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Die digitale Vertrautheit
Clive Thompson beschreibt in der New York Times, worin die Faszination in den Update-Strömen liegt, die man im Facebook-Newsfeed und Microblogging-Diensten wie Twitter vorfindet.
Wer schon immer wissen wollte, warum Webdienste wie Twitter so beliebt sind und warum Facebook unter Anderem so erfolgreich ist, dem kann man diesen hervorragenden Artikel nur wärmstens empfehlen.
Sehr lesenswert.
Es ist vergleichbar damit, jemandem physisch nah zu sein und seinen Gemütszustand über die kleinen Dinge -Körpersprache, Seufzen, Kommentare - aus den Augenwinkeln wahrzunehmen.[..]
[Twitter-Nutzer] Haley entdeckte, dass er begann den Tagesrhythmus seiner Freunde auf ein Art wahrzunehmen, wie das vorher nie der Fall war.
Die kleinen Updates allein, so fasst Thompson richtig zusammen, sind unbedeutend. Aber zusammen genommen ist der Strom an kleinen Nachrichten und Updates ein sehr ausdifferenziertes Bild des Menschens, der sie abgibt.
Mit all seinen Vor- und Nachteilen bringen diese neuen Formen der Online-Kommunikation, wie Thompson ausführt, die Dynamik eines Lebens in einer Kleinstadt oder eines Dorfes wieder, wo dich jeder kennt.
» Brave New World of Digital Intimacy - NYTimes.com (via Inside Facebook)
UPDATE: Wer auf die NYTimes-Site nicht zugreifen kann, findet den gesamten Artikel auch auf Thompsons Blog:
» collision detection: The Age of Awareness: My latest feature for the New York Times Magazine
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
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