Linkwertig:
Hollywood-Autoren produzieren
für’s Web mit strike.tv

Sascha Beck berichtet im sablog über Strike.tv, ein Produkt des letztjährigen Drehbuchautorenstreiks in den USA:

Eine Publikationsplattform für Independent-Webserien, deren Werbeeinnahmen alle einem guten Zweck zu Gute kommen. Dort stehen nun eine Handvoll Web-Produktionen zum Abruf zur Verfügung, weitere sollen in den nächsten Wochen regelmäßig ergänzt werden. Dabei handelt es sich zum größten Teil um kleine Produktionen von bekannten TV-Persönlichkeiten, aber auch erste Gehversuche von Newcomern. Die technische Qualität kann erwartungsgemäß nicht mit großen Multi-Millionen-Network-Produktionen mithalten und meist handelt es sich auch nur um kurze, 10 minütige Werke gespickt mit Werbung für Gleitmittel. Zudem ist fast durchweg bisher nur jeweils eine Folge abrufbar. Dennoch ist Strike.tv ein erneutes Beispiel dafür, wie sich allmählich ein neuer, vielversprechener Vermarktungsweg über das Internet etabliert.

Gegen das Angebot von hulu, dem Webvideo-Joint-Venture des großen US-TV-Networks NBC und News Corporation (u.A. Fox), kommt Strike.tv natürlich (noch?) nicht an. Dafür wird Strike.tv allerdings auch nicht mittels (wiederrum leicht umgehbarer) IP-Filter vor Nicht-US-Bürgern abgeschirmt.

Beide Angebote haben gemein, dass sie die ersten Vorboten der Zukunft des Fernsehens sind. Denn ein zunehmender Teil davon wird künftig über solche Streaming-Angebote laufen.

Beck stellt in seinem Artikel die auf Strike.tv verfügbaren Produktionen kurz vor:

» sablog.de » Strike.tv

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