Musikindustrie in Bedrängnis:
Songbeat launcht Version 2.0
Songbeat, ein Desktop-Tool zum kostenlosen Musikdownload, hat heute eine komplett überarbeitete Version seiner Software veröffentlicht – eine Kampfansage an die Musikindustrie, der man aber gleichzeitig eine Zusammenarbeit anbietet.
Der ab sofort zum kostenlosen Download verfügbare Songbeat Player V2 ermöglicht Musikfreunden wie bisher, über das Eingabefeld nach Songs und Interpreten zu suchen, Titel zu streamen oder auf die Festplatte zu laden. Griff Songbeat dafür bisher lediglich auf den Index der populären Musiksuchmaschine SeeqPod zu, findet der heute veröffentlichte Client Titel auch via Project Playlist, SpoolFM, BooMP3 und Mp3gle.
Wer nicht richtig weiß, was er gerade hören will, sollte sich die Mixtape-Funktion näher anschauen. Mit Hilfe vordefinierter Genre- und Interpreten-Listen erlaubt diese mit einem Klick das Herunterladen einer bunten Mischung unterschiedlichster Titel.
Mit Sicherheit großen Anklang finden wird Songbeats frische Integration von Last.fm. Unter dem Menüpunkt “Station” kann man im Eingabefeld den Namen eines Interpreten eingeben, dessen Last.fm-Radiostation man anhören möchte. Das Besondere daran: Über die Recording-Funktion lassen sich alle gespielten Titel aufnehmen.
Songbeat erkennt automatisch Beginn und Ende eines Tracks, vergibt einen korrekten Dateinamen und trägt die Informationen zum Stück in den ID3-Tag ein (sofern verfügbar, sogar mit Songtext und Albumcover). Überraschenderweise funktioniert das sogar dann, wenn man sich erst zur Mitte des gespielten Liedes für eine Aufnahme entscheidet: Anschließend findet man den vollständigen Track auf seiner Festplatte vor.
Während all diese Features den Musik-Managern Kopfschmerzen bereiten dürften, zeigen die Songbeat-Macher mit der Discovery-Funktion, dass sie doch über ein geringes Maß an Kompromissbereitschaft verfügen. Der Menüpunkt Discovery führt User auf eine Seite mit aggregierten Informationen und weiterführenden Links zum gerade gesuchten bzw. angehörten Interpreten, z.B. Fotos und Cover, einen Anriss des entsprechenden Wikipedia-Artikels, eine Diskografie mit direkter Bestellmöglichkeit von Releases über iTunes und Amazon sowie Ticket- und Merchandising-Angebote. In unserer Testversion präsentierten sich die Discovery-Seiten allerdings noch recht unvollständig und unfertig.
Nicht die ganze Hand, aber zumindest einen kleinen Finger möchte Songbeat Bands und Labels auch reichen, indem es auf der Startseite des Songbeat-Players Raum für Promotion-Zwecke geschaffen hat, z.B. für die Bekanntmachung von Konzerten.
Parallel zur Veröffentlichung der neuen Software lässt Songbeat, dass aus nachvollziehbaren Gründen bisher um Anonymität bemüht war, die Hüllen fallen: Aus der Songbeat Ltd. wird die Songbeat GmbH mit Sitz in Berlin, wo sich mittlerweile innovative Musikanbieter dicht an dicht drängen. Das Unternehmen, das eigenfinanziert ist und sein Stammkapital für die Gründung der GmbH aus den Erlösen der Premium-Accounts gewonnen hat, setzt auch in der neuen Version auf ein Freemium-Modell: Das Herunterladen des Programmes und das Streaming sind kostenfrei. Wer mehr als 25 Titel auf der Festplatte speichern möchte, muss für unbegrenzten Download-Genuss einmalig 19,99 Euro bezahlen.
Fazit
Songbeat wird es mit der zweiten Version seines Dienstes nicht schwer haben, schnell viele neue Fans zu gewinnen – wer freut sich nicht über eine Möglichkeit, bequem und ohne Risiko seine Wunschmusik gratis anzuhören und herunterladen zu können. Auch wenn man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut – verbesserungswürdig ist der eigentliche Player für das Abspielen von Musik. Dieser ist zu minimal geraten, selbst grundlegende Steuerelemente z.B. zum Vorspulen oder wiederholten Anhören eines Titels fehlen. Hilfreich wären auch bessere Erklärungen einzelner Schaltflächen und Optionen, deren Effekte man derzeit nur durch Ausprobieren in Erfahrung bringen kann.
Ich warte gespannt darauf, wie die Musikbranche auf Songbeats fortgeschrittene Werkzeuge zum kostenlosen Download von urheberrechtlich geschützten Werken reagieren wird. Die beiden Songbeat-Gründer Philip Eggersglüß und Marco Rydmann sind der Ansicht, dass sich die Zukunft der Musikdistribution grundlegend ändern wird: “Künstler, Labels, Fans und Unternehmen wie Songbeat werden in der Zukunft eng zusammenarbeiten, um die besten Ergebnisse für jeden Beteiligten zu erhalten”, schreiben sie auf ihrer Site.
Wir haben 50 Premium-Zugänge für Songbeat! Wer Interesse hat, hinterlässt einen entsprechenden Kommentar unter Angabe seiner E-Mail-Adresse im dafür vorgesehenen Feld.
Update: Die Premium-Zugänge sind weg.

















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Ja, ich will :D
ich bin gespannt wie die musikindustrie diese neuen Möglichkeiten nützen wird!
Krisen sind bekanntlich Chancen
Nachdem mich Spotify nach anfänglicher Begeisterung nun doch nicht so vom Hocker haut, werde ich mich wohl mal mit Songbeat beschäftigen. Über den Premium-Code würde ich mich freuen und bedanke mich schon mal.
spannende sache .. ich will auch …
würde mich auch über einen Zugang freuen. Danke.
Ich will auch
I want to hold their hand!
Klingt interessant. Vielen Dank für den Tipp. Würde mich selbstverständlich auch über einen Zugang freuen.
Wäre auch an einem Premiumzugang interessiert.
Freue mich ebenso über einen Zugang.
Danke.
Hmm, hab auch Interesse an einem Premium-Account.
Will haben :)
Ich würde mich über einen Premiumzugang freuen. Grüße von der spree :)
Ich würde mich auch über einen premium-zugang freuen, vielen dank schon mal im voraus! :-)
Hört sich richtig cool an. Wäre dankbar über einen Premiumzugang.
Klingt interessant.. das will ich auch testen..
Hi Martin,
dann mal her mit dem Premium Code bitte :) Gibts von dem Ding auch schon eine Mac Version?
LG,
Philipp
Würde mich auch über einen Zugang freuen. Danke!
Klingt interessant.
Habe bisher clipinc im einsatz aber würde dies ebenfalls mal austesten.
Besten Dank.
Gerne würde ich auch einen haben, scheint ein klasse Ding zu sein :)
Das klingt sehr interessant, bin also interessiert ;-)
Zeigt diese Funktion nicht, dass es sich hier um eine Software handelt, die sich sehr im Grenzbereich zwischen Legal und Illegal bewegt? Gestreamte Musik aufnehmen darf man ja wohl, aber das hört sich ja nicht gerade so an, als würde gestreamte Musik aufgenommen, die man sich momentan anhört. Es hört sich eher danach an, als würde die Musik direkt heruntergeladen. Damit handelt es sich meiner Meinung nach hier doch wieder nur um eine Software zum kostenlosen und illegalen Download von urheberrechlich geschütztem Material. Ich denke, dass Songbeat mit diesem Konzept nicht lange gegen die Abmahnmaschinerie der Musikbranche – die in diesem Fall natürlich völlig gerechtfertigt ist – ankommen wird. Langfristig schadet das freie Verbreiten von Musik nämlich vor allem den Hörern, die keine qualitativ hochwertigen Werke mehr bekommen, weil die Musikindustrie pleite ist.
Hätte auch gerne einen Zugang :)
werd ich mal ausprobieren
Wuerde ich gerne mal testen!
hätte auch gern einen account :)
Coole Sache. Melde mich freiwillig für einen Premiumzugang;-)!
sowas hätt ich gern
würde ich gern mal premium-mßig antesten :)
ich würde songbeat auch gerne mal testen.
für mich bitte auch einen Premium-Account
hier, ich möchte auch gerne einen!
hi, ich hab großes interesse! danke im voraus!
mir bitte auch einen schicken. :)
@ Philipp
Nein eine Mac-Version scheint es noch nicht zu geben.
@ Thomas
Es könnte aber auch so sein, dass Songbeat vorsorglich jeden über die Last.fm-Station gespielten Song temporär aufnimmt und ihn anschließend wieder löscht, sofort nicht die Record-Funktion aktiviert wird.
ich wäre auch gerne dabei … danke schonmal!
ich hätte auf jedenfall auch lust es auszuprobiern. Mit premium-account kann man sich da ja auf jeden fall einen besseren überblick verschaffen ;-)
danke schonmal!
Da hätte ich auch Interesse dran.
Danke. :)
würde auch gerne einen haben ;-)
danke
Thomas hat den Durchblick, hat er auch einen Beleg für seine wilde These?
Hätte auch Interesse daran
Danke:-)
Ich hätte auch gerne eine ;)
LG und Danke, Nico
Hätte gerne einen Zugang. Danke.
Hallo, würde mich auch über einen Premium-Zugang freuen. Danke und Ciao!
Neun Stück sind noch übrig!
Klingt interessant, hab Interesse an so einem Premium-Zugang. Danke!
ich würde mich auch freuen
noch ein zugang da? gruß
Hätte gerne einen Premium-Zugang. Ich bin gespannt, wie lang´s funzt.
Und noch jemand, der gerne einen Premium-Zugang hätte! :)
Auch so. 51. müsste noch reichen, ich hoffe mal, dass jemand doppelt gepostet hat hier ;)
Hallo, wenn noch ein Premiumzugang übrig ist, dann würde ich mich natürlich auch sehr darüber freuen!
Vielen Dank!
Würde mich auch freuen, wenn noch ein Premium-Zugang zu haben ist!
Merci, merci…
Ich bin auch stark an nem Premiumzugang interessiert, falls noch einer zu haben ist.
Öh – wer zu spät liest… aber wenn trotzdem noch einer da sein sollte, hier ist der Kommentar: Ja bitte!
Ich hätte auch Interesse. :)
Vielen Dank!
also wenn noch so ein Premium-Account frei is… ich hätte da starkes Interesse :)
Hej Martin,
danke für einen mal wieder sehr lesenswerten Artikel und auch ich schließe mich an und frage ob noch ein Premiumaccount frei ist. (Ja ich weiß, ich bin schon ein paar Kommentare hinter den letzten neun Accounts, aber fragen kostet ja nichts :o))
Gruß Till
Ist noch ein Account übrig? Wäre auch sehr interessiert!
Dankeschön!
Tobias
Sehr schöner Artikel, den Webservice kannte ich noch gar nicht o_O
Achja und *meld*: Interesse an einem der Prem-Zugänge
Danke sehr für den lesenswerten Beitrag! Falls noch ein Premium-Account vorhanden ist, würde ich mich sehr freuen!
wirklich interessanter Artikel über eine Software von der ich bis heute nichts gehört/gelesen hatte. hätte auch gerne einen Premium-Account.
Danke für den Beitrag. Werd wohl mal einen Blick riskieren. Ein Premium Account würde den Test sicherlich aufwerten :)
ich würd auch gern! :)
Alle Einladungen wurden verschickt, Daniel war der letzte, der eine erhalten hat. Für alle, die zu spät kamen: Ihr könnt Songbeat auch erst einmal in der Standard-Version testen, 25 Downloads sollten es für den Anfang auch tun.
Das stimmt wohl und wenn es mir nicht reicht, einmalig 20 Euro sind dann doch nicht die Welt (wenn mir der Dienst gefällt). Danke noch einmal für wirklich gute Berichte und Analysen.
Gruß Till
Ähm zur Last.fm Integration. Afaik darf man deren API nur für non-commercial Sachen nutzen.
Die Jungs von Songbeat verdienen aber damit Geld, schneiden sogar den Stream mit UND bieten Kaufmöglichkeiten via Amazon und iTunes an. Sind die irgendwie scharf auf Abmahnungen?
Ich hab mittlerweile ja schon viele Musikplattformen gesehen, die u.a. die Inhalte von Dritten aggregieren wie Seeqpod, Hypem, Skreemr, Songbird, Favtapes usw. aber so dreist wie Songbeat war keiner. Und dann noch aus Deutschland mit deutscher Rechtsform… oh Mann….
Ich gebe dir recht. Das Eis, auf das sich Songbeat begeben hat, ist sehr sehr dünn. Aber vielleicht legen sie es ja genau darauf an.
P.S. Also ich bin kein Verfechter der Musikindustrie. Ganz im Gegenteil, die Kockser braucht keiner mehr. Die “Revolution” wird sich aber hinziehen… die MI wehrt sich mit Händen und Füßen und hat leider oft ahnungslose Politiker und Richter auf ihrer Seite.
Die Möglichkeiten von Songbeat finde ich gut, aber der Zeitpunkt für einen solch forschen Angriff, besonders wenn er aus Deutschland kommt, ist zu früh. Haben die Jungs genügend Kapital, um auf Klagen zu reagieren?
Außerdem wäre ein Betrieb im Ausland (fair use) sicherlich ratsamer…
Ist das ganze den legal, grade in Anbetracht auf die Downloadgeschichte? Stream aufnehmen schön und gut, aber Download…..
Auf der Songbeat-Site steht dazu:
Songbeat findet jegliche Musik: Diese im Internet zu suchen und anzuhören ist nicht verboten. Zudem ist das Herunterladen von Musik grundsätzlich erstmal nicht illegal. Es liegt jedoch am Nutzer zu prüfen ob er die jeweiligen Rechte an dem heruntergeladenen Musikstück hält oder nicht. Die Software ist daher legal.
Ich dachte seit 2008 ist der Download auch strafbar.
Tja, bei mir findet Songbeat nix, sucht sich tot…
Keine Ahnung woran das liegt, schade. Gibt leider einen Minuspunkt von mit. Macht doch mal für vorgestellte Ideen/Start-up) ein einfaches Bewertungssystem (like ebay, amazon)… -> daraus ein Ranling für eine schnelle Orientierung…
VG – Silvio
Silvio, merkwürdig, bei mir geht es. Aber gute Idee, das mit dem Bewertungssystem. Das müssen wir intern mal besprechen.
songbeat tötet musik
kauft euch nicht songbeat
damit tötet ihr die musik
wenn die künstler kein geld damit verdienen hören sie auf musik zu mache
solche die musik lieben sollen sich die CD kaufen oder auf itunes laden
stellt euch vor madonna oder justin timberlake etc. würden keine musik machen weil sie nichts dabei verdienen!
das wäre schräcklich für die musik liebhaber!
also mich begeistert das ding überhaupt nicht….
kannste zwar tonnenweise songs runterladen, aber die selektion ist mühsam. qualität nicht besser als youtube – da kannste ja sogar den video mit runterladen wenn de willst. konvertierung von flv ist ja auch kein problem…
ICh verstehe nicht ganz wie das mit last.fm gemeint war:
Wie ist das gemeint? DIe Downloads kommen doch direkt von den Mp3-Suchmaschinen. Wie ist das gemeint: dass die songs Aufnahmen von last.fm sind?
Ferner dürften die Ergebnisse doch auch nicht so toll sein (schätze ich – habe songbeat nicht – bin mac-user), da seeqpod aus meiner Sicht auch viel Müll liefert.
Max, sieh die Last.fm-Funktion losgelöst von der Download-Funktion. Du kannst mit dem Last.fm-Feature von Songbeat die Artist-spezifischen Radiostreams von Last.fm mitschneiden, wobei die einzelnen Tracks automatisch geschnitten und getaggt werden. Die daraus resultierenden MP3-Dateien haben eine Bitrate von 128 kbps.
OK! Aber ist das legal: Streams von last.fm aufnehmen und auf die Festplatte runterladen?
Laut Songbeat verstößt es nicht gegen die Nutzungsbedingungen von Last.fm.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass last.fm das erlaubt. Steht das wirklich so in den Nutzungsbedingungen?
Ich bin mir nicht sicher ob das alles so rechtens ist… Über einen Zugang würde ich mich dennoch freuen!