In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Ampster – ein soziales Netzerk für unabhängige Musiker; Brokerz – Twitter für Broker; avadeals – ein Marktplatz für virtuelle Güter; und RjDj – eine iPhone Anwendung, die Musik und Umwelt miteinander kombiniert.
ampster
Ampster ist eine
neue Plattform für unabhängige Musiker, auf der diese sich mit Tracks, Fotos, Videos und kommenden Events den geneigten Fans vorstellen können. Traditionelle Social- Networking-Features wie Fan einer Band werden, Tracks bewerten oder kommentieren runden die Seite ab.
Tags gibt’s natürlich auch, ebenso wie Feeds für alles. Man könnte sich also bei gegebenem Interesse einfachst einen Musikinputstrom mit wirklich unbekannter Musik bauen. Alle Tracks können übrigens auch heruntergeladen oder als Widget an anderer Stelle eingebettet werden.
brokerz
Brokerz denkt die
Metapher Twitter weiter und reinterpretiert sie
für den Kontext Aktieninformationen. Aktieninhaber und andere Insider können Mikronachrichten posten und ihre Meinungen oder Gefühle zum Ausdruck bringen. Idealerweise entsteht dadurch ein Schwarm an Intelligenz, der die Stimmungslage am Aktienmarkt reflektiert.
Die Nachrichten können dabei getaggt werden, wer nur einen bestimmten Themenkomplex oder einzelne Aktien im Auge behalten will, kann also leicht danach filtern oder andere Brokerz mit gleichen Interessen entdecken.
avadeals
avadeals ist ein
Marktplatz für alles, was sich in Online-Welten handeln lässt. Mitglieder können Shops eröffnen und ihre Güter in der Währung der jeweiligen Welt oder des korrespondierenden Massive Multiplayer Online Games handeln.
Auch bei avadeals fehlen natürlich rudimentäre soziale Features nicht. Shops können sich einerseits durch eine wachsende Fanbase von anderen Shops hervorheben. Andererseits gibt es ein Karma, das auf Basis von Bewertungen nach abgeschlossenen Transaktionen berechnet wird.
rjdj
An dieser Stelle stellen wir üblicherweise nur Webanwendungen vor, aber die
iPhone-Anwendung RjDj sei zumindest noch kurz erwähnt. Mit der Anwendung lassen sich die Klänge der Umgebung aufnehmen und in der Folge als Ausgangsmaterial für den Remix des Soundtracks des eigenen Lebens verwenden. Loops, Delays, Echos oder Scratch-Effekte lassen die aufgenommenen Sounds zu einem individuellen Klangteppich verweben, psychodelische Wahrnehmungsverschiebungen sind nicht ausgeschlossen.
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(8. November 2008 20:43)
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