenarbeiten, um die besten Ergebnisse für jeden Beteiligten zu erhalten”, schreiben sie auf ihrer Site.

Wir haben 50 Premium-Zugänge für Songbeat! Wer Interesse hat, hinterlässt einen entsprechenden Kommentar unter Angabe seiner E-Mail-Adresse im dafür vorgesehenen Feld.

Update: Die Premium-Zugänge sind weg.

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82 Kommentare

  1. Casi
    schrieb am 26. November 2008 um 19:49 Uhr (#)

    Ja, ich will :D

  2. oliver Evers
    schrieb am 26. November 2008 um 19:50 Uhr (#)

    ich bin gespannt wie die musikindustrie diese neuen Möglichkeiten nützen wird!

    Krisen sind bekanntlich Chancen

  3. Pascal
    schrieb am 26. November 2008 um 19:50 Uhr (#)

    Nachdem mich Spotify nach anfänglicher Begeisterung nun doch nicht so vom Hocker haut, werde ich mich wohl mal mit Songbeat beschäftigen. Über den Premium-Code würde ich mich freuen und bedanke mich schon mal.

  4. takezo
    schrieb am 26. November 2008 um 20:05 Uhr (#)

    spannende sache .. ich will auch …

  5. Julian
    schrieb am 26. November 2008 um 20:10 Uhr (#)

    würde mich auch über einen Zugang freuen. Danke.

  6. flayoo
    schrieb am 26. November 2008 um 20:10 Uhr (#)

    Ich will auch

  7. JohnPaul
    schrieb am 26. November 2008 um 20:11 Uhr (#)

    I want to hold their hand!

  8. schlagwurst
    schrieb am 26. November 2008 um 20:14 Uhr (#)

    Klingt interessant. Vielen Dank für den Tipp. Würde mich selbstverständlich auch über einen Zugang freuen.

  9. Markus
    schrieb am 26. November 2008 um 20:15 Uhr (#)

    Wäre auch an einem Premiumzugang interessiert.

  10. Uwe
    schrieb am 26. November 2008 um 20:18 Uhr (#)

    Freue mich ebenso über einen Zugang.
    Danke.

  11. Tom
    schrieb am 26. November 2008 um 20:20 Uhr (#)

    Hmm, hab auch Interesse an einem Premium-Account.

  12. Ben
    schrieb am 26. November 2008 um 20:20 Uhr (#)

    Will haben :)

  13. jukey
    schrieb am 26. November 2008 um 20:20 Uhr (#)

    Ich würde mich über einen Premiumzugang freuen. Grüße von der spree :)

  14. tobi
    schrieb am 26. November 2008 um 20:23 Uhr (#)

    Ich würde mich auch über einen premium-zugang freuen, vielen dank schon mal im voraus! :-)

  15. Dietmar
    schrieb am 26. November 2008 um 20:26 Uhr (#)

    Hört sich richtig cool an. Wäre dankbar über einen Premiumzugang.

  16. lars
    schrieb am 26. November 2008 um 20:30 Uhr (#)

    Klingt interessant.. das will ich auch testen..

  17. Philipp
    schrieb am 26. November 2008 um 20:31 Uhr (#)

    Hi Martin,

    dann mal her mit dem Premium Code bitte :) Gibts von dem Ding auch schon eine Mac Version?

    LG,
    Philipp

  18. Chris
    schrieb am 26. November 2008 um 20:33 Uhr (#)

    Würde mich auch über einen Zugang freuen. Danke!

  19. Flo
    schrieb am 26. November 2008 um 20:34 Uhr (#)

    Klingt interessant.

    Habe bisher clipinc im einsatz aber würde dies ebenfalls mal austesten.
    Besten Dank.

  20. Hans
    schrieb am 26. November 2008 um 20:35 Uhr (#)

    Gerne würde ich auch einen haben, scheint ein klasse Ding zu sein :)

  21. Christian
    schrieb am 26. November 2008 um 20:39 Uhr (#)

    Das klingt sehr interessant, bin also interessiert ;-)

  22. Thomas
    schrieb am 26. November 2008 um 20:39 Uhr (#)

    Überraschenderweise funktioniert das sogar dann, wenn man sich erst zur Mitte des gespielten Liedes für eine Aufnahme entscheidet: Anschließend findet man den vollständigen Track auf seiner Festplatte vor.

    Zeigt diese Funktion nicht, dass es sich hier um eine Software handelt, die sich sehr im Grenzbereich zwischen Legal und Illegal bewegt? Gestreamte Musik aufnehmen darf man ja wohl, aber das hört sich ja nicht gerade so an, als würde gestreamte Musik aufgenommen, die man sich momentan anhört. Es hört sich eher danach an, als würde die Musik direkt heruntergeladen. Damit handelt es sich meiner Meinung nach hier doch wieder nur um eine Software zum kostenlosen und illegalen Download von urheberrechlich geschütztem Material. Ich denke, dass Songbeat mit diesem Konzept nicht lange gegen die Abmahnmaschinerie der Musikbranche – die in diesem Fall natürlich völlig gerechtfertigt ist – ankommen wird. Langfristig schadet das freie Verbreiten von Musik nämlich vor allem den Hörern, die keine qualitativ hochwertigen Werke mehr bekommen, weil die Musikindustrie pleite ist.

  23. Markus
    schrieb am 26. November 2008 um 20:44 Uhr (#)

    Hätte auch gerne einen Zugang :)

  24. Marcus
    schrieb am 26. November 2008 um 20:45 Uhr (#)

    werd ich mal ausprobieren

  25. Christian Ress
    schrieb am 26. November 2008 um 20:49 Uhr (#)

    Wuerde ich gerne mal testen!

  26. Dennis Okon
    schrieb am 26. November 2008 um 20:49 Uhr (#)

    hätte auch gern einen account :)

  27. silvio
    schrieb am 26. November 2008 um 20:51 Uhr (#)

    Coole Sache. Melde mich freiwillig für einen Premiumzugang;-)!

  28. ichhabenwill
    schrieb am 26. November 2008 um 21:05 Uhr (#)

    sowas hätt ich gern

  29. Björn
    schrieb am 26. November 2008 um 21:06 Uhr (#)

    würde ich gern mal premium-mßig antesten :)

  30. alex
    schrieb am 26. November 2008 um 21:14 Uhr (#)

    ich würde songbeat auch gerne mal testen.

  31. Markus
    schrieb am 26. November 2008 um 21:15 Uhr (#)

    für mich bitte auch einen Premium-Account

  32. Jakob
    schrieb am 26. November 2008 um 21:23 Uhr (#)

    hier, ich möchte auch gerne einen!

  33. jank
    schrieb am 26. November 2008 um 21:31 Uhr (#)

    hi, ich hab großes interesse! danke im voraus!

  34. koblenzer
    schrieb am 26. November 2008 um 21:32 Uhr (#)

    mir bitte auch einen schicken. :)

  35. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 26. November 2008 um 21:33 Uhr (#)

    @ Philipp
    Nein eine Mac-Version scheint es noch nicht zu geben.

    @ Thomas
    Es könnte aber auch so sein, dass Songbeat vorsorglich jeden über die Last.fm-Station gespielten Song temporär aufnimmt und ihn anschließend wieder löscht, sofort nicht die Record-Funktion aktiviert wird.

  36. Chris
    schrieb am 26. November 2008 um 21:35 Uhr (#)

    ich wäre auch gerne dabei … danke schonmal!

  37. Stefan
    schrieb am 26. November 2008 um 21:38 Uhr (#)

    ich hätte auf jedenfall auch lust es auszuprobiern. Mit premium-account kann man sich da ja auf jeden fall einen besseren überblick verschaffen ;-)

    danke schonmal!

  38. Jan-Hendrik
    schrieb am 26. November 2008 um 21:42 Uhr (#)

    Da hätte ich auch Interesse dran.

    Danke. :)

  39. christopher
    schrieb am 26. November 2008 um 21:52 Uhr (#)

    würde auch gerne einen haben ;-)

    danke

  40. JohnPaul
    schrieb am 26. November 2008 um 21:59 Uhr (#)

    Thomas hat den Durchblick, hat er auch einen Beleg für seine wilde These?

  41. jochen
    schrieb am 26. November 2008 um 22:01 Uhr (#)

    Hätte auch Interesse daran

    Danke:-)

  42. FL4PJ4CK
    schrieb am 26. November 2008 um 22:25 Uhr (#)

    Ich hätte auch gerne eine ;)
    LG und Danke, Nico

  43. Malte Diedrich
    schrieb am 26. November 2008 um 22:27 Uhr (#)

    Hätte gerne einen Zugang. Danke.

  44. floh
    schrieb am 26. November 2008 um 22:41 Uhr (#)

    Hallo, würde mich auch über einen Premium-Zugang freuen. Danke und Ciao!

  45. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 26. November 2008 um 22:50 Uhr (#)

    Neun Stück sind noch übrig!

  46. cauto
    schrieb am 26. November 2008 um 22:57 Uhr (#)

    Klingt interessant, hab Interesse an so einem Premium-Zugang. Danke!

  47. Dpunkt
    schrieb am 26. November 2008 um 22:58 Uhr (#)

    ich würde mich auch freuen

  48. der staumelder
    schrieb am 26. November 2008 um 23:00 Uhr (#)

    noch ein zugang da? gruß

  49. sieben
    schrieb am 26. November 2008 um 23:01 Uhr (#)

    Hätte gerne einen Premium-Zugang. Ich bin gespannt, wie lang´s funzt.

  50. Christoph
    schrieb am 26. November 2008 um 23:05 Uhr (#)

    Und noch jemand, der gerne einen Premium-Zugang hätte! :)

  51. Klaus
    schrieb am 26. November 2008 um 23:10 Uhr (#)

    Auch so. 51. müsste noch reichen, ich hoffe mal, dass jemand doppelt gepostet hat hier ;)

  52. Jerry
    schrieb am 26. November 2008 um 23:19 Uhr (#)

    Hallo, wenn noch ein Premiumzugang übrig ist, dann würde ich mich natürlich auch sehr darüber freuen!

    Vielen Dank!

  53. Michael
    schrieb am 26. November 2008 um 23:29 Uhr (#)

    Würde mich auch freuen, wenn noch ein Premium-Zugang zu haben ist!

    Merci, merci…

  54. Daniel
    schrieb am 26. November 2008 um 23:31 Uhr (#)

    Ich bin auch stark an nem Premiumzugang interessiert, falls noch einer zu haben ist.

  55. Jan
    schrieb am 26. November 2008 um 23:34 Uhr (#)

    Öh – wer zu spät liest… aber wenn trotzdem noch einer da sein sollte, hier ist der Kommentar: Ja bitte!

  56. Holger
    schrieb am 26. November 2008 um 23:57 Uhr (#)

    Ich hätte auch Interesse. :)

    Vielen Dank!

  57. Michael Unterberger
    schrieb am 27. November 2008 um 01:27 Uhr (#)

    also wenn noch so ein Premium-Account frei is… ich hätte da starkes Interesse :)

  58. Till
    schrieb am 27. November 2008 um 01:46 Uhr (#)

    Hej Martin,

    danke für einen mal wieder sehr lesenswerten Artikel und auch ich schließe mich an und frage ob noch ein Premiumaccount frei ist. (Ja ich weiß, ich bin schon ein paar Kommentare hinter den letzten neun Accounts, aber fragen kostet ja nichts :o))

    Gruß Till

  59. Tobias
    schrieb am 27. November 2008 um 02:23 Uhr (#)

    Ist noch ein Account übrig? Wäre auch sehr interessiert!
    Dankeschön!
    Tobias

  60. Fatal
    schrieb am 27. November 2008 um 08:25 Uhr (#)

    Sehr schöner Artikel, den Webservice kannte ich noch gar nicht o_O
    Achja und *meld*: Interesse an einem der Prem-Zugänge

  61. Draven
    schrieb am 27. November 2008 um 08:27 Uhr (#)

    Danke sehr für den lesenswerten Beitrag! Falls noch ein Premium-Account vorhanden ist, würde ich mich sehr freuen!

  62. Adrian
    schrieb am 27. November 2008 um 08:33 Uhr (#)

    wirklich interessanter Artikel über eine Software von der ich bis heute nichts gehört/gelesen hatte. hätte auch gerne einen Premium-Account.

  63. Dirk
    schrieb am 27. November 2008 um 08:44 Uhr (#)

    Danke für den Beitrag. Werd wohl mal einen Blick riskieren. Ein Premium Account würde den Test sicherlich aufwerten :)

  64. Chris
    schrieb am 27. November 2008 um 09:00 Uhr (#)

    ich würd auch gern! :)

  65. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 27. November 2008 um 09:03 Uhr (#)

    Alle Einladungen wurden verschickt, Daniel war der letzte, der eine erhalten hat. Für alle, die zu spät kamen: Ihr könnt Songbeat auch erst einmal in der Standard-Version testen, 25 Downloads sollten es für den Anfang auch tun.

  66. Till
    schrieb am 27. November 2008 um 10:04 Uhr (#)

    Ihr könnt Songbeat auch erst einmal in der Standard-Version testen, 25 Downloads sollten es für den Anfang auch tun.

    Das stimmt wohl und wenn es mir nicht reicht, einmalig 20 Euro sind dann doch nicht die Welt (wenn mir der Dienst gefällt). Danke noch einmal für wirklich gute Berichte und Analysen.

    Gruß Till

  67. APP
    schrieb am 27. November 2008 um 20:19 Uhr (#)

    Ähm zur Last.fm Integration. Afaik darf man deren API nur für non-commercial Sachen nutzen.
    Die Jungs von Songbeat verdienen aber damit Geld, schneiden sogar den Stream mit UND bieten Kaufmöglichkeiten via Amazon und iTunes an. Sind die irgendwie scharf auf Abmahnungen?

    Ich hab mittlerweile ja schon viele Musikplattformen gesehen, die u.a. die Inhalte von Dritten aggregieren wie Seeqpod, Hypem, Skreemr, Songbird, Favtapes usw. aber so dreist wie Songbeat war keiner. Und dann noch aus Deutschland mit deutscher Rechtsform… oh Mann….

  68. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 27. November 2008 um 20:25 Uhr (#)

    Ich gebe dir recht. Das Eis, auf das sich Songbeat begeben hat, ist sehr sehr dünn. Aber vielleicht legen sie es ja genau darauf an.

  69. APP
    schrieb am 27. November 2008 um 20:27 Uhr (#)

    P.S. Also ich bin kein Verfechter der Musikindustrie. Ganz im Gegenteil, die Kockser braucht keiner mehr. Die “Revolution” wird sich aber hinziehen… die MI wehrt sich mit Händen und Füßen und hat leider oft ahnungslose Politiker und Richter auf ihrer Seite.
    Die Möglichkeiten von Songbeat finde ich gut, aber der Zeitpunkt für einen solch forschen Angriff, besonders wenn er aus Deutschland kommt, ist zu früh. Haben die Jungs genügend Kapital, um auf Klagen zu reagieren?
    Außerdem wäre ein Betrieb im Ausland (fair use) sicherlich ratsamer…

  70. Sven
    schrieb am 29. November 2008 um 13:32 Uhr (#)

    Ist das ganze den legal, grade in Anbetracht auf die Downloadgeschichte? Stream aufnehmen schön und gut, aber Download…..

  71. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 29. November 2008 um 13:49 Uhr (#)

    Auf der Songbeat-Site steht dazu:

    Songbeat findet jegliche Musik: Diese im Internet zu suchen und anzuhören ist nicht verboten. Zudem ist das Herunterladen von Musik grundsätzlich erstmal nicht illegal. Es liegt jedoch am Nutzer zu prüfen ob er die jeweiligen Rechte an dem heruntergeladenen Musikstück hält oder nicht. Die Software ist daher legal.

  72. Sven
    schrieb am 29. November 2008 um 14:53 Uhr (#)

    Ich dachte seit 2008 ist der Download auch strafbar.

  73. silvio
    schrieb am 29. November 2008 um 14:55 Uhr (#)

    Tja, bei mir findet Songbeat nix, sucht sich tot…
    Keine Ahnung woran das liegt, schade. Gibt leider einen Minuspunkt von mit. Macht doch mal für vorgestellte Ideen/Start-up) ein einfaches Bewertungssystem (like ebay, amazon)… -> daraus ein Ranling für eine schnelle Orientierung…
    VG – Silvio

  74. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 29. November 2008 um 15:15 Uhr (#)

    Silvio, merkwürdig, bei mir geht es. Aber gute Idee, das mit dem Bewertungssystem. Das müssen wir intern mal besprechen.

  75. no-to-songbeat
    schrieb am 4. Dezember 2008 um 22:24 Uhr (#)

    songbeat tötet musik

    kauft euch nicht songbeat

    damit tötet ihr die musik

    wenn die künstler kein geld damit verdienen hören sie auf musik zu mache

    solche die musik lieben sollen sich die CD kaufen oder auf itunes laden

    stellt euch vor madonna oder justin timberlake etc. würden keine musik machen weil sie nichts dabei verdienen!

    das wäre schräcklich für die musik liebhaber!

  76. bubi
    schrieb am 7. Dezember 2008 um 17:49 Uhr (#)

    also mich begeistert das ding überhaupt nicht….

    kannste zwar tonnenweise songs runterladen, aber die selektion ist mühsam. qualität nicht besser als youtube – da kannste ja sogar den video mit runterladen wenn de willst. konvertierung von flv ist ja auch kein problem…

  77. Max
    schrieb am 9. Dezember 2008 um 19:42 Uhr (#)

    ICh verstehe nicht ganz wie das mit last.fm gemeint war:

    Es könnte aber auch so sein, dass Songbeat vorsorglich jeden über die Last.fm-Station gespielten Song temporär aufnimmt und ihn anschließend wieder löscht, sofort nicht die Record-Funktion aktiviert wird.

    Wie ist das gemeint? DIe Downloads kommen doch direkt von den Mp3-Suchmaschinen. Wie ist das gemeint: dass die songs Aufnahmen von last.fm sind?

    Ferner dürften die Ergebnisse doch auch nicht so toll sein (schätze ich – habe songbeat nicht – bin mac-user), da seeqpod aus meiner Sicht auch viel Müll liefert.

  78. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 10. Dezember 2008 um 10:42 Uhr (#)

    Max, sieh die Last.fm-Funktion losgelöst von der Download-Funktion. Du kannst mit dem Last.fm-Feature von Songbeat die Artist-spezifischen Radiostreams von Last.fm mitschneiden, wobei die einzelnen Tracks automatisch geschnitten und getaggt werden. Die daraus resultierenden MP3-Dateien haben eine Bitrate von 128 kbps.

  79. Max
    schrieb am 10. Dezember 2008 um 16:55 Uhr (#)

    OK! Aber ist das legal: Streams von last.fm aufnehmen und auf die Festplatte runterladen?

  80. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 10. Dezember 2008 um 17:22 Uhr (#)

    Laut Songbeat verstößt es nicht gegen die Nutzungsbedingungen von Last.fm.

  81. Max
    schrieb am 12. Dezember 2008 um 21:14 Uhr (#)

    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass last.fm das erlaubt. Steht das wirklich so in den Nutzungsbedingungen?

  82. Leon Kremer
    schrieb am 28. Februar 2009 um 10:07 Uhr (#)

    Ich bin mir nicht sicher ob das alles so rechtens ist… Über einen Zugang würde ich mich dennoch freuen!

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