TechCrunch50:
Fitbit misst Aktivitäten, Schlaf und Essen für ein gesünderes Leben

Markus Spath, 10. September 2008 20:32 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Fitbit will Menschen helfen, aktiver zu leben und gesünder zu essen. Ein Sensor registriert die täglichen Aktivitäten, die auf der Webseite visualisert und interpretiert werden können.

Ein privater Fitness-Coach, Ernährungsberater und Doktor in Personalunion ist das auf der TechCrunch50 vorgestellte Fitbit.

Fitbit besteht aus einem Sensor, der die Aktivitäten des Trägers rund um die Uhr registriert, einer Docking-Station und einem komplementären Webdienst. Der Sensor ist klein genug, um ihn überall und immer zu tragen. Aufgezeichnete Daten sind etwa Anzahl der Schritte, die Zeiten an denen man sich bewegt oder Qualität des Schlafes.

Der Fitbit-Tracker
Der Fitbit-Tracker

Aktivitäten misst der Fitbit-Tracker mit einem Bewegungssensor, vergleichbar mit denen bei der Nintendo Wii. Weitere Details zur Funktionsweise findet man in der FAQ von Fitbit. Die Daten werden dann drahtlos übermittelt. Darauf basierend wird berechnet, wie viele Kalorien man verbrannt hat, wie viele Kilometer man gegangen ist und anderes.

Die zu sich genommene Nahrung und sportliche Aktivitäten muss man noch von Hand eingeben. Aber die Idee, alles was man zu sich nimmt, zu fotografieren und nach irgendeinem Crowdsourcing-Modell zu automatisieren wurde zumindest formuliert. Des weiteren gibt es eine integrierte Datenbank, die den Brennwert der unterschiedlichen Lebensmittel und der beliebtesten Gerichte kennt.

Wirklich gelungen ist die Kombination mit dem Webdienst. Anders als viele andere gesundheitsorientierte Sites ist Fitbit optisch sehr ansprechend und visualisiert den Zustand des Benutzers sehr intuitiv und spielerisch. Es gibt Charts zu den unterschiedlichen Aspekten und mit einer spriessenden oder welkenden Blume wird signalisiert, ob man eher im gesunden oder ungesunden Bereich agiert. Mit einem Blick kann man sehen, wie es um das tägliche Kalorien-Budget bestellt ist, wie viele Schritte man gegangen ist und inwieweit die persönlichen Zielvorgaben erfüllt sind.

Eine soziale Komponente fehlt natürlich auch nicht und kompetitive Gemüter können sich mit ihren Freunden oder anderen Mitgliedern messen.

Unter dem Strich ist Fitbit ein schlüssiger Dienst, der Menschen, die etwas externe Motivation brauchen, durchaus dabei helfen könnte, etwas gesünder zu leben.

Fitbit ist ab Dezember im Handel und kostet dann 100 Dollar.

Weiterempfehlen

Mehr lesen

12.9.2008, 3 KommentareTC50 und DEMOfall08:
Im Valley nichts Neues

Nach einer Woche an neuen Startups im dreistelligen Bereich, ist es nun Zeit für ein Fazit. Kurz: Im Großen und Ganzen ernüchternd.

12.9.2008, 0 KommentareDEMOfall08:
Ein Blick auf die Highlights (Teil 2)

72 neue Startups und Unternehmen gaben sich bei der DEMOfall08 die Klinke in die Hand. Nach den in Teil 1 vorgestellten Diensten stellen wir 3 weitere besonders interessante Dienste vor.

TechCrunch50: GoodGuide hilft, gesunde & nachhaltige Produkte zu finden

11.9.2008, 4 KommentareTechCrunch50:
GoodGuide hilft, gesunde & nachhaltige Produkte zu finden

Die Produktdatenbank GoodGuide stellt Informationen zu über 60.000 Artikeln zur Verfügung.

4 Kommentare

  1. Serkan Toto
    schrieb am 10. September 2008 um 21:27 Uhr (#)

    Ich bin gerade in San Francisco und “covere” insbesondere Japan-bezogene Präsentationen für TechCrunch.

    Aber Fitbit ist wirklich sehr gut und wird hier bereits als heisser Favorit gehandelt.

    In ein paar Stunden wissen wir mehr.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 10. September 2008 um 23:47 Uhr (#)

    Hi Serkan. Schön dich hier zu sehen! Ich finde Fitbit toll, und zwar vor allem deshalb, weil das Geschäftsmodell so glasklar ist. Entweder, Leute sind bereit, 100 Dollar für den Sensor zu bezahlen – dann geht’s für Fitbit nach oben – oder nicht.

  3. Cindy F.
    schrieb am 10. September 2008 um 23:50 Uhr (#)

    Das hört sich doch mal nach einer guten Methode an, sich seine Sünden und auch guten Taten für die Figur zumindest eindeutig vor Augen führen zu lassen. Von der Foto-Methode hab ich auch schon gelesen und hatte mir dabei schon überlegt, dass sie ganz effektiv sein könnte, den Kampf gegen die Kilos zu unterstützen.

  4. Pat - Fitness Trainer
    schrieb am 6. Dezember 2008 um 17:43 Uhr (#)

    Ich denke das sich sowas sicher gut verkauft, den Sinn (im Bezug auf Fitness/Gesundheit, nicht Verkauf) seh ich nicht ganz. Im Kampf gegen die Kilos müssten neben den verbrauchten auch die eingenommenen Kalorien getrackt werden.

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.