Nicht vergessen:
SonntagsZeitung über Blogger
Kurz: Von der Schweizer Blogosphäre.
Dazu laden wir ein: Zur Diskussion, gleich hier in den Kommentaren. Bis morgen!
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
















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Könnte das jemand einscanen?
@Ugugu: http://www.sonntagszeitung.ch/multimedia/ (Man beachte die lächerliche Illustration – wer bloggt schon über die Artikel der «SonntagsZeitung», wo viele Artikel gar nicht online sind und wenn, dann häufig nicht unter einer beständigen URL?)
na ja, jedes halbe jahr wieder. habe den bericht bereits aufgeschaltet und kommentiert.
http://swiss-lupe.blogspo…bla-bla-blogger.html
Der Mann hat doch Recht! Es sind die 3 grossen Verlage der Schweiz die Themen setzen, eine breite Meinungsvielfalt repräsentieren und die herausragenden Enthüllungsjournalisten beschäftigen. Allein dieser SDA finde ich ein Pfundskerl von Journalist. (Oder ist das eine Frau?)
Wenn man schon von relevanten Inhalten sprechen will, so meine ich, dass der ganze Käse keine Relevanz hat. Denn jener Journalist hat offensichtlich noch immer nicht begriffen, dass die “Personal-Blogger” eben gar keine Relevanz wollen, mindestens nicht im klassischen Sinne. Ausserdem “erwischt” er dadurch, dass er sich bei slug.ch bedient, die zwei oder drei “A-Blogger” (ist das ein scheussliches Wort!) befragt, eben genau jene Blogs nicht, die still und etwas im Hintergrund Inhalte bereitstellen, die je nach Fokus mehr als nur lesenswert sind. Der Mann hat nichts verstanden und deshalb ist sein Brunz nicht relevant.
solch ein posting ist doch die bankrotterklärung von medienlese.com. als top-beitrag ein 12zeiliger aufruf, um über einen zeitungsartikel zu bloggen. hä?
@bö: Das hab ich mich auch gefragt. Nachdem ich das Posting bereits gestern abend sah, dachte ich mir, dass es bis spätestens heute mittag hier auch entsprechend thematisiert wird. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.
Das erstaunt mich umso mehr, als dass die Kritik von David Bauer in Bezug auf diesen Post nun irgendwie genau zutrifft. Man nimmt zwar die Thematik auf, äussert sich aber kein bisschen mit einer eigenen Meinung…
Och, dass ein (in diesem Fall ehemaliger) FACTS 2.0-Mitarbeiter schlecht über Blogs schreibst, das ist man doch fast schon gewohnt. Auch dass Benjamin Rüegg sich über die Blogger mokiert, ist man gewohnt (etwas ungewohnt ist allerdings, dass er das gleich in der SZ tut).
David Bauer ist übrigens auch Blogger: http://www.davidbauer.ch/ Vielleicht ist das Ganze also eher eine frustrierte Abrechnung mit sich selbst?
Klar, ist die Bloggerszene unterentwickelt im Land der Zeitungen. Es geht uns noch zu gut. Aber das wird sich auch noch ändern. Und: Es gab schon immer bessere und weniger interessante Blogs. So what. Dass die Affäre Nef nicht von Bloggern aufgedeckt wurde, hängt mit deren Ressourcen zusammen. Auch das kann sich ändern.
Obwohl ich die Sonnzagszeizung schätze, finde ich den Titel
Bla-Bla-Blogger fies.
Was oft dort steht, ist reine Phrasendrescheri.
Wahrscheinlich spielt da auch der Neid mit.
Private Blogs zu vergleichen mit professionellen Seiten, etwa von Holzmedien, die es auf einmal schick finden, das Blogformat als Vehikel zu benutzen, ist ungefähr so wie privaten Sex mit Professionellem zu vergleichen und festzustellen, dass es bei Letzterem mehr Traffic gibt.
Über die jeweilige Qualität sagt das nur sehr bedingt etwas aus.
ich hab jetzt in meiner ausführlichen replik in meinem winzblog einfach mal bauers arroganten titel ab- und umgeschrieben.
6 & 7: Ja nun, Ronnies Meinung dazu lässt sich ja im Artikel nachlesen und widerspricht der These des Autors (der auch schon auf medienlese.com zu Gast war) nicht wirklich. Hier jetzt reflexhaft rumpampen und die ewige Litanei Blogger vs. Journalisten auspacken? Ich weiß ja nicht … wenn jemanden von uns noch etwas substantielles einfällt – damit meine ich jetzt nicht persönliche Angriffe, die dem Autor seinen Uni- Abschluss streitig machen wollen – dann schreiben wir es natürlich.
@ ole: falls du mit “uni-abschluss streitig machen” meinen blogpost gemeint hast, hast du die ironiekeule dahinter nicht gesehen. wie weit diese als persönlicher angriff auf jemand zu werten ist, der in einer grossen zeitung sämtliche schweizer blogger quasi pauschal als pfeiffen hinstellt, bliebe zu klären. wer so austeilt muss auch einstecken können.
ich finde die einwände von bö und bloggingtom berechtigt. wenn schon die sonntagszeitung wiedermal blogger basht und das wieder mit einem reichlich unqualifizierten artikel und das pikanterweise von einem auch-blogger, der es selber nicht besser macht als die von ihm pauschal gebashten blogs, dann hätte ich hier mehr erwartet als diesen etwas pfadihaften aufruf zur diskussion.
Nun, unser Hinweis am Sonnabend war zunächst vor allem ein Service: Morgen in der Zeitung! Wir hatten den Text auch nicht vorher und mussten warten. Und dann stand – wie gesagt – Ronnie auch noch prominent drin, dessen Zitat den Anwurf von David mehr stützt als verneint.
Und die doch interessante Diskussion hier haben wir natürlich zum Anlass genommen …