Blogwerkers privat:
Unsere Lieblingsmagazine (Teil 2)

Ole Reißmann, 27. Juli 2008 09:49 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Brandeins, Analog, ct, Spiegel: Wir lieben einfach Magazine. Zu welchen Zeitschriften die Blogwerk-Mitarbeiter am liebsten greifen, wollen wir gerne verraten.

Die Fortsetzung:

Brandeins

Blogwerk-Chef Peter Hogenkamp: Ich bin eigentlich Magazin-Addict. Konnte mir früher prima fünf gleichzeitig am Kiosk kaufen, von denen ich dann etwa ein halbes gelesen habe. Aber ich stelle ich fest, dass ich nichts mehr regelmässig lese:

  • Weltwoche: Abo gerade auslaufen lassen, die Hetze nervt mehr als die paar originellen Ideen Freude machen.
  • Das Magazin: Lese ich immer noch gern, vor allem wegen Max Küng. Kaufe es bzw. den Samstags-Tagi aber auch nur jede zweite Woche.
  • Tomorrow: Lese in der Zeix-Küche oder am Kiosk die Lobo-Kolumne.
  • Schweizer Journalist: Lustiges Blättchen, das aus fast nichts etwas ganz ansehnliches macht. Die Kombination eines österreichischen Verlags und eines deutschen Chefredaktors (Markus Wiegand) sorgt für einen im Schweizer Markt ungewöhnlichen Ton.
  • via: Das SBB-Magazin, das in den Zügen aushängt, analog dem deutschen db mobil. Müsste Ronnie dringend mal testen. In der aktuellen Ausgabe ist ein Bild von Bauer Amstutz, wie er seine Kuh Rosa mit einer Gondel zum Tierarzt bringt. Der Name des Bauern und der Kuh sind geändert (kein Scherz).
  • brand eins: Ach ja, vergessen. Kaufe ich fast immer, lese aber nie mehr als drei Artikel. Das ist generell das Problem.

Fazit: Ich dachte, ich sei ein grosser Magazin-Fan und -Käufer, stelle aber fest, dass das zehn Jahre her ist.

Ole Reißmann: Analog, die Diplomarbeit von Svenja von Döhlen, entstanden an der FH Potsdam. Mag ich sehr, weil es eben kein gewöhnliches Hochglanzmagazin ist, sondern ein Kunstprojekt. Wunderbar illustriert und durchgestylt, dazu meist lesenswerte Texte. So wie eben viele eher unkommerzielle Hefte mit viel Herzblut und Leidenschaft gemacht werden, ist Analog ein Magazin ohne großen Verlag im Hintergrund, ohne Marketing-Abteilung und Produktwerbestrecken. Die bisher einzige Ausgabe aus dem vergangenen Jahr widemt sich dem Thema Überwachung – absolut empfehlenswert! Findet man auch bei Slanted. Mehr über Analog auf der Seite zum Heft.

Blogwerk-Techniker Philip Hetjens: Spiegel und ct habe ich im Abo, und sehe mindestens jede Seite jede Ausgabe (ob ich sie dann auch lese, hängt vom Thema ab). iX hätte ich gerne noch im Abo, ist mir aber zu teuer. brand eins lese ich manchmal online.

Altpapier (Bild Keystone)

Marcel Weiß (netzwertig.com): Printmagazine sind für Rentner.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Weiterempfehlen

Mehr lesen

Das Tablet kommt: Steve Jobs als Messias einer Branche

27.1.2010, 40 KommentareDas Tablet kommt:
Steve Jobs als Messias einer Branche

Der jüngste Apple-Hype hat eine neue Komponente: Eine ganze Branche erhofft sich von einem Gerät die Rettung.

Slanted und Co.: Fünf Magazine zum Anfassen

12.12.2008, 2 KommentareSlanted und Co.:
Fünf Magazine zum Anfassen

Text auf Papier: Wir stellen Zeitschriften vor, die man nicht gerne im Internet lesen möchte. Unsere Print-Perlen zu Weihnachten: Bella triste, Dummy, Lettre International, Dare und Slanted.

Berlin: Edle Magazine stilvoll kaufen

11.12.2008, 2 KommentareBerlin:
Edle Magazine stilvoll kaufen

Kippen und Bild? In diesem Zeitschriftenladen wohl kaum: “do you read me ?!” in Berlin spezialisiert sich in Edelzeitschriften zu Mode und Design. Lang lebe der Luxus-Print!

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

1.5.2009, 19 KommentareUnd noch'n Gedicht:
Als Dank an meine Leser

30.4.2009, 8 Kommentaremedienlese.com:
Eine vorläufige Bilanz

Nach fast drei Jahren eingestellt, die Rubrik “6 vor 9” mit 2000 Euro Spenden in drei Tagen gerettet. Was soll dieses Blog? Wie hat sich die Medienlandschaft verändert in der Zeit?

1 Kommentar

  1. Andreas Hobi
    schrieb am 27. Juli 2008 um 14:21 Uhr (#)

    Bin gespannt auf die Review des VIA (“SBB-Magazin”). ;o)

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.