Digg sollte StumbleUpon kaufen
eBay will StumbleUpon verkaufen, so lauten die Gerüchte. Om Maliks Idee: Digg sollte zuschlagen.
Om Malik spielt in diesem Licht einen interessanten Gedanken durch: Seiner Meinung nach sollte eBay StumbleUpon an Digg veräußern für einige Anteile am dadurch entstehenden SocialMedia-Gorilla.
Die Idee ist meiner Meinung nach ausgesprochen clever. Digg ist bereits mit über 30 Millionen Unique Visitors pro Monat der einzige, richtig große Hit im ‘Social News’-Bereich. Der einzige Dienst, der einen ähnlichen Erfolg in Sachen Reichweite verzeichnen kann, ist StumbleUpon, das mit über sechs Millionen angemeldeten Nutzern um Größenordnungen größer ist als selbst delicious.
Die Verbindung der Daten der User-Bewertung der beiden größten Dienste in dem Gebiet der sozial gepowerten Entdeckung neuer Websites könnte ungeahnte Möglichkeiten mit sich bringen. Nicht nur für die User, die über die exzellente Empfehlungsengine von StumbleUpon etwa noch besseres Material zum Diggen vorgelegt bekommen könnten. Erst diesen Sommer hat digg seinen eigenen Empfehlungsalgorithmus eingeführt. Eine Verbindung aus Digg und StumbleUpon wäre außerdem ein Monster von einer Site, ein “Social Media Powerhouse”, wie es Malik bezeichnet.




















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Die Idee macht durchaus Sinn, allerdings warum sollte Digg sich auf die teure und aufwändige Zusammenlegung einlassen, wenn sie bereits an einem eigenen Algorithmus arbeiten?
halte ich für eine ausgesprochen blöde Idee bei der 1 + 1 nicht 11 ergibt, wie es Om Malik verspricht, sondern 1,1. Die Kultur der User könnte nicht anders sein und auch nicht die jeweilige Dynamik warum, wie und in der Folge was für ein Angebot erzeugt wird.
Markus, käme auf die Umsetzung an, denke ich. Wenn man die Nutzer der beiden Dienste nicht zu etwas zwingt, das sie nicht wollen und stattdessen nur die Wahlmöglichkeiten durch die enge Verzahnung erhöhen würde, könnte das funktionieren. Die Umsetzung wäre sicher nicht trivial, aber das Ergebnis wäre es wert imho.
Ich finde die Idee, wie gesagt, gut. Allerdings denke ich auch, dass es unwahrscheinlich ist, dass das tatsächlich passieren würde.
Daniel Thomaser: Ein guter Empfehlungsalgorithmus ist ja nicht trivial. Der von StumbleUpon ist bereits ausgesprochen gut, wie ich finde.