Adsense für Feeds:
Jetzt für jeden verfügbar

Marcel Weiss, 16. August 2008 02:07 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

feed-adsense

feed-adsense
Testphase vorbei: Google hat Adsense für Feeds jetzt freigeschalten.

Seit Anfang Juni war das Adsense-Programm für Feeds im Testlauf mit ausgewählten Publishern. Jetzt ist es für jeden verfügbar, wie Google Operating System berichtet. Um Adsense in seinen Feeds verwenden zu können, muss man vom Feedburner-Account zu einem Google Account umziehen.

Man kann zwischen normalen Text-Ads und Image-Ads wählen. Des weiteren können die Frequenz, Farbe und die Position (über oder unter dem Artikel) der Ads bestimmt werden.

Ob Adsense als Werbeform in Feeds für die Publisher lukrativ sein wird, wird sich zeigen müssen. Wie auch andere feststellen, dürften die Chancen dafür nicht sehr gut stehen. Feedleser sind technikaffin und in der Regel nicht der Teil der Leserschaft, der auf Werbung klickt. Statt CPC-orientierter Werbung dürften Werbeformen auf TKP-Basis oder zu monatlichen Festpreisen für Publisher von Feeds vielversprechender sein. Mangels Alternativen werden zunächst viele Publisher aber auf Adsense setzen, jetzt wo es für Feeds verfügbar.

Eine Alternative für Werbung in Feeds ist pheedo. Kennt Ihr weitere?

(via mapumedia)

» Mehr lesen: adsense (2), google (49)

» Weitere Meldungen lesen.

» Nächster Artikel: Samstag App Fieber: Wasteyourtimebot, Stinto, Wildearth.tv
» Älterer Artikel: Regionale Verbreitung sozialer Netzwerke in Deutschland

» Drucken
» Merken/E-Mail

12 Kommentare zu diesem Artikel

  1. oh.No

    schrieb am 16. August 2008 um 09:11 Uhr (#)

    Jeder Feed der Werbung enthält, wird von mir gekündigt

  2. Jan

    schrieb am 16. August 2008 um 09:29 Uhr (#)

    Übrigens muss man seinen Feed nicht bei Feedburner haben, um da mitmachen zu können. Wenn man sich bei AdSense einloggt, kann man dort seine Feedadresse angeben und bekommt dann eine Adresse für den Feed inklusive Werbung. Nur wenn man sowieso schon bei Feedburner ist, sollte man ihn entsprechend umziehen. Ich habe es nicht selbst ausprobiert, aber so habe ich die Erklärungen in meinem AdSense-Account verstanden.

  3. Keyser Soze

    schrieb am 16. August 2008 um 10:49 Uhr (#)

    Wenn man das nutzen will, muss man seine Feed-URL in http://feedproxy.google.com/blahblubb.de umändern. Damit gibt man die komplette Entscheidungsgewalt über seinen Feed aus den Händen und macht sich total abhängig von Google, weil jeder Benutzer direkt die Google-URL in seinem Feed-Reader abonniert. Es ist dann also später nicht mehr möglich, von Google wieder wegzugehen ohne sämtliche Abonnenten zu verlieren.
    Wer sich dermaßen abhängig von einem Unternehmen macht, ist selbst dran schuld.

  4. FFD

    schrieb am 16. August 2008 um 11:07 Uhr (#)

    Über die menschlichen Feedleser hinaus gibt es ja noch die immer größer werdende Menge von Aggregatoren und Mash-Ups und wie sie alle heißen.

    Ich finde es eine faire Sache, wenn der ursprüngliche Autor jetzt Werbung an diese durchreichen kann, statt nur den Content und von den Werbeeinnahmen des Aggregators nichts.

  5. Marcel Weiss

    schrieb am 16. August 2008 um 17:04 Uhr (#)

    @Jan: Danke für die zusätzliche Info. Finde es reichlich bizarr, dass man zur Nutzung mit seinen Feeds zu Google ziehen muss. Aber wahrscheinlich wird das eine Massnahme gegen Splogs etc. sein.

    @Keyser Soze: Ja, das ist in der Tat ziemlich unschön gelöst.

    @FFD: Stimmt, die Zahl der Aggregatoren und Mashups wie feedly etc. nimmt zu. Da wird irgendwann nur noch das Einbauen der Werbefläche direkt im Artikel übrig bleiben.

  6. Jan

    schrieb am 16. August 2008 um 20:09 Uhr (#)

    @KEYSER SOZE: Ist doch genau wie bei Feedburner. Und auch da gibt es Lösungen, das zum Beispiel durch einen Redirect zu lösen. Die bisherige Feed-Adresse zeigt also auf die neue von Google. Willst Du weg von Google, machst Du nur den Redirect rückgängig und verlierst keinen einzigen Leser.

  7. me.too

    schrieb am 17. August 2008 um 14:20 Uhr (#)

    @OH.NO
    genau! richtig so. Von mir auch.

  8. Marcel Weiss

    schrieb am 17. August 2008 um 14:41 Uhr (#)

    Jan: Solche Redirects funktionieren aber nur bedingt. Klick auf blogname.com/feed/ und Du wirst zumindest in Firefox an den feedburner-feed weitergeleitet, wenn ein redirect aktiv ist. Dadurch dass der Feed von netzwertig.com mehrere ältere Feeds bedient, die teilweise an Feedburner redirected wurden, sehe ich hier ganz klar, dass Du beim Redirect immer einen Teil Deiner Leserschaft an die Adresse verlierst, sei es feedburner oder jetzt der Google-Feed für Adsense (Wir haben weit mehr als die hier öffentlich angezeigten 3700 RSS-Abonnenten).

  9. Keyser Soze

    schrieb am 17. August 2008 um 18:11 Uhr (#)

    @Jan. Solche Redirects funktionieren schon seit längerem mit keinem aktuellen Browser mehr (weder Firefox, noch MSIE). Probiere es aus, du wirst immer ungewollt die Feedburner-URL abonnieren, selbst hier mit dem netzwertig-Feed.
    Es gibt aber trotzdem eine Möglichkeit, Feedburner zu nutzen und keinen einzigen Nutzer an Feedburner zu “verlieren”. Lösung siehe mein Blog (ja, auch ich nutze Feedburner).

  10. Nina

    schrieb am 18. August 2008 um 21:23 Uhr (#)

    Ist schon der Wahnsinn in welchen Abständen Google Services launcht und immer weiter seine Werbemögl. erweitert!

    Gibt es eigtl. eine Konkurrenz zu Google Adsense for Feeds?

  11. Jan

    schrieb am 18. August 2008 um 21:34 Uhr (#)

    @Marcel Weiss, @Keyser Soze: Vielen Dank für die Hinweise. Ich ziehe meinen Kommentar zurück und behaupte fortan das Gegenteil… :-) Dann ist das wohl tatsächlich der Preis, den man zahlen muss. Und das dann noch für das zweifelhafte Vergnügen, Werbung in den Feed einzubauen. Wer außer den “Reich-per-Blog”-Bloggern wird das schon machen…? In den amerikanischen Feeds ist das ja oft zu finden, aber in Deutschland wird man das wohl schwer durchsetzen können. Eigentlich gar nicht, denke ich mal. Wie ist das eigentlich in der Schweiz und in Österreich?

  12. Skaldrom Y. Sarg

    schrieb am 16. September 2008 um 16:32 Uhr (#)

    @oh.No
    Dann schaust Du auch kein TV und nur werbefreie Websites an? Oder blendest die Werbung aus und hoffst dass die Websitebetreiber “schon irgendwie” zu Geld kommen?

    Was ist denn so verwerflich daran, dass ich für den Mehrwert den ich erschaffe, auch etwas Kohle haben möchte? Vorallem ist es doch eine nette Art, denn Du musst nichts “vorher” bezahlen.

    Alle, die ganz ohne Kohle überleben bitte mal die dünnen Ärmchen heben..!

    Wieso hat Geldverdienenwollen so etwas anrüchiges hier im deutschen Sprachraum?


1 Trackback

  1. Publicitas web2com AG - first choice for online and mobile marketing » Blog Archiv » AdSense für Feeds jetzt für alle
    (21. August 2008 10:12)

Einen Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

 
blogoscoop slug