Hier kommen die Pro-Accounts

Das Freemium-Geschäftsmodell auf dem Vormarsch:

Videosite Vimeo hat diesen Monat einen Pro-Account eingeführt. Blogging-Plattform tumblr plant, es zu tun. Und selbst Twitter-Mitgründer Biz Stone hat dem Wall Street Journal erzählt, dass man für Premium-Funktionen künftig Geld verlangen könnte.

Silicon Alley Insider hat eine Übersicht über Webdienste erstellt, welche neben kostenlosen Basis-Accounts nun auch kostenpflichtige Pro-Accounts anbieten, oder planen, diese anzubieten (oder Gerüchte in dieser Richtung kursieren).

Nur in einer Sache liegt Silicon Alley Insider falsch: Das ist nicht das Ende von Andersons “Free”, denn Freemium beinhaltet weiterhin einen kostenlosen Teil – alle Dienste bieten kostenlose Basis-Accounts an – und Freemium ist eine der 4 Formen von Geschäftsmodellen mit unentgeltlich angebotenen Bestandteilen, die Chris Anderson identifiert hat.

Die ÜBersicht auf Silicon Alley Insider:

» Here Come The Pro Accounts

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5 Kommentare

  1. Andy
    schrieb am 31. Oktober 2008 um 13:50 Uhr (#)

    Wenns eng wird fangen die Leute endlich mal wieder an vernünftig zu bleiben und für gut gemachte Dienstleistungen Geld zu verlangen. Das nützliche wird überleben, weil dafür wird bezahlt. Das war jetz mal lange überfällig.

  2. Ralf Becher
    schrieb am 1. November 2008 um 11:42 Uhr (#)

    Dieser Trend gefällt mir, er steht aber krass in Widerspruch zur sinkenden Kaufkraft durch die Finanzkrise!
    Etwas Gutes hat es trotzdem: Man nutzt dann nur noch die für sich selbst wichtigen/sinnvollen Webdienste und erhält dadurch unbezahlbare Lebenszeit zurück…

  3. sechsZeher
    schrieb am 3. November 2008 um 16:17 Uhr (#)

    “er steht aber krass in Widerspruch zur sinkenden Kaufkraft durch die Finanzkrise!”
    glaubst du es wirklich? Was kostet solch ein Pro-Account?

  4. Ralf Becher
    schrieb am 4. November 2008 um 09:20 Uhr (#)

    “er”, der Trend….
    Die Kosten je Webservice sind meist relativ gering. Der private Nutzer wird sich diese Bezahldienste wohl kaum leisten. Ansonsten müsste ja jeder schon Pay-TV haben.
    Ich rechne höchstens mit einem Anteil bezahlter privater Nutztung im einstelligen Prozentbereich.

  5. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 4. November 2008 um 11:33 Uhr (#)

    Premium-Accounts werden ja per se schon nur von einer Teilmenge der User eines Dienstes genutzt. Das ist kein Problem. Je nach Kostenstruktur und Preisgestaltung kann da auch schon ein einstelliger Prozentsatz ausreichen (Wobei der eh selten zweistellig sein wird, nehme ich an). Die Frage für jedes Startup ist lediglich, ob diese Teilmenge genügend Einnahmen erbringt, damit unter dem Strich ein Plus steht. Das ist dann auch eine Frage der Gestaltung des Angebots.

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