Wenn Consulter bloggen:
Ein Notfall in der Mediaclinique

Ralf Schwartz ist kein Journalist. Und auch kein Blogger. Er ist ‘Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Marketing und Strategische Unternehmensplanung‘, der über Blogger und Journalisten einfach mal nachgedacht hat – gleich in sechs ‘Dimensionen’ und mit einem putzigen Resultat. Immerhin erfahren wir etwas mehr über den Blick der Wirtschaft auf die Medien.

Schwartz denkt von der Marke her. Das heißt, ihm ordnet sich die Welt – um auch mal abstrakt zu formulieren – ‘in medial zu unterstützenden Umsatz- und Imageansprüchen interessierter Anbieter von Waren’. Schließlich hat Ralf Schwartz vom Tierfutter über die Mundpflege bis hin zu Sportschuhen ein weites Spektrum von Konsumgütern auf dem Markt etabliert. Arbeitet Ralf Schwartz ‘für sich’ die Unterschiede zwischen Journalismus und Blogs heraus, dann werden wir diese, seine Marktverankerung immer im Hinterkopf behalten müssen. Zu diesem Text aus der Sicht des ‘Anzeigenkunden’:

Der Einstieg ist das übliche qualitätsjournalistische Blabla: Gute Storys gebe es nur im Print, für den ebenso irrelevanten wie subjektiven Faktor sei dagegen die Mickymauswelt der Blogger zuständig – ein Jörges könnte diese Vorurteile nicht schöner zu einem Ratatouille verkochen. Dort aber, wo es konkret wird, da geht es bei Schwartz ausnahmsweise mal andersherum – schuld an dem derzeit angekratzten medialen Selbstbewusstsein habe eine mittelmäßig gewordene Journaille, die dort Konkurrenzen sehe, wo keine seien:

“Man strampelte rum in der Lokalredaktion, durfte dann mal beschreiben, wie wieder ein vermeintlicher Ausländer aufgemischt wird, lernte aber weder eine gute Story, noch eine Story gut zu schreiben, noch einen eigenen Stil zu entwickeln. Natürlich wurden da die Jüngeren in den letzten wenigen Jahren nervös. So nervös, daß sie begannen, planlos um sich zu schreiben und jeden mit Druckerschwärze zu bekleckern, der ihrer Durchschnittlichkeit zu nahe kam – das waren eben die Blogger, die in ihren feuchten Träumen die Werbemillionen auf sich niederprasseln sahen.”

Diese eingebildete Konkurrenz – so Schwartz – müsse gar nicht sein, die Blogger seien absolut keine Herausforderung! Wenn bloß der Journalismus sich auf seine Kerntugenden besänne, an denen ein krittelndes Bloggerchen doch gar nicht klingeln könne.

Im Gegenteil:

  1. Die Recherche sei ewiglich des Journalisten Kron und Zier, sagt Schwartz, denn nur für den Journalisten ‘beginnt die Story lange vor dem Schreiben‘. Sagt wiederum Schwartz. Ich gebe an dieser Stelle nur mal zu bedenken, dass dank des Internet das mächtigste Recherchetool der Geschichte – natürlich rede ich von ‘Google‘ – auf den Schreibtisch von jedermann gehievt wurde. Wer also meint, dass Journalisten noch einen nennenswerten Recherchevorsprung hätten, der leidet an Realitätsverweigerung. Er zielt höchstens noch auf seine persönlichen Kontakte und auf das Adress- und Nummernverzeichnis in seinem iPhone. Ich wünsche mir längst, im deutschen ‘Qualitätsjournalismus’ endlich mal wieder einen Text zu lesen, der an Recherchetiefe an gewisse Beiträge eines Blog wie ‘Stationäre Aufnahme’ heranreicht. Der ‘Spiegelfechter’ legt am Ende vieler Artikel sogar seine Quellen offen – ad usum delphini. Was wiederum den Recherchevorsprung der Journalisten weiter dahinschmelzen lässt. Denn auch ‘Quellen’ sind kein ewiges Geheimwissen, das nur Reporter zu entziffern vermöchten, auch Quellen werden immer mehr public domain
  2. Die Objektivität ist die nächste ‘Dimension’, auf welche Schwartz zielt. Der Leser solle sich immer selbst ein Bild machen können, nur ein verantwortungsvoller und geschulter Journalist könne absolut ‘unparteiisch’ sein. Was nach Aussage von Kommunikationsforschern wiederum in den Bereich moderner Mythenbildung gehört, weil sich in der Toga der Objektivität letztlich immer nur die herrschende Meinung zu drapieren pflegt. Last not least ist der parteiische Standpunkt ‘von oben’ – im Journalismus als ‘faktenorientierter Objektivitätsstil’ gelehrt – zudem jene Textform, wo der Leser irgendwann laut schnarchend auf die Seiten sinkt: Langeweile in grammatischer Spaghetti-Form – der Leser riecht das Interesse aus zahllosen Abstrakta und sonstigen Unanschaulichkeiten heraus, mit denen er in Sachen Welterklärung abgespeist werden soll. Und er geht verständlicherweise stiften. Anders ausgedrückt: Dieser Patina-Stil, den Schwartz fordert, ist eine der Hauptursachen der derzeitigen Zeitungskrise …
  3. Die Relevanz, die nächste ‘Dimension’, ist ein besonders tückisches Feld. Ralf Schwartz ist tatsächlich ein waschechter Mohikaner jenes Stammes, der noch an die (Ver-)Führbarkeit der Masse durch Medien glaubt – obwohl doch das Publikum auf breiter Front nicht länger nur die Massenmedien flieht, sondern schon bald eine echte Stampede veranstalten wird. Damit seine Ansicht trotzdem plausibel scheint, jongliert Schwartz ein bisschen mit bunten Verbalbällen, indem er dort Differenzen einführt, wo keine sind: “Ich möchte die bestätigende Relevanz von der herausfordernden Relevanz unterscheiden“. Der Journalist müsse sich sozusagen systematisch ein Auge zuhalten und nur die ‘herausfordernde Relevanz’ unterstützen, um damit die Massen ins Paradies zu geleiten. Wobei ‘herausfordernd’ alles sei, was uns ‘nach vorne’ führe. Wobei dem Schreiber, vermute ich jetzt mal, der Stand der Aktienkurse als Leitstern dienen sollte. Um es plakativ auszudrücken: Wer jetzt noch über den Atommüllskandal von Asse schriebe, der handelt einfach unverantwortlich und unterstützt nur eine falsche, weil bestätigende Relevanz. Mit dieser neuen Leitdifferenz schafft Schwartz das alte journalistische Prinzip, wonach nur eine schlechte Nachricht eine gute sei, mit einem Federstrich ab. Er fordert schlicht – sagen wir es frei heraus – einen serviceorientierten PR-Journalismus im Dienste der Konjunktur, der Wirtschaft und des allgemeinen Wohlstands. Was wiederum die Frage aufwirft, wie sich diese Ansicht mit der oben geforderten ‘Objektivität’ verträgt.
  4. Die Narration, also die literarisch-erzählerischen Qualitäten eines Textes, führt Ralf Schwartz als nächstes ins Feld. Was ja auch ganz richtig ist, wovon er aber leider nur wenig Ahnung hat. So zum Beispiel, wenn er aus dieser Forderung ableitet, dass “der Leser nicht mitten in die Story platzen (dürfe)”. Was schon deshalb ‘Bullshit’ ist, weil es buchstäblich Tausende guter Geschichten gibt, für deren Ablauf dieses ‘in medias res’ stilistisch der einzig richtige Weg war, während der von Schwartz geforderte Kontext später erst nachgereicht wurde. Nichts, überhaupt nichts spricht jedenfalls dagegen, den Leser vom ersten Moment an ‘gefangen zu nehmen’ …
  5. Die Leidenschaft verheddert Schwartz als nächstes in massive Widersprüche. Plötzlich soll ein Kerl dann doch wieder eine Meinung haben, was sich natürlich mit dem Punkt 2 grundlegend beißt. Dementsprechend eierig klingt der Text an dieser Stelle, weshalb ich ihn einfach mal so in seinem Wagalaweia aus ‘Einerseits-Andererseits’ stehen lasse:

    “Wohlwissend, daß manch einer es unprofessionell findet, wenn Journalisten ihre Meinung kundtun, würde ich mir manchmal trotzdem eine etwas emotionalere Tonalität wünschen, eine Leidenschaft, die ich spüren und fühlen möchte, die ja nicht aufdringlich sein muß.”

  6. Das Involvement schließt dann den Reigen. Der Journalist soll gewissermaßen zugleich Teil der Szene sein, über die er schreibt – auch zum 25-jährigen Bestehen des Golfclubs Oberneuland brauche der Schreiber gewissermaßen “Street-Credibility” resp. “Involvement” – oder eben einen Caddie. Um diesen höheren Blödsinn zu erfassen, der sich hinter solchen Forderungen verbirgt, stelle ich einfach nur einen derart ‘involvierten Journalisten’ zur Diskussion, der eine Reportage aus einem Sterbehospiz oder aus einer Alzheimer-Station schreibt …

Kurzum: Dort, wo Schwartz Text ‘richtig’ ist, da fordert er von Journalisten das, was Blogger längst leisten. Dort wo er falsch ist, da müffelt es unverhohlen nach Interessen, und meist auch ‘altbaksch’ nach Old Media …

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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8 Kommentare

  1. XiongShui
    schrieb am 3. Oktober 2008 um 12:54 Uhr (#)

    Nachdem ich nun den Artikel gelesen, pardon, ab der Mitte überflogen habe, erscheint er mir in der Hauptsache PR in eigener Sache zu sein.

    Hübsch versteckt zwar in einer “Story”, doch diese Story ist so dünn und abgedroschen, daß sie tatsächlich dem “Qualitätsjournalismus” neuer Schule Konkurenz macht.

    Was fehlt, ist auch die Frage nach dem Schreibstil, sie stellte sich mir bei den Zitaten hier: mittelmäßig bis schlecht. Wer so schreibt, wird kaum Leser fesseln. Auch der Versuch, witzig zu sein, misslang.

    Überhaupt nicht gestellt, wurde die Frage, ob Blogger denn Journalisten sein wollen. Liegt nicht deren Stärke genau in ihrer Subjektivität, dem öffentlich gemachten privaten Blick auf die Geschehnisse? Und ist nicht Bloggen tatsächlich etwas ganz anderes, als Zeitung schreiben?

    Eine Weile fand ich es langweilig, diese Scharmützel zwischen Journalismus und Bloggerei zu beobachten, während doch längst alles gesagt war – zugegeben, nicht von allen. Doch inzwischen finde ich es eher erheiternd, wie sich immer wieder jemand, meist aus dem journalistischen Lager, oder bei jenen, die sich dazurechnen, aufmacht in den Krieg zu ziehen, gegen eine Armee, die sich gerade im Weekend befindet (siehe “Asterix bei den Briten”), oder Teepause macht…

  2. Martina
    schrieb am 4. Oktober 2008 um 15:28 Uhr (#)

    Drollig, da haben wir uns am selben Tag mit wenigen Stunden Unterschied die gleiche Person vorgenommen. Gerade eben habe ich mir mal sein “About” angesehen und war etwas, gelinde ausgedrückt, “überrascht”… Bei dem CV hätte ich schon eine andere Qualität erwartet. Naja…

  3. ralf schwartz, mediaclinique
    schrieb am 6. Oktober 2008 um 11:16 Uhr (#)

    @Klaus: Sehr geil geschrieben, Klaus. Aufgrund einiger Verzerrungen (die der verständlichen Verve geschuldet sind, mit der geschrieben wurde) sollte man (also nicht Du) jedoch lieber meinen Text nochmal selbst lesen!

    Ansonsten:
    1 – Recherche
    Klaus: Gut, er hat zumindest meine Vita gescannt.
    mediaclinique: Ich möchte von Journalisten ja keine Geschichten lesen, die ich schon bei Google finden kann. Von Journalisten erwarte ich das neue, das originäre, die STORY.

    2 – Objektivität und 4 – Leidenschaft
    Klaus: Objektivität: gering. Leidenschaft: sehr gut!
    mediaclinique: Objektivität und Leidenschaft müssen sich nicht ausschließen. Hier mußte man zwischen den Zeilen und den Text als ganzen lesen!

    3 – Relevanz
    Klaus: Leider ist Klaus auf einem oberflächlichen Level geblieben und hat den Text weder zwischen den Zeilen noch im Ganzen gelesen, noch sich die Mühe gemacht, meinen Beratungsansatz zu lesen, der sehr kritisch mit dem heutigen Management und materiellen Wohlstandsdenken umgeht.
    mediaclinique: Dort wird klar im nächsten Satz erklärt, wo der Unterschied zwischen meinen Relevanzbegriffen liegt!

    4 – Narration (oder “Entwicklung der Story und Kontextualisierung” wie es bei mir eigentlich heißt)
    Klaus: Einerseits sehr gut von Klaus, daß er mit der Einleitung über mein Leben beginnt, andererseits zieht er dort direkt voreilige Schlüsse, ich sei marken-geleitet bzw. (später) ich fordere ‘einen service-orientierten PR-Journalismus im Dienste der Konjunktur’ – hätte er die anderen Texte der mediaclinique gelesen, hätte er ein komplexeres Bild gewinnen können.
    mediaclinique: “Eine Gratwanderung, sicherlich. Aber auch die Kunst des Journalisten, Autors, Bloggers. Es kann also helfen, den Leser zu kennen, statt ihm von oben herab in Stein gemeißelte Monologe zuzuunken.”

    5 – Leidenschaft:
    Klaus: siehe oben unter Objektivität
    mediaclinique: “Diese Leidenschaft fehlt mir in den meisten Blogs genauso wie in den allermeisten Artikeln in Zeitungen, Zeitschriften und Online.”

    6 – Involvement
    Klaus: ist ein wenig zu involviert, weil er sich zu sehr angesprochen fühlt, sorry dafür.
    mediaclinique: “Ich möchte die Nähe des Journalisten oder Bloggers zu seinen Lesern spüren können, in seinen Worten (Texten) und in seinen Taten (Involvement, Streetcredibility, Diskussionsfreude, etc.).”
    Würden die Medien sich mehr mit Menschen beschäftigen (ja, auch gerade mit zB ‘Sterbehospizen und Alzheimer-Stationen’ wie Du schreibst), wäre auch unsere Welt menschlicher und wir würden die Alten und Schwachen nicht an den Rand drängen. “Qualität entscheidet, wohin sich eine Gesellschaft in der Tiefe entwickelt.”

    Kurzum: Gute, schnelle Schreibe, nur einen Tick zu schnell in den Schlüssen – denn wer ein paar Artikel mehr der mediaclinique liest, dem liegt auf der Hand, wo diese sich befindet und wie sie wirklich denkt, um manchen alten Geist in der Welt dort draussen aufzurütteln.

  4. Klaus Jarchow
    schrieb am 6. Oktober 2008 um 14:12 Uhr (#)

    @ ralf schwartz: Wir haben halt verschiedene Ansichten. Wie schön! Daher nur zum ersten und letzten Punkt zwei Anmerkungen.

    1. Der Inhalt wird meist gnadenlos überschätzt – zumindest kommt es beim Schreiben immer mehr auf das ‘Wie’ als auf das ‘Was’ an. Ich kenne Schreiber, die würden live von der Titanic-Katastrophe so berichten, dass ihnen der Leser wegknackt. Also geht es im Journalismus weniger um Inhalte, schon gar nicht um solche ‘außerhalb von Google’. Ich kenne niemanden, der Google jemals auch nur annähernd ausgeschöpft hätte. Wer das glaubt, beherrscht die Suchfunktionen nicht richtig …

    6. Viele Leute rennen weg, wenn sie nur die Titelzeile einer solchen ‘Sozialstory’ lesen, die sie meist mit ‘Kitsch’ verwechseln. Journalismus hat die Welt oder einzelne Menschen noch niemals besser gemacht, er kann nur Debatte erzeugen. Das Besserwerden aber muss strikt jeder selbst erledigen. Schon deshalb, weil der Mensch ein selbstorganisierendes System ist. Mein Punkt war auch ein anderer: Um so ‘involviert’ zu sein, wie ich deine Forderung dort verstanden habe, müsste der Schreiber selbst Alzheimer haben. Was aber mit dem Schreiben nicht recht zusammenpasst.

  5. ralf schwartz, mediaclinique
    schrieb am 6. Oktober 2008 um 18:21 Uhr (#)

    Es gibt tatsächlich noch ein außerhalb von Google, die reale Welt, die jeden Tag passiert, ohne im Internet abgebildet zu werden – oder die erst abgebildet wird, wenn jemand darüber schreibt und sie somit Google zur Verfügung stellt.
    Das sind die Inhalte die ich ua. meine. Google ist Zweitverwertung.

  6. Klaus Jarchow
    schrieb am 6. Oktober 2008 um 18:51 Uhr (#)

    Eben – diese Welt gibt es, deswegen rede ich ja so daher. Und manche Leute bereisen diese reale Welt und erleben … gar nüscht. Es kommt also immer auf das ‘Wie’ an – oder auf die Erlebnisfähigkeit, weniger auf die Ereignisse. Hier ein Text mit einem konkreten Beispiel, den ich mal dazu geschrieben habe.

    Und wenn ich so bewusst ‘erleben’ und das auch sprachlich vermitteln kann, wenn ich mir dann noch ein wenig Fakten als Garnitur via Google besorge, dann habe ich alles zusammen, was der Text benötigt …

  7. ralf schwartz, mediaclinique
    schrieb am 7. Oktober 2008 um 08:08 Uhr (#)

    Genau. Und das erwarte ich im Ideal von einem guten Blog oder Blogger – und natürlich auch vom Journalisten.

    Daran kann man sich dann reiben und leidenschaftlich sein – als Autor und als Leser. Das bewegt.

    … und dahin sollen die 6 Dimensionen führen. Es geht also im Kern gar nicht um Blogger ODER Journalisten, es geht nur um Autorenschaft und deren QUALITÄT.

  8. T-Man
    schrieb am 8. Oktober 2008 um 12:47 Uhr (#)

    Wirklich witzig ist der Verlauf der Unterhaltung. Jede Menge heiße Luft, nur um sich am Ende freudentränend in den Armen zu liegen. Ralf hat es in seinem letzten Post recht trefflich formuliert:

    Es geht also im Kern gar nicht um Blogger ODER Journalisten, es geht nur um Autorenschaft und deren QUALITÄT.

    Erquickend zu informieren ist nach wie vor erste Direktive. Das es auf einmal möglich ist zwischen den Welten öffentlich zu diskutieren, ist Verdienst des Internet. Allein dieser Dialog wird m.E. ausschlaggebend für unsere künftige Medienkultur sein, auch wenn dieser Vorgang möglicherweise noch 10 – 20 Jahre dauern wird.

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