Schweizer Medienhaus Tamedia beteiligt sich an Zattoo
Zunächst wird dem Schweizer Start-up Zattoo ein dringend benötigtes Darlehen gewährt – das später in einen 24,5-Prozent-Anteil an der Zattoo Schweiz AG umgewandelt werden soll.
Zunächst wird dem Schweizer Start-up Zattoo ein dringend benötigtes Darlehen gewährt – das später in einen 24,5-Prozent-Anteil an der Zattoo Schweiz AG umgewandelt werden soll.
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Was geschieht mit Zattoo im übrigen Europa?
Klar ist es cool auch auf dem Computer Fernsehen zu schauen, nur ist das ein Riesenfremdkörper im Netz. Fernsehen ist Broadcasting und jetzt müssen bei Zattoo via IP die grossen Datenströme eins-zu-eins mehr oder weniger zeitgleich übertragen werden, d.h. pro User wird die gleiche Menge an Daten versandt, die ein Broadcaster sonst nur einmal sendet.
Dass das kein Kinderspiel ist, kann die Swisscom mit Bluewin TV bestätigen. Das kostet und kann mit einem Freemium Ertragsmodell nur schwierig wieder verdient werden.
Interessant finde ich bei Zattoo immer, wie es von den Öffentlich-Rechtlichen immer als Rechtfertigung herhalten muss, dass sie jetzt auch auf Computer mit Breitbandanschluss Gebühren erheben wollen. tamedia und SF in einem Boot. Interessant.
Zattoo wird eine Übergangstechnologie sein, da das Broadcast Konzept langfristig ausstirbt. Interaktivität wird auch im Videobereich vorherrschen. Nicht der Sender entscheidet, wann ich eine Sendung schaue, sondern der Nutzer. Es wird noch dauern, aber es kommt.
Allen Zattoolern gratuliere ich, dass es ihnen gelungen ist wieder liquide zu werden. Bin gespannt, wie lange die Mittel ausreichen.
Ich schätze dass in Zukunft die Medien immer enger zusammen wachsen. Irgentwann werden Fernseher, Radio, Internet ein grosses Ganzes ergeben.