DEMOfall08:
Ein Blick auf die Highlights
(Teil 2)

Martin Weigert, 12. September 2008 11:17 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 Technologie-Konferenz die Klinke in die Hand. Nach den in Teil 1 vorgestellten Diensten stellen wir drei weitere besonders interessante Dienste vor.

Koollage

Koollage

Bei Koollage kann jeder in wenigen Minuten handliche Pakete mit beliebigen, kommentierbaren Webinhalten schnüren. Diese so genannten “Pods” können anschließend mit anderen Koollage-Nutzern oder per E-Mail geteilt werden . Alternativ besteht die Möglichkeit, seinen Pod per iframe-Code bei einem von zahlreichen Social-Web-Diensten oder im eigenen Blog zu veröffentlichen.

Pods ähneln einer Slideshow, in der man vor und zurück navigieren kann. Jeder Slide (hier “Frame” genannt) enthält eine bestimmte Art von Inhalt oder Funktion. User können diverse Typen von Rich Media Content integrieren, so zum Beispiel Videos, Musik, Bilder, RSS-Feeds, Karten, Spiele oder Suchergebnisse. Auch der Einbau von HTML und JavaScript ist möglich. Einen Beispiel-Pod gibt es hier zu sehen.

SemantiFind ist ein Firefox Addon, das Google semantische Suchfähigkeiten verleihen soll. Einmal installiert, werden einem fortan während der Eingabe der Suchwörter Begriffsvorschläge samt dazugehöriger Definitionen serviert. Wählt man einen Begriff aus, wird dieser in einer Art Wolke im Suchfeld angezeigt. Es können beliebig viele solcher Begriffswolken kombiniert werden.

Nach einer Suche erscheinen erst die von SemantiFind vorgeschlagenen Resultate, anschließend folgen die regulären Ergebnisse. Das Ziel von SemantiFind ist es, Nutzer bei mehrdeutigen Suchanfragen schneller zum gewünschten Resultat zu bringen. Dazu setzt es auch auf seine Community, die Seiten mit Schlagwörtern versehen kann, die zur Optimierung der Resultate eingesetzt werden.

kadoo

kadoo

kadoo bietet Nutzern kostenlos zehn Gigabyte Speicherplatz für ihre Fotos, Videos, Bookmarks und beliebige andere Dateien . Über Schlagwörter werden sämtliche bei kadoo abgelegten Daten durchsuchbar gemacht. Jede Datei kann mit individuellen Rechten zum Teilen versehen werden. Dazu gehört das Sharing mit ausgewählten kadoo-Kontakten, allen kadoo-Kontakten, kadoo-Kontakten und deren Kontakten, allen kadoo-Mitgliedern, allen Internetnutzern, ausgewählten Kontakten außerhalb von kadoo oder Facebook-Kontakten.

Beim Sharing sieht der Service auch sein Alleinstellungsmerkmal: Benutzer sollen eine größtmögliche Freiheit beim Teilen ihrer Inhalte haben. Auch das Erstellen von Sharing-Listen für bestimmte Gruppen oder das Integrieren von persönlichem Content in die eigene kadoo-Homepage ist möglich - deren Zugriffsrechte ebenfalls anpassbar sind. Ein integrierter E-Mail-Service erlaubt das Versenden von bei kadoo gespeicherten Dateien per Anhang oder Link.

Teil 1 der Highlights der DEMOfall08 findet Ihr hier.

» Mehr lesen: Techcrunch50 und DEMOfall08 (11)

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