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Warum MySpace Music scheitern wird

MySpace Music ist ein neuer Musikservice von Myspace und einigen Labeln, der bald an den Start gehen wird.

Om Malik ist der Meinung, dass der Service dazu verdammt ist, zu versagen. Unter anderem muss sich der Service, der DRM-freie Downloads verkaufen wird, gegen Größen wie Apples itunes behaupten. Außerdem werden die Downloads laut Malik über Amazons Infrastruktur laufen. Amazon wird sich dabei ein gutes Stück des Kuchens abschneiden. Auch die anderen anvisierten Profitströme sieht Malik als problematisch.

» Why MySpace Music Is Likely to Fail – GigaOM

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!

8 Kommentare

  1. Alex
    schrieb am 17. September 2008 um 08:12 Uhr (#)

    Versteh mich nicht falsch, ich mag euren Blog sehr. Aber warum hast DU keine Meinung dazu?

  2. hathead
    schrieb am 17. September 2008 um 14:16 Uhr (#)

    @Alex: “[...]ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text.[...]“. Ich würde wohl sagen, dass das die Frage beantwortet…

  3. CashBlog
    schrieb am 17. September 2008 um 17:57 Uhr (#)

    Nun ja es muss nicht gleich scheitern, in den USA z.B. sehe ich da gute Chancen. Denn hier hat ja MySpace meines Wissens nach, sehr viele Nutzer. Und warum nicht, da wo man seine “Homebase” im Netz hat, auch gleich die Musik kaufen?

    In Ländern wie Deutschland dagegen sehe ich ehr schwarz. Schon alleine deswegen, weil dieser Dienst hier nicht so sehr vertreten ist.

  4. bluejax
    schrieb am 17. September 2008 um 23:13 Uhr (#)

    Etwas Oftopic:

    Bezüglich Myspace gäbe es mal ne ganz andere Idee, die ich äußerst interessant fände & auf die mich ein Kommilitone gebracht hat: Und zwar eine Art Radio im Stile von Last-fm. Ein Channel, der mit der Musik der bei Myspace registrierten Interpreten gefüttert ist und ähnlich wie Last.fm nach Genre die Listen zusammenstellt.

    Das hätte was. So würden zum einen die Rezipienten neue Musik von unbekannten Künstlern hören und die Bands wiederum könnten auf ihre Musik aufmerksam machen. Einnahmen würden sich darüber sicherlich auch generieren lassen! Weiß jemand, ob es sowas schon gibt?

    Zum Thema:

    Ich weiß nicht, wieso Myspace-Music zum scheitern verurteilt sein soll. Ich bin gespannt, aber ich räume der Idee durchaus Potential ein!

  5. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 18. September 2008 um 13:54 Uhr (#)

    @alex, wie hathead schon angedeutet hat, Ich würde hier nicht prominent einen Text empfehlen, wenn ich anderer Meinung wäre als den im Text geäußerten Argumenten.
    Ich sehe es nicht ganz so düster wie Om Malik, glaube aber auch dass es ausgesprochen schwer wird für MySpace Music profitabel zu werden.
    Bei MySpace/News Corp. scheint man das ja ähnlich zu sehen, sonst würde MySpace nicht hierfür extra Geld raisen.

    @bluejax: Gute Idee!

  6. Oliver Springer
    schrieb am 19. September 2008 um 21:26 Uhr (#)

    Ich bin bei diesem Thema völlig anderer Meinung und denke, dass die Musikindustrie mit MySpace Music endlich in der neuen Zeit angekommen ist.

    Vorausgesetzt, das Projekt wird professionell umgesetzt, wird es nicht nur ein bisschen, sondern sehr erfolgreich sein. Obwohl MySpace bei den Nutzerzahlen inzwischen schwächelt und mit Facebook eine sehr starke Konkurrenz erwachsen ist, hat MySpace doch eine sehr große Nutzerbasis und – das halte ich für wesentlich – war schon immer im Musikbereich stark.

    Ich war auch überrascht, wie viel Geld man für MySpace Music aufbringen möchte, doch wenn man so was machen kann, ist das kein Zeichen für Schwäche, sondern dafür, das nicht nur die Macher an das Projekt glauben. Und mit so großen Summen lässt sich einfach auch mal vieles bewegen.

  7. Erik
    schrieb am 21. September 2008 um 17:47 Uhr (#)

    nicht so negativ denken…gibt dem Baby erst mal eine Chance und denn sieht man weiter. Ich glaube schon das Myspace Music
    seine Daseinsberechtigung hat und auf längere Sicht auch angenommen wird. Liebe Grüße

  8. Sven
    schrieb am 27. Oktober 2008 um 07:26 Uhr (#)

    MySpace Music kann nur dann Erfolg haben, wenn es mindestens eine ebenbürtige User-Schnittstelle zur Verfügung stellt, wie Apple mit iTunes. Aber so, wie MySpace das macht, ist Musik einkaufen viel zu umständlich.

    1.) Erstmal muß ich über die Suche den Künstler finden.
    2.) Danach muß ich mich durch Werbebanner und Flash-Animationen fräsen, um die Künstlerseite aus dem Suchergebnis rauszupflücken.
    3.) Dann finde ich (hoffendlich) auf der Künstlerseite einen Streamer mit diversen Songs, die ich über Amazon kaufen kann.

    Nur über Amazon!! Nix iTunes, Musicload, CD-Baby, 7Digital oder MP3.com.

    Wer will das???

    Ich habe MySpace eine solche User Schnittstelle angeboten.
    Ein Software-Client, der das gleiche macht, wie iTunes, nur eben für MySpace. Mit integriertem Webradio für MySpace Music und einer Schnittstelle zu allen gängigen Onlinestores (inkl. iTunes, falls installiert).

    Interessierte bei denen aber keinen. Die setzen lieber aufs Nerven mit Werbung und hoffen, dass die Leute bereit sind, ihre Einkaufsgewohnheiten für MySpace zu ändern.

    Sind sie aber nicht. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

    Den Softwareclient habe ich jetzt als Freeware online gestellt. http://www.spacejammer.com.

    Wünsche viel Spaß damit!

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